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Sieben Tipps gegen Food Waste
ArticleId: 1313magazineWer Lebensmittelverschwendung vermeidet, leistet nicht nur einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Auch aus wirtschaftlichen Gründen macht es Sinn, Abschriften auf ein Minimum zu reduzieren. REWE-Kaufleute und -Marktmanager verraten, wie es geht.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/5/2/csm_TT01_05_foodwaste_mgt_standard_d67cead922.jpgSieben Praxis-Tipps von KaufleutenWeniger Food Waste im Markt
Weniger Food Waste im Markt
Sieben Praxis-Tipps von Kaufleuten
von Achim Bachhausen
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Wer Lebensmittelverschwendung vermeidet, leistet nicht nur einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Auch aus wirtschaftlichen Gründen macht es Sinn, Abschriften auf ein Minimum zu reduzieren, ohne Fehlartikel zu produzieren. REWE-Kaufleute und -Marktmanager verraten, wie es geht.

Marktmanager Yassine Fakhouri

1. Verantwortung übertragen
Marktmanager Yassine Fakhouri empfiehlt, Verantwortliche zu benennen, die sich um die Warenbestellung kümmern. Die Mitarbeiter müssten sich mit ihrer Aufgabe identifizieren und in der Frischeabteilung verantwortlich handeln. "Viele Menschen verhungern auf dieser Welt, und kaufmännisch gesehen sind es nicht Lebensmittel, die entsorgt werden, sondern Euros."

2. Intensive Nutzung der Systeme
Keine Scheu vor der Technik! ZAM, EDP, Data Warehouse und Data-Logic sollten richtig eingesetzt und gepflegt werden, rät Yassine Fakhouri. Die Systeme schaffen Transparenz und geben Aufschluss darüber, wieviel Umsatz jeder Artikel macht, wieviel in der Tonne landet und sorgen so für eine reibungslose Wirtschaftlichkeit.

Partnerkaufmann Özcan Koc

3. Genau bestellen
Die Bestellung orientiert sich an den vergangenen Abverkäufen und erfolgt taggenau und unter Berücksichtigung von Wetter(vorhersage) und Saisonschwerpunkten. Partnerkaufmann Siegfried Höppner machte zudem die Erfahrung, dass seine Abteilungsleiterin eine höhere Trefferquote hat als er selbst.

4. Strenge Wareneingangskontrolle
Partnerkaufmann Özcan Koc investiert viel Zeit in die morgendliche Wareneingangskontrolle. Ziel ist der Ausschluss von Vertauschern und die Sicherstellung bester Frische und Qualität.

5. Rechtzeitiges Aussortieren
Es mag absurd klingen, doch Özcan Koc schwört darauf: Wird der Salat rechtzeitig aus dem Verkauf genommen, kann das den Verlust reduzieren: „Wenn die Produkte nicht mehr 100-prozentig einwandfrei sind, greift der Kunde nicht mehr zu, die Verluste werden noch höher.“

Partnerkaufmann Siegfried Höppner

6. Profunde Warenkunde
Um die Frische beurteilen zu können, bedarf es sachkundiger Mitarbeiter, die zudem in den Frischeabteilungen präsent sind. Özcan Koc investiert daher gern in Hände, die die „Ware pflegen und geschmackvoll präsentieren“.

7. Abschriften analysieren
Siegfried Höppners Mitarbeiter nehmen jeden Tag die größten Verlustbringer unter die Lupe, schauen sich die Abschriften der einzelnen Warengruppen an und dokumentieren diese händisch. „So sieht man auf einen Blick die Entwicklung der Abteilungen und kann eventuelle Buchungsfehler korrigieren“, so Höppner.

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