
Isabella Messner arbeitet in einem BILLA-Markt in Österreich, Victoria Köhler absolviert ihre Ausbildung bei DERTOUR in Frankfurt/Main. Isabella ist eine Frau mit Down-Syndrom. Victoria eine Frau mit AUDHS. Auf den ersten Blick zwei unterschiedliche Leben. Was sie aber gemeinsam haben: Sie sind jung, fühlen sich bei der REWE Group gut aufgehoben – und haben einen super Draht zu ihrer Chefin. Und sie sind zwei von Tausenden von Kolleginnen und Kollegen mit Schwerbehinderung.

Victoria Kohler | Foto: ©DERTOUR
Wie wichtig gelebte und geförderte Inklusion im Unternehmen ist, zeigen die individuellen Erfahrungen von Victoria Kohler, Auszubildende bei der DERTOUR Group. Victoria hat eine diagnostizierte Aufmerksamkeitsdefizitstörung plus Autismus (AUDHS).
Silvia Fehlen | Foto: ©DERTOUR
Bei ihrer Kollegin Silvia Fehlen, Specialist Mediterranean 2 / Back Office bei DERTOUR Deutschland, fühlte sie sich gut aufgenommen, wertgeschätzt und unterstützt.
Das schätze ich an der Zusammenarbeit mit dir …
Silvia: „Es macht mir Spaß, mich individuell auf die Azubis einzulassen, weil jeder Mensch anders ist und man sich auf jeden Kollegen neu einstellen muss. Gerade dadurch lernt man auch selbst immer wieder dazu und betrachtet Dinge aus anderen Perspektiven. Ich finde es wichtig, dass sich jeder Kollege so angenommen fühlt, wie er ist, und dass man offen und wertschätzend miteinander umgeht.“
Victoria: „Das habe ich bei dir auch direkt gemerkt. Du hast mich von Anfang an sehr offen empfangen und mir das Gefühl gegeben, jederzeit Fragen stellen zu können. Gerade mit meinem persönlichen Background und meinem ADHS/Autismus fiel es mir dadurch leichter, mich in der Abteilung einzufinden. Ich bin immer gerne hierhergekommen und habe mich sehr wohlgefühlt.“
Von dir habe ich gelernt…
Victoria: „… wie wichtig Offenheit und ehrliche Kommunikation im Arbeitsalltag sind. Wenn einem jemand offen und verständnisvoll begegnet, fällt es einem selbst auch leichter, offen zu sein und sich einzubringen. Das nehme ich definitiv auch für zukünftige Abteilungen und die Zusammenarbeit mit anderen Kollegen mit.“
Silvia: „Durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen merkt man immer wieder, dass jede:r andere Stärken und Herausforderungen hat. Deshalb finde ich es wichtig, flexibel zu bleiben und sich auf Menschen individuell einzulassen. So profitieren am Ende beide Seiten voneinander.“












