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Von Kollegen für Kollegen: Was hilft Ihnen, erhobenen Hauptes durch die  Corona-Zeit zu kommen und die Zuversicht zu behalten? REWE Group-Mitarbeitende erzählen, mit welchen Ritualen und Aktivitäten sie sich eine Auszeit vom Krisenmodus verschaffen und den Kopf freibekommen.

„Frischer Start und Kneippscher Knieguss“

„Tatsächlich habe ich Mitte Oktober damit begonnen, jeden Morgen meine fünf bis sechs Kilometer entlang des wunderschönen Hengsteysees in Herdecke zu ,walken‘. Es ist ein guter Ausgleich und ein frischer Start in den Arbeitstag, aber auch am Wochenende; und bei jedem Wetter, wie man den Bildern entnehmen kann. Nach der Dusche gibt es den Kneippschen Knieguss, gelernt von meinem Opa, der ein alter ,Kneipp Indianer‘ war. Keine Ahnung, warum ich da erst mit 59 Jahren drauf gekommen bin.“
Jürgen Helmig, Koordinator für Marktsysteme im Vertrieb der REWE West
Foto: Jürgen Helmig

„Online-Yoga und HIIT um körperlich fit zu bleiben“

„Seit ich im Homeoffice arbeite, habe ich eine Morgenroutine etabliert, in der ich mir wirklich Zeit für mich nehme. Nach dem Aufwachen und Zähneputzen geht es ab in bequeme Sportkleidung und zunächst mit einem Glas Wasser auf den Balkon – wach werden und frische Luft schnappen. Dann meditiere ich für einige Minuten, um mit klarem Fokus auf meine (Tages-) Ziele und voller Dankbarkeit in den Tag zu starten (dazu gibt es tolle Anleitungen auf YouTube). Nun folgt eine halbe Stunde Online-Yoga oder seit neuestem auch HIIT, um körperlich fit zu bleiben. Nach dem Sport trinke ich dann mein ,Guten Morgen’-Getränk und bin bereit, um gut gelaunt in den Tag zu starten. Gerne teile ich die genauen Anleitungen und Videos, die mich täglich motivieren – einfach bei mir melden :)“
Rebekka Berg, Business Analystin REWE Systems

„Kochen als Ausgleich“

„Als Ausgleich zu den Belastungen infolge der Corona-Pandemie hilft mir Kochen. Früher habe ich das nur zu besonderen Anlässen gemacht. An Wochentagen habe ich mir meist unterwegs einen Snack geholt. Jetzt koche ich regelmäßig. Das freut auch meine Frau, die schwanger ist. Das Baby soll Ende Dezember zur Welt kommen.“
Tobias Rapp, 29, besucht als Gebietsverkaufsleiter normalerweise jeden Tag Lekkerland-Kunden im nördlichen Teil von Hamburg, darunter Kioske, Getränkefachmärkte und Backshops.

„Gemeinsam laufen – auf Distanz“

„Unser Team hat bei einem Firmenlauf über 3.000 Kilometer erlaufen, das macht mich megastolz. Obwohl das Laufen in der aktuellen Situation natürlich nicht vergleichbar ist mit dem Feeling, das ein sportlicher Wettbewerb eigentlich transportiert. Wir haben uns gegenseitig gepusht und motiviert - nur auf Distanz. Solche Momente schweißen zusammen. Gerade in dieser Ausnahmesituation waren wir froh, unsere Laufschuhe zu schnüren, die Zeit draußen zu genießen und einen Moment vom Alltag abzuschalten.“
René Schymura, Marktleiter Toom in Hof

„Raus in die Natur gegen den Corona-Blues“

„Wandern ist perfekt, um abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Und (fast) jeder kann das – einfach loslaufen! Eine App, mit der man Touren von anderen Usern nachlaufen oder selbst planen kann, ist bei mir in diesem Sommer regelrecht heiß gelaufen. Ich habe damit wunderbare neue Wege entdeckt, die mir eine Menge Glücksmomente beschert haben.“
Birgit Maschlak, Assistentin Geschäftsbereichsleitung Marketing & Vertrieb, DER Touristik Deutschland GmbH
Foto: Birgit Maschlak

„Ruhe vor dem Sturm für Projekte nutzen”

„Mein Tipp: Die gewonnene Zeit sinnvoll nutzen! Bestimmt hat jeder von uns Vorhaben oder Herzenswünsche, sei es eine Renovierung, ein soziales Engagement oder die Fotobücher vergangener Reisen. Ich betrachte den aktuellen Zustand in unserer Branche als ,Ruhe vor dem Sturm’. Die Reiselust wird wieder wachsen, sobald wieder unbeschwerter Urlaub möglich ist. Bis dahin heißt es durchhalten, die Freude an unserem wunderbaren Beruf nicht verlieren und den Fokus auf die positiven Erlebnisse des Alltags legen.”
Bianka Dieze, Verkaufsleitung Hochrhein/Bodensee, DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG

„Auf den eigenen Körper hören”

