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ArticleId: 1343magazineOb Store Visit, Nachhaltigkeits-Aktion oder Presseevent – im vergangenen Jahr haben zahlreiche Politiker REWE-Märkte besucht. Doch es geht auch umgekehrt: 50 Kaufleute reisten als Public Affairs-Botschafter Ende Januar nach Berlin. Dabei stand nicht nur der gemeinsame Austausch auf dem Programm, sondern auch ein Treffen im Bundestag.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/e/0/csm__--TT02_03_Berlin-mgt_standard_14626e7f05.jpgStippvisite im BundestagPA-Botschafter in Berlin
PA-Botschafter in Berlin
Stippvisite im Bundestag
von Julia Klotz
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Ob Store Visit, Nachhaltigkeits-Aktion oder Presseevent – im vergangenen Jahr haben zahlreiche Politiker REWE-Märkte besucht. Doch es geht auch umgekehrt: 50 Kaufleute reisten als Public Affairs-Botschafter Ende Januar nach Berlin. Dabei stand nicht nur der gemeinsame Austausch auf dem Programm, sondern auch ein Treffen im Bundestag.

Die Public Affairs-Botschafter der REWE Group in der Kuppel des Reichstagsgebäudes

Wie führt ein mittelständischer Kaufmann seinen Markt? Was macht eine Genossenschaft aus? Wie steht der Lebensmittelhandel zu Themen wie Regionalität, Öffnungszeiten oder steigenden Energiepreisen? Wie kann der Handel mit diesen Themen bei der Politik Gehör finden? Für die REWE Group ist die Antwort klar: Am besten zeigt man den Politikern direkt  im REWE-Markt, wie etwa Regionalität in der Obst- und Gemüseabteilung gelebt wird.

Diesen Weg geht die REWE Group und macht seit zwei Jahren Kaufleute zu Public Affairs-Botschaftern. Die Gründe liegen für Sven Spork, Bereichsvorstand Corporate Affairs, auf der Hand: „Sie sind keine Funktionäre, sondern zeigen authentisch, was unser Unternehmen ausmacht“, richtete Spork Mitte Januar beim Treffen der Public Affairs-Botschafter in Berlin das Wort an die Kaufleute.

„Die Public Affairs-Arbeit muss auch direkt vor Ort, in ihren Märkten, stattfinden, denn Sie sind unser Unternehmen in der Außenansicht.“

Wie erfolgreich die Kaufleute auch im vergangen Jahren darin waren, die Themen und Werte der REWE Group zu vermitteln, belegte Marlene Waas, Managerin Public Affairs, anhand von Zahlen: 19 Mitglieder des Deutschen Bundestages haben die Kaufleute im vergangenen Jahr persönlich getroffen, darüber hinaus 26 Landtagsmitglieder und 46 Bürgermeister und Stadträte. „Besonders gut hat dabei die Verzahnung zwischen der Zentrale und den Regionen funktioniert – wie die zahlreichen Aktionen zur Auslistung der Plastiktüte bei REWE gezeigt haben“, fasst Waas zusammen.

50 REWE-Kaufleute zu Besuch beim Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion

Best Practices: Vom Gottesdienst bis zur Jugendförderung
Das bestätigten auch die meisten Kaufleute – und stellten zahlreiche weitere Best Practices aus allen Regionen vor: Von Kooperationen mit den Landfrauen und Veranstaltungen mit regionalen Landwirten über Gottesdienste im REWE-Markt bis zur Jugendförderung oder der aktiven Verbandsarbeit reichten die Praxis-Beispiele. Denn in einem waren sich alle Kollegen einig: Wichtig ist nicht nur das Netzwerk nach außen, sondern vor allem auch der Erfahrungsaustausch untereinander. Auch, wenn es Herausforderungen gibt – zum Beispiel bei der Kontaktaufnahme zu Politikern oder der Themenarbeit.

Dabei will das Public Affairs-Team den Kaufleuten in diesem Jahr noch stärker zur Seite stehen. „Sie werden im laufenden Wahljahr noch häufiger von der Politik angesprochen werden als üblich – und unser Job ist es, Sie dabei zu begleiten“, ermutigte Emilie Bourgoin, Leiterin Public Affairs, die Teilnehmer. Um die Kaufleute noch besser mit aktuellen Informationen zu den wichtigsten Themen zu versorgen, hat das Public Affairs Team daher eigens eine App entwickelt.

„2017 wird spannend“
Einen Ausblick auf das Wahljahr und die wichtigsten aktuellen Themen der REWE Group gab Niclas Biener, Manager Public Affairs. Denn neben drei Landtagswahlen steht im September die Bundestagswahl, „und das wird spannend, weil wirklich alles offen ist“, so Biener. Verschiedene Varianten einer Koalition sind denkbar – und das Wahlergebnis wird unmittelbaren Einfluss auf die Geschäfte der REWE Group und die Public Affairs-Arbeit haben. Konstant bleiben jedoch die Werte, für die die REWE Group prägen: „Wir sind ein weltoffenes Unternehmen – dafür stehen wir auch 2017“, so Biener.

Externe Impulse lieferten Franz-Martin Rausch, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels (bvlh), sowie Nils Busch-Petersen, Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. (HBB). Politik trifft auf Kaufleute – das sollte es viel öfter geben,  waren sich beide einig. „Ich wünsche mir, dass Sie den Politikern vor Ort zeigen, wie der Alltag in einem Markt abläuft. Denn viele Politiker haben keine Ahnung von der Praxis. Das können Sie in den Regionen ändern – die Politik ist offen dafür“, appellierte Franz-Martin Rausch an die Teilnehmer. 
Nils Busch-Petersen brach eine Lanze für den Lobbyismus und betonte die Relevanz von Interessensvertretern für Politik und Wirtschaft. „Der stärkste Zulauf an neuen Mitgliedern für den HBB kommt übrigens von REWE, das finde ich sehr erfreulich“, so Busch-Petersen.

„Selbstständig sein – es gibt nichts Schöneres“
Nach intensivem Austausch und Jahresplanungen für 2017 folgte das Highlight des Treffens in der Hauptstadt: Eine Stippvisite im Bundestag. Gemeinsam besuchten die 50 Public Affairs-Botschafter Dr. Philipp Birkenmaier und Christian von Stetten vom Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion. Die Kaufleute nahmen die Plätze der Abgeordneten ein und diskutierten knapp zwei Stunden mit der Politik zu Themen wie Onlinehandel, Equal Pay, Ladenöffnungszeiten und gesetzliche Regulierung.

Was können Kaufleute tun, um sich noch besser mit der Politik zu vernetzten? Auch Christian von Stetten rät zum persönlichen Kontakt: „Laden Sie Ihren Abgeordneten aus dem Wahlkreis zu sich in den Markt ein, trauen Sie sich. Ich verspreche Ihnen: Der kommt, sonst rufen Sie mich an!“ Denn eins haben der Politiker – selbst Unternehmer –  und die REWE-Kaufleute gemeinsam: Ihre Herzen schlagen für den Handel. „Bei allen Schwierigkeiten, die wir als selbstständige Händler haben – ich finde es gibt nichts Schöneres.“

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