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Der Nachwuchs kann „virtuell“
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Der Nachwuchs kann „flexibel“
ArticleId: 2901magazineDas Recruiting wurde erfolgreich entschieden – und dann? Zum richtigen Start gehören ein herzliches Willkommen, ein begleiteter erster Arbeitstag und persönlicher Austausch mit dem Team. Wie das in Corona-Zeiten geht, erzählen Kolleginnen und Kollegen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/7/4/csm_tt-one_main_teaser_ankommen_standard_teaser_f6a635ee54.jpgDer Nachwuchs kann starten!Ankommen in Coronazeiten
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Begrüßen
Willkommen!

Nur wer eine gute Willkommenskultur etabliert und sich Zeit nimmt, neue Kollegen einzuarbeiten, stellt die Weichen für eine gute und vor allem dauerhafte Zusammenarbeit. Das ist insbesondere für das Einarbeiten neuer Azubis wichtig. Denn guten Nachwuchs rekrutieren viele Unternehmen – auch mit Blick auf die Demografie – gerne aus den eigenen Reihen. Wer also Auszubildenden das Gefühl gibt, vom ersten Tag an willkommen zu sein, hat gute Chancen, dass sie sich dort auch beruflich verwurzeln. In Corona-Zeiten ist das schwieriger – aber nicht unmöglich, wie diese Beispiele zeigen:

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„Ein virtuelles Hallo der Geschäftsführung“ 

Jennifer Bär

„Am 1. August begannen die neuen Azubis, und der erste Tag sollte so ,normal’ wie möglich stattfinden. Zum Glück durften sich bei Toom wieder kleine Gruppen von bis zu zehn Personen in einem großen Seminarraum treffen – selbstverständlich mit Sicherheitsabstand und allen anderen Vorkehrungen. Bei unseren acht neuen Zentralazubis passte das, so dass wir die Einführungsveranstaltung persönlich durchführen konnten.

Für die große Einführungsveranstaltung – normalerweise laden wir die rund 300 neuen Markt-Azubis in Gruppen à etwa 100 Neustarter für ein paar Tage zum Kennenlernen und Informieren in Hotels – mussten wir Alternativen erarbeiten. Das hat aber auch erstaunlich gut funktioniert - dank unserer Azubi-Trainer, die ein ein ganz neues Konzept für elf Teams-Meetings mit je 30 Azubis entwickelt haben. Auch die Geschäftsführung und der Betriebsrat haben sich bei der virtuellen Veranstaltung zugeschaltet und „Hallo“ gesagt, das kam gut an.

Nachmittags folgte dann noch ein Slot über Vitero – eine super Ergänzung zu Teams, denn mit dem Tool erreicht man noch größeren Seminar-Charakter. Und in Kombination mit unseren Goodie-Bags ergab das eine recht gute Alternative zur Präsenzveranstaltung.“

Jennifer Bär, Personalentwicklung, Sachbearbeiterin Ausbildung bei Toom 

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Einführungsfahrt konnte stattfinden

Lena Engels und Patrick Tluczykont

„Daran, wie wir unsere zentralen Azubis und dualen Studenten betreuen, hat sich nicht viel geändert.  Wir sind ,seit Corona’ weiterhin erreichbar, zum Beispiel über Teams oder am Telefon… Gut wäre natürlich, mehr persönlichen Kontakt pflegen zu können. Das war zumindest in Teilen bei der zweitägigen Einführungsfahrt Anfang September möglich. Sie unter Corona-Bedingungen stattfinden zu lassen, bedeutete viel organisatorischen Aufwand. Aber das war es aus unserer Sicht wert. Es gab feste Untergruppen und natürlich die bekannten Abstandsregeln, wir haben uns aber auch die digitale Technik zunutze gemacht. Beispielsweise hielt Frau Dr. Büchel ihren Einführungsvortrag via Teams.

