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Organisierter Ausnahmezustand
ArticleId: 1539magazineFlexibel zu arbeiten ist für viele Mitarbeiter der REWE Group Alltag. In one berichten Kollegen ganz persönlich, wie sie als Mutter, als Führungskraft, im Außendienst oder im agilen Team flexibel arbeiten – und welche die kritischen Erfolgsfaktoren sind.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/f/8/csm_TT07_02-hellmer-mgt_standard_18e47bf4b2.jpgFlexibel, aber nicht beliebigKollegen über ihre Jobs
Torsten Hellmer, Product Owner Operations bei Avigo
Kollegen über ihre Jobs
Flexibel, aber nicht beliebig
Top Thema
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Flexibel zu arbeiten ist für viele Mitarbeiter der REWE Group Alltag. In one berichten Kollegen ganz persönlich, wie sie als Mutter, als Führungskraft, im Außendienst oder im agilen Team flexibel arbeiten – und welche die kritischen Erfolgsfaktoren sind.

Astrid Jansen-Kemmerich
Wie führt es sich in Zeiten der
Digitalisierung, Frau Jansen-Kemmerich?
Helmut Göttmann
Warum brauchen wir Angebote
wie Homeoffice, Herr Göttmann?
Sonja Bock und Quinn
Wie klappt das mit Warenannahme
und Windelwechsel, Frau Bock?
Torsten Hellmer
Wie organisiert man flexibles
Arbeiten effektiv, Herr Hellmer?
Ist Flexibilisierung von Arbeit gesund, Frau Dr. Olten?
Dagmar Olten

„Flexible Arbeit ist Fluch und Segen zugleich, gerade wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Das sieht man gut am Beispiel berufstätiger Mütter. Flexible Arbeitszeiten und die digitalen Möglichkeiten, wie Arbeit mit ins Home Office zu nehmen, sind segensreich. Aber das Home Office verführt dafür, zu viel zu tun, und man muss mit dieser Freiheit umgehen können. Denn wenn die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit verschwimmen, wenn der Mitarbeiter immer die Erwartung spürt, erreichbar zu sein, entsteht schnell Überforderung, die sich auch körperlich auswirkt.

Führungskräfte haben hier eine Fürsorgepflicht und müssen signalisieren, dass es in Ordnung ist, Feierabend zu machen und nicht über das Maß hinaus erreichbar zu sein. Das heißt: Der Arbeitgeber muss den Rahmen abstecken. Aber der Arbeitnehmer muss auf sich selbst achten, einen gesunden Egoismus entwickeln und seine körperlichen Signale ernst nehmen.

Denn irgendwann kommt die Erschöpfung, und es ist kaum noch möglich, selbst Routineaufgaben zu leisten. Das passiert vor allem den sehr engagierten, pflichtbewussten, ehrgeizigen Mitarbeitern, denjenigen, die sich für unersetzlich halten. Sie geraten in Gefahr, ihr Limit zu überschreiten und daran krank zu werden.

Mein Tipp: Fragen Sie sich: `Welche Medienhygiene habe ich?. Schauen Sie sich Ihre Arbeitssituation bewusst an: Kreisen meine Gedanken ständig um ein bestimmtes Thema. Fühle ich mich getrieben oder gereizt? Lernen Sie im wörtlichen Sinne abzuschalten. Und trennen Sie sich für klar definierte Zeiten von (arbeitsbezogenen) Medien.“

Dirk Gerstmann
Wie wichtig ist Vertrauen in seine Mitarbeiter, Herr Gerstmann?

„Irgendwann kommt der Punkt, an dem Sie feststellen: Sie können gar nicht mehr alles selber machen. Da ist es gut, wenn man auch loszulassen kann. Ich habe ein Topteam, dessen Fähigkeiten ich voll vertraue. Man muss im positiven Sinne ein Manager sein, der seine Leute eigenständig arbeiten lässt. Darüber hinaus hilft es mir auch sehr, ein gutes Organisationstalent zu haben und meine Vielzahl an Aufgaben bei aller notwendigen Flexibilität gut strukturieren zu können. In diese Struktur gehören auch klare Zeitfenster für Familie und Freizeit. Wir können heute unsere Arbeit ja zum Glück auch viel flexibler einteilen, weil man deutlich weniger an feste Orte und Zeiten gebunden ist als früher. Das schafft zusätzliche Freiräume. Und last but not least ist mir persönlich auch der Sport als Ausgleich wichtig. Das regelmäßige Auspowern hilft, den Kopf freizubekommen und neue Energie für den Beruf zu tanken.“

Wie schaffen Sie die Nähe zu den Märkten, Frau Berntien?
Bianca Berntien

„Von morgens bis abends im Büro zu sitzen – das war und  ist nicht mein Ding. Ich mag es viel lieber, unterwegs zu sein und im Rahmen meiner Dienstreisen unterschiedliche Kollegen und Märkte kennenzulernen.

Glücklicherweise ermöglicht mir dies meine Tätigkeit als IT-Ansprechpartnerin für die PENNY-Regionen.

In dieser Funktion besuche ich PENNY Märkte in ganz Deutschland, um dort aufgetretene IT-Probleme zu lösen oder neue IT Lösungen mit den Marktkollegen zu testen. Da die Öffnungszeiten der Märkte weit über die normalen Bürozeiten hinausgehen, muss ich zeitlich sehr flexibel sein.
Manchmal besuche ich Märkte abends nach 18.00 oder auch samstags, dafür habe ich im Gegenzug dann die Möglichkeit, an geeigneten Tagen früher nach Hause zu fahren und im Homeoffice zu arbeiten.

Die dafür notwendigen Geräte, ein Laptop und ein Smartphone wurden mir zur Verfügung gestellt.

Mit dem Laptop kann ich mich überall in das REWE-Netz einloggen und genauso arbeiten als wäre ich im Büro. Was ich an meiner Tätigkeit besonders schätze: Ich kann mir meinen Arbeitstag weitgehend selber einteilen und meine Termine eigenständig planen.

Große Flexibilität wurde seitens des Unternehmens bewiesen als ich in die Zentrale nach Köln ging. Da ich in Dortmund lebe, ist das häufige Reisen nach Köln sehr ineffizient. Daher wurde der Job an meine Lebensumstände angepasst: Ich habe heute einen Schreibtisch im Lager in Essen, kann mobil überall in Deutschland arbeiten und bin sehr begeistert von den Möglichkeiten, die PENNY mir tagtäglich neu bietet.“

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