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„Der Job ist vielfältiger als ich dachte“
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ArticleId: 1620magazineDie Kräfteverhältnisse haben sich verschoben: Heute wählen Azubis ihren Ausbildungsbetrieb aus, bewerben müssen sich die Betriebe. Im one_Top-Thema berichten Recruiter, mit welchen Ideen die REWE Group junge Menschen begeistern will. Und Azubis erzählen, was sie letztlich überzeugt hat.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/3/6/csm_TT_09_01_azubi_recruiting_mgt_st_44f79ce021.jpgWie sich die REWE Group um Azubis bewirbtTop Thema Recruiting
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Recruiting – wie sich die REWE Group um Azubis bewirbt
Die Kräfteverhältnisse haben sich verschoben: Heute wählen Azubis ihren Ausbildungsbetrieb aus, bewerben müssen sich die Betriebe. Die REWE Group ist dabei sehr erfolgreich – ob auf klassischen Wegen oder im Social Recruiting mit YouTube-Stars wie izzi und Snukieful.

Im one_Top-Thema berichten Recruiter, mit welchen Ideen die REWE Group junge Menschen erreichen und begeistern will. Und Azubis erzählen, was sie letztlich wirklich überzeugt hat.

Matthias Jaax etwa, Azubi in der REWE Group-Zentrale, schätzt die Vielfalt – nicht nur im Arbeitsalltag: Im Theaterprojekt trainierte er den Auftritt vor anderen. Und als Azubi-Redakteur postet er seine Erlebnisse auf der Facebook-Karriereseite. Die Vielfalt in seinem neuen Job hat auch Roko Hensch überrascht. Seit knapp zwei Monaten erst ist er Azubi Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk Fleischerei an der Fleisch- und Wursttheke des REWE-Markts in Köln-Bayenthal. Aber sein Ausbilder Thomas Müller hat bereits Vertrauen in ihn: Er übergab ihm Verantwortung für bestimmte Bereiche und fuhr entspannt in Urlaub. Mohammed Al Abid, 23 Jahre, floh vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland. Vor einem Jahr startete er mit der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann im Abiturientenprogramm in der PENNY-Region Lehrte. „Ich habe immer das Gefühl unterstützt zu werden“, so sein Zwischenfazit. Ein Gefühl der Zugehörigkeit ist für Elijah Ezebugwu, frisch gebackener Azubi bei der DER Touristik in Köln ein wichtiger Grund, warum er sich dort so wohl fühl. Der 22-Jährige kam über die Initiative „Joblinge“ zu seinem Ausbildungsplatz. Seine Mentorin, DER Touristik- Ausbildungsbeauftragte Christiane Radu, hatte seine Neugierde nachhaltig geweckt. Nach einigen Semestern Studium überlegt es sich Max Bäcker anders und startetet im Abiturientenprogramm von Toom Baumarkt. „Kein Tag gleicht dem anderen“, sagt er und kann nun seine Leidenschaft fürs Handwerk mit Kundenkontakt und soliden Aufstiegschancen kombinieren.
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Wie mache ich mich für Schulabgänger interessant?

27.09.2017
von Stefan Weber

Rechnerisch ist die Sache nahezu im Lot: Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit kamen im August auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen 104 Bewerber. Das klingt nach einer guten Nachricht.

Tatsächlich aber klaffen Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt so weit auseinander wie selten zuvor. Zum einen regional: In Süddeutschland, dem Saarland, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg gibt es deutlich mehr Ausbildungsplätze als Bewerber. Zum anderen fachlich: In Hotel- und Gastgewerbeberufen, in Handwerksberufen wie Fachverkäufern im Lebensmittelhandwerk oder auch bei Fleischern und Bäckern übersteigt die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen die Bewerberzahlen bei weitem.

Im August waren bundesweit 135 600 Ausbildungsstellen noch nicht besetzt. Die größten Lücken zeigten sich bei Kaufleuten im Einzelhandel (10 7000 Ausbildungsangebote) sowie bei Verkäuferinnen und Kaufleuten (8900). Damit ist für die Bundesagentur für Arbeit klar, dass „eine erhebliche Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen unbesetzt bleiben wird.“ Wieder einmal. Seit 2005 ist die Zahl der Lehrstellenbewerber um 25 Prozent gesunken – während immer mehr Schulabgänger ein Studium beginnen. Die Folge: Die Kräfteverhältnisse zwischen Betrieben und Bewerbern haben sich verschoben. „Heute wählen sich Azubis ihren Ausbildungsbetrieb aus, bewerben müssen sich die Betriebe“, so das Ergebnis einer bundesweiten Befragung des Ausbildungsspezialisten u-form Testsysteme zur dualen Ausbildung.

Betriebe und Unternehmen müssen sich somit immer eindringlicher mit der Frage beschäftigen: Wie mache ich mich für Schulabgänger interessant? 

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