„In Zeiten wie diesen, wo gefühlt alles ungewiss und nichts planbar ist, hilft es mir sehr mir kleine Rituale zu schaffen auf die ich mich freuen kann. Mein Morgenritual ist immer gleich, egal ob ich in die Agentur fahre oder im Home-Office arbeite – Morgenwäsche, Kaffee, Morgenrunde, Styling. Danach habe ich das Gefühl, dass ich die Welt erobern kann und bin bereit in den Arbeitstag zu starten. Generell kann ich nur den Tipp geben, auf seinen Körper zu hören. Was ich persönlich mitgenommen habe, ist, dass es in Ordnung ist, einmal einen Schritt zurückzugehen, wenn es dem Anlaufnehmen dient. Es ist ok, nach einem Arbeitstag mit gefühlten 150 Konferenz-Calls nicht auch noch eine Fremdsprache zu lernen.”
Nicole Meidlinger, Gruppenleitung Grafik Billa/PENNY/ÖBC bei marian, der Inhouse-Agentur der RIAG

„Immer die Ruhe bewahren”

„Die Pandemie hat von uns einiges abverlangt. Trotz dieser anstrengenden Zeit, ist es mir wichtig, für mein Team eine Anlaufstelle zu sein. Wir nehmen uns jeden Morgen, vor Marktöffnung, eine viertel Stunde Zeit und trinken Kaffee zusammen. Das mein Team dies wertschätzt, wird mir zurückgespielt. Wenn Not am Mann ist brauche ich nur einen Anruf tätigen und meine Mitarbeiter sind da. Die Bereitschaft ist enorm wichtig, weil alleine kommt man durch diese anstrengende Zeit nicht. Was sehr wichtig für uns ist, dass wir eine Bezirksleitung haben, welche sofort mit angepackt hat, als wir nicht mehr wussten wohin mit der Ware. Ein persönlicher Tipp ist, trotz aller Hektik immer die Ruhe zu bewahren. Zu Hause ein gutes Buch zu lesen oder seine Lieblingsserie zu schauen, holt einen wieder runter und gibt neue Kraft.“
Jennifer Steffen, Marktleitung PENNY-Markt Schwerte
Hanna Wagenblaß-Weisenburge:
„Im Wald kann ich wunderbar abschalten, den Kopf freibekommen
und die Ruhe genießen.“

„Gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“

„Ich versuche in jeder Mittagspause ein paar Minuten einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft zu machen. Gerade jetzt, wo die Tage kürzer werden, freue ich mich über jeden Sonnenstrahl, den ich noch einfangen kann. Wir haben das Glück, dass unsere Verwaltung an einen Wald grenzt. Im Wald kann ich wunderbar abschalten, den Kopf freibekommen und die Ruhe genießen. Egal bei welchem Wetter, denn mein Opa sagte immer: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.“
Hanna Wagenblaß-Weisenburge, PENNY Warensteuerung Region Südwest

„Mit Yoga entschleunigen“

„Während der Coronazeit habe ich eine von mir zuvor belächelte Sportart entdeckt: Yoga! Vor der Pandemie konnte ich Yoga nichts abgewinnen. Aufgrund der Schließung der Fitnessstudios sah ich mich gezwungen, mich über alternative Sportarten zu informieren, wodurch ich Yoga ausprobiert habe. Ob es eine anstrengende oder entspannende Yogasequenz ist, die Yogaeinheit zehn Minuten oder eine Stunde dauert, kann jeder für sich entscheiden. Durch diese Flexibilität kann Yoga in Tagesablauf eingebaut werden, besonders an Tagen im Homeoffice, wo die Bewegung zu kurz kommt. Auch an dunklen, verregneten Tagen tut es gut, einfach mal etwas für sich zu tun und zu entschleunigen.“
Anita Skiba, HR- Partnerin PENNY Region Nord

„Dank Hund Ausgang nach der Sperrstunde“

„In dieser turbulenten Coronazeit, die unser Privat- und Berufsleben auf den Kopf gestellt hat, ist es wichtig, sich Wege zu erarbeiten, um diese Herausforderungen im Alltag besser und leichter zu bewältigen bzw. ausgeglichen zu bleiben. Ein Weg ist, so viele schöne Alltagsgewohnheiten wie möglich beizubehalten. Eine solche Gewohnheit ist bei mir der abendliche Spaziergang mit unserem Hund Zsombor. Momentan hat man durch den Hund in Ungarn sogar das Privileg, auch nach der Sperrstunde um 20 Uhr das Haus verlassen zu dürfen. Zsombor behält trotz der gegenwärtigen Lage immer seine gute Laune und bringt uns zum Lachen.“
Leif Lautenbach, Leitung Expansion PENNY International, lebt seit vielen Jahren in Ungarn
Links, Mitte: Marek Rada auf Radtour | Rechts: Hund Zsombor von Leif Lautenbach

„Kalte Dusche, Sport und Rotwein“

„Es wurde auch schon von vielen Wissenschaftler bestätigt, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohnt. Und wie sieht es mit einer aktiven Erfüllung der oben angeführten Redewendung bei mir aus? Jeden Morgen kalt duschen, jeden Tag mindestens eine Stunde am besten an der frischen Luft Sport machen und abends ein Glas Rotwein trinken.“
Marek Rada, Leitung Bau PENNY International
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