Es war natürlich ein Kennenlernen auf Distanz. Aber die Nachwuchskräfte haben einen guten Eindruck gewonnen und sich sehr gefreut, dass es überhaupt stattgefunden hat und sie auf diesem Weg viele wichtige Fragen rund um den Berufsstart klären konnten. Allen voran: Wie funktioniert meine Ausbildung von zu Hause aus? Hier konnten wir ihnen – auch dank der mitgereisten Azubis und dualen Studenten höherer Jahrgänge – vermitteln, dass das funktioniert und sie nicht alleine sind, sondern in uns und den ,Patenazubis’ Ansprechpartner haben.“

Lena Engels und Patrick Tluczykont sind als Experten Nachwuchskräfte zuständig für die Betreuung der Auszubildenden und der dualen Studenten an den Kölner Zentralstandorten und zugleich Ansprechpartner für die Ausbildungsbeauftragten aus den Fachabteilungen.

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Weniger Menschen, weniger zentralistisch

Tim Peters

„Die Auftaktveranstaltung, die wir normalerweise jährlich für alle Azubis in der Region Nord durchführen, musste in diesem Jahr entfallen. Wir haben stattdessen kleinere Veranstaltungen mit weniger Personen unter Corona-Bedingungen in unserer regionalen Zentrale angeboten, um die neuen Azubis zu begrüßen und ihre Fragen zu beantworten. Generell haben wir durch die Corona-Situation eine Verlagerung des ,Ankommens’ weg von der Zentrale in Norderstedt, hin zum Markt.“

Tim Peters, HR-Experte Ausbildung PENNY-Region Nord

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Teambindung
Persönlich werden!

Ein persönlicher Austausch macht Teams stärker. Miteinander auch einmal über Privates zu plauschen, über den Urlaub, die Kinder oder ein ungewöhnliches Hobby, hilft dabei, sich wohlzufühlen. Die Folge auch hier: Es entstehen Bindungen, die sich auch auf den Arbeitgeber erstrecken: 

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Informeller Austausch über Teams

Lennart Eick

„Bei aller Affinität zur Technik war es uns wichtig, dass die Azubis und dualen Studenten am ersten Arbeitstag persönlich abgeholt werden und durch die Räumlichkeiten geführt werden. Sie sollten ihren eigentlichen Einsatzort und natürlich auch ein paar ihrer Kollegen kennenlernen. Das hat unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen gut funktioniert. Auch die Einführungsfahrt konnte stattfinden. Dennoch ist das informelle Zusammenkommen etwas auf der Strecke geblieben. Nun wollen wir einen informellen Austausch über Teams etablieren. Das erste Mal haben wir uns bereits remote getroffen und auch die älteren Auszubildenden dazu eingeladen, damit sich die neuen mit den erfahreneren vernetzen können."

Lennart Eick betreut als Experte IT-Ausbildung den Nachwuchs der REWE Systems 

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Kurz gesagt
„Erstmals im Leben im Home Office“

Nachwuchskräfte aus der Kölner Zentrale erzählen, wie sie in Corona-Zeiten lernen und leben. 

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Grundsteinlegung
Der erste Tag!

Ein herzlicher Empfang, ein Ansprechpartner für den Neuzugang, eine gute Einführung in die wichtigste Bereiche und Aufgaben und vor allem Kolleginnen und Kollegen, die den Neuzugang integrieren: Das ist die Checkliste für einen ersten Arbeitstag, der einen soliden Grundstein legt für die künftige Zusammenarbeit. Kann das in Corona-Zeiten funktionieren? Es kann!

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Abgesehen von den Masken alles ganz normal

„Am ersten Ausbildungstag wurden unsere andere Azubine und ich durch den Markt geführt, um den Markt ein bisschen kennenzulernen. Anschließend wurden organisatorische Dinge geklärt und wir haben die Toom-Goodie-Bag für Azubis erhalten. Danach wurden wir unseren Abteilungen zugeteilt und einem Kollegen zugewiesen, der uns den ganzen Tag begleitet und Aufgaben gegeben hat. Zwischendurch konnten wir an unserem Arbeitsplatz und an der Information etwas trinken oder Luft schnappen gehen, da wir siebeneinhalb Stunden mit der Maske arbeiten müssen.

