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ArticleId: 2064magazineWie ist es, wenn zwei Generationen nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch noch verwandt sind? Wenn der eigene Vater der Chef ist, der einen einmal zum Chef machen möchte. Wie kommen „das haben wir immer so gemacht“ mit „lass uns das mal ausprobieren“ gewinnbringend zusammen?https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/3/0/csm_TT_11_03_Diversity_Generationen_mgt_st_0e4ab90716.jpgWenn der eigene Vater der Chef istWie Jung & Alt zusammenfinden
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Mit Respekt und Selbstbewusstsein: Laura und Marc Lenk gehören zur dritten Generation der Kaufmannsfamilie
Wie Zusammenarbeit über Altersgrenzen hinweg gelingt

„Unternehmerisch gesehen, sind Eltern und Kinder gleichberechtigt.“

24.10.2018
von Bettina Rees

Wie ist es, wenn zwei Generationen nicht nur zusammen arbeiten, sondern auch noch verwandt sind? 

Wenn der eigene Vater der Chef ist, der einen einmal zum Chef machen möchte. Wie kommen „Das haben wir immer so gemacht“ mit „Lass uns das mal ausprobieren“ gewinnbringend zusammen?

Kurz: Wie lässt man seine Kinder im eigenen Unternehmen zum Wohle aller Beteiligten wachsen und groß werden? Welche Punkte im Miteinander sind wichtig?

Eine ganz subjektive Sammlung der gelernten Kaufleute und geborenen Kaufmannskinder Laura und Marc Lenk:

Mit einem 40 Quadratmeter großen Markt in Bochum-Langendreer startete Erich Lenk 1963 in die Selbstständigkeit. Als selbstständige Einzelhändler sind heute auch seine Söhne Stefan und Thomas erfolgreich, die an unterschiedlichen Standorten im Gebiet der REWE Dortmund Märkte betreiben.

Marc (33) und Laura (30) Lenk sind die ältesten Kinder von REWE-Kaufmann Thomas Lenk. Marc leitet den REWE-Markt in Kettwig, Laura verantwortet die Servicetheken an den beiden Standorten Kettwig und Saarn. Die Geschwister sagen von sich, dass sie einen sehr engen Draht zueinander haben, der ihnen auch beruflich zugute kommt. 

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Elfi König, 70, Toom Baumarkt
„Was ich nicht verstehe, google ich einfach“

Elfi König ist 70 und kommt gut klar mit ihren jüngeren Kollegen vom Toom Baumarkt in Langen/Hessen. Ihr Motto: Sich geistig fit halten und annehmen, was man nicht ändern kann.

„Meine Rente ist klein, daher arbeite seit meiner Pensionierung geringfügig beschäftigt weiter bei Toom Baumarkt. Und ganz ehrlich: Der Job macht mir großen Spaß, ich fühle mich so wohl hier. 

Elfi König

Ich danke dem Herrgott jeden Tag dafür, dass ich so fit im Kopf bin. Wareneingang, das bedeutet, viel rechnen, viel denken, viel schreiben, und vor wenigen Jahren hab ich noch ein neues Warenwirtschaftssystem gelernt... Ich höre oft das Lob, dass ich Dinge und Zusammenhänge sehr schnell verstehe.

Also vom Kopf her, da zähle ich mich nicht zu den „Alten“. Körperlich merke ich es natürlich schon, die Knochen wollen nicht mehr so. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen von Dingen, die ich ja nicht ändern kann. Und meine jungen Kollegen sind durch die Bank weg alle sehr hilfsbereit. Sie würden mich niemals schwere Sachen tragen lassen. Ein anderes Beispiel: Ich fahre im Dunkeln nicht mehr gerne Auto. Wenn eine Feier ansteht, sagt immer einer von den Kollegen: Komm, ich hol Dich ab und fahr Dich auch wieder heim. Das müssten sie nicht tun, aber für die anderen gehöre ich einfach dazu. So sehr, dass manch junger Kollege schon mal einen unanständigen Witz in meinem Beisein erzählt, ohne sich auf die Zunge zu beißen.

Das einzige, was mich befremdet an der jüngeren Generation: So mancher kommt herein, ohne „Guten Tag“ zu sagen, ohne sich vorzustellen. Das kenne ich so nicht von früher. Aber sie meinen es sicher nicht böse. Sie denken sich nur nichts dabei. 

Ich habe zwei Enkel und zwei kleine Urenkel. Wenn mir mein jüngerer Enkel zum Beispiel von seinem Studium erzählt, verstehe ich das nicht immer. Aber was ich nicht verstehe, google ich einfach. Mich interessiert alles.“

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