Die Kunden haben Masken an, wir haben Masken an. Doch abgesehen von der Abstandsregelung und Maskenpflicht bin ich ganz normal aufgenommen worden – freundlich und mit einem herzlichen Willkommen. Und ich konnte direkt mit den mir zugewiesenen Aufgaben durchstarten."

Shanine Gothmanns, startete am 1. August 2020 ihre Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel, Fachbereich Baumarkt, im Toom in Langenfeld

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Gewöhnen an die Maske

Laura La Porta

„Mein erster Tag unter Corona-Bedingungen war ungewohnt, aber trotzdem schön. Bei der Begrüßung hat man sich nicht die Hand gereicht und das Gesicht der Kollegen war mit einer Maske verdeckt. Als mir dann die Personalräume gezeigt wurden haben wir unsere Masken abgenommen, so konnte ich mir doch einen Eindruck von den Kollegen machen. Das körperlich anstrengende Arbeiten mit Maske fiel mir am Anfang sehr schwer, da ich unter der Maske schlecht Luft bekommen habe, daran gewöhnt man sich aber schnell. Nach 8 Stunden Arbeit war ich dann aber doch froh, dass ich die Maske  wieder abnehmen konnte."

Laura La Porta, 1. Ausbildungsjahr, Kauffrau im Einzelhandel, PENNY-Region Nord

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Jeder Tag bringt Abwechslung

Nico Krause

„Gleich am Anfang gab es Desinfektions-Schulungen, die mir aber schon aufgrund meiner Selbstständigkeit als Inhaber eines Imbisses vertraut waren. Die ersten Tage habe ich vor allem zugeschaut, und die Kollegen haben mir viel erklärt. Jeder Tag bringt viel Abwechslung, ich lerne ständig dazu. Das gefällt mir sehr."

Nico Krause, 22, 1. Ausbildungsjahr zum Fleischer bei REWE Ihr Kaufpark in Hagen, Minervastraße

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Vorgesetzter war immer ansprechbar

Florian Onckels

„Mein erster Tag in der Abteilung war sehr spannend. Ich fand mich in einem Großraumbüro mit nur wenigen Kollegen wieder. Was mir sehr geholfen hat: Ich war zu Beginn jeden Tag im Büro – dafür gingen andere Kollegen freiwillig an ihrem Bürotag ins Home Office – und so traf ich nach und nach die Kolleginnen und Kollegen, die alle sehr hilfsbereit waren. Nach sechs Wochen hatte ich schließlich alle persönlich kennen gelernt. Was mir sehr wichtig war: Mein Vorgesetzter war immer ansprechbar – wenn nicht persönlich, dann virtuell - und hat mit mir eng zusammengearbeitet. Das Home Office ist zwar eine gute Möglichkeit, aber für den Start macht es das Persönliche doch viel einfacher.“

Florian Onckels, Trainee Category Management/ Analyst bei PENNY International.

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 Das Virus ändert vieles – auch wie Unternehmen und potenzielle Azubis aufeinander zugehen. Wie treffen Recruiter auf Bewerber, wenn Ausbildungsmessen ausfallen? Wie läuft die Bewerbung ohne Probe-Arbeiten in den Märkten? one fragte HR-Experten und Azubis nach.

Hier gehts zum Artikel „Kennenlernen“

 Neben dem ersten Arbeitstag stellt die Einarbeitung die Weichen für eine gute Ausbildung. Die gute Nachricht: Das geht auch während Corona, trotz Home Office oder Stress im Ausbildungsmarkt. Der Nachwuchs der REWE Group stellt sich flexibel auf alles ein.

Hier gehts zum Artikel „Einarbeiten“

 Plötzlich systemrelevant: Die Berufe im Lebensmittelhandel haben in der Corona-Krise an Wertschätzung hinzugewonnen. Hilft das auch bei der Suche nach Personal für die Service-Theke? Und kommt die Anerkennung auch bei den Auszubildenden an?

Hier gehts zum Artikel „Übernehmen“

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