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ArticleId: 273magazineVom Azubi zum Marktleiter in nur wenigen Jahren? Eugen Danilov hat es vorgemacht und erzählt davon im Interview. Warum PENNY Chancen bietet, die es woanders so nicht gibt, erklärt Personalleiter Christopher Ranft.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/5/3/csm_01_3_tt_mgt_standard_b216b37439.jpg„Hier ist man nicht nur eine Nummer“Ausbildung bei PENNY
Vor vier Jahren hat Eugen Danilov seine Ausbildung gestartet. Heute leitet er den PENNY-Markt in Boxberg
Interview: Vom Azubi zum Marktleiter
„Bei PENNY ist man
nicht nur eine Nummer“
das Interview führte Julia Klotz
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Eine Karriere im Handel? Zu Schulzeiten hatten Eugen Danilov das nicht im Sinn und machte nach bestandener mittlerer Reife zunächst eine Ausbildung zum Elektroniker. Heute leitet der 23-Jährige einen PENNY-Markt in Boxberg, Region Wiesloch. Im Interview erzählt er, wie ihn die Ausbildung geprägt hat, warum Vertrauen von Vorgesetzen wichtig ist und welche Tipps er neuen Azubis gibt.

Von einer Ausbildung bei PENNY war Danilov schnell überzeugt, denn: „Das Miteinander hier ist etwas besonderes“

one: Herr Danilov, mit 23 Jahren sind Sie bereits Führungskraft und leiten einen eigenen Markt. Haben Sie sich das schon als Schüler so vorgestellt?
Eugen Danilov: Nicht von Anfang an. Nachdem ich die mittlere Reife in der Tasche hatte, habe ich überlegt, was ich überhaupt machen möchte. Über eine Ausbildung im Handel habe ich damals zwar kurz nachgedacht, mich dann aber doch für eine Lehre als Elektroniker entschieden. Als diese beendet war, habe ich gemerkt: Der Job ist eigentlich nichts für mich. Ich habe sogar überlegt, meine Fachhochschulreife nachzuholen und doch noch zu studieren.

one: Wie sind Sie dann zu PENNY gekommen?
Eugen Danilov: Wir haben regelmäßig bei PENNY eingekauft und ich dachte mir: Bewirb dich einfach mal. Das Vorstellungsgespräch mit dem Bezirksleiter und meiner Ausbilderin war überraschend total nett und locker. Ich hatte eher mit einer steifen Atmosphäre gerechnet, aber der Umgang untereinander war sehr familiär und die Chemie zwischen uns hat direkt gestimmt. Das hat mich überzeugt. Danach habe ich meine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel in Pfedelbach gestartet.

one: Das ist erst vier Jahre her. Wie sind Sie so schnell aufgestiegen?
Eugen Danilov: Meine Ausbilderin hat Potenzial in mir gesehen und ich hatte gute Noten in der Schule. Recht schnell war daher klar, dass ich meine Ausbildungszeit auf  zweieinhalb Jahre verkürzen kann. Passenderweise war zu dem Zeitpunkt meine jetzige Stelle in Boxberg offen – und schon am Tag nach meiner Abschlussprüfung stand ich als Leiter im eigenen Markt.
 
one: Was waren die Höhepunkte Ihrer Ausbildungszeit?
Eugen Danilov: In Erinnerung ist mir das gute Verhältnis zu meiner Marktleiterin in Pfedelbach geblieben. Sie hat mir immer viel zugetraut, ich durfte sie oft vertreten. Ich habe auch den Umbau unserer Filiale aktiv begleitet. Es hat einfach Spaß gemacht zu merken, dass man im Markt gebraucht wird.
Außerdem war der Zusammenhalt im Team toll. Man ist immer füreinander eingestanden, auch wenn es Probleme gab – das war bei meiner ersten Ausbildung anders. Ich glaube, das hat mich auch sehr darin geprägt, wie ich heute mit meinen Mitarbeitern umgehe. Ich habe gemerkt, wie wichtig Vertrauen und Rückhalt von den Vorgesetzten ist.

one: Und was haben Sie sich anders vorgestellt? Gab es auch Herausforderungen?
Eugen Danilov: Viele Menschen denken ja, die Mitarbeiter im Markt räumen den ganzen Tag nur Regale ein. In meiner Ausbildung habe ich gemerkt, wie viel Arbeit es tatsächlich ist, jeden Tag den Laden in Schuss zu halten. Außerdem habe ich erst bei PENNY gelernt, offen auf Menschen zuzugehen. Früher war ich, ehrlich gesagt, etwas schüchtern.

one: Was raten Sie Azubis, die es Ihnen gleichtun möchten?
Eugen Danilov: Am besten ist, wenn man sich wirklich mit dem Unternehmen identifiziert und nicht nur seine Stunden hinter sich bringt. Man sollte neugierig sein, sich für Ware und Abläufe interessieren, engagiert sein – der Rest fügt sich dann fast von allein. Kontakte im Unternehmen zu knüpfen, kann auch nicht schaden. Als Führungskraft ist es außerdem wichtig, sein Team motivieren zu können und für eine gute Arbeitsatmosphäre zu sorgen. Insgesamt bekommt jeder bei PENNY die Chance, sich zu beweisen – das sollte man einfach nutzen, ganz gleich in welcher Position.

one: Haben Sie schon Pläne für Ihre weitere Zukunft?
Eugen Danilov: Ich kann mir gut vorstellen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Dem Verkauf möchte ich aber weiterhin  nah sein, zum Beispiel als Bezirksleiter - das ist ein Traum von mir. Auf jeden Fall möchte ich weiterhin bei PENNY bleiben.

one: Warum gerade PENNY?
Eugen Danilov: Wegen des Miteinanders. Hier ist man nicht nur eine Nummer, sondern Mensch. Außerdem ist PENNY ein Unternehmen im Aufbruch und Umbruch. Da gibt es Gestaltungsmöglichkeiten, die es woanders nicht gibt.

Christopher Ranft, Personalleiter bei PENNY
„Wir bilden nur Führungskräfte aus“

Christopher Ranft ist Personalleiter bei PENNY. Im Interview erklärt er, mit welchen Maßnahmen PENNY Nachwuchskräfte für sich gewinnt, warum das Unternehmen beste Karrierechancen bietet und welche Eigenschaften man dafür mitbringen muss.

Christopher Ranft, Personalleiter bei PENNY: „Wir bieten jedem Auszubildenden eine gute Perspektive“

one: Herr Ranft, der Nachwuchs im Handel wird knapp. Gilt das auch für PENNY?
Christopher Ranft: Noch sehen wir die Entwicklung nicht mit Panik – wir haben in diesem Jahr über 400 Azubis eingestellt und unsere Stellen besetzt. Aber aufgrund der demografischen Entwicklung wird es zunehmend schwerer, geeignete Auszubildende zu finden. Wir hatten in diesem Jahr etwa acht Prozent weniger Bewerber als im Vorjahr – und das trotz umfangreicher Personalmarketing-Maßnahmen. In den meisten Regionen haben wir zwar mehr Azubis eingestellt als geplant, aber in manchen Ballungsgebieten ist es schwierig.

one: Wie wollen Sie den Wettbewerb um gute Bewerber gewinnen?
Christopher Ranft: Wir müssen unser Image als Arbeitgeber schärfen, und zwar auf allen Kanälen. Unser Slogan „Dabei sein wenn’s passiert“ soll die Werte von PENNY vermitteln: Bei uns herrscht Aufbruchsstimmung, hier kann man mitgestalten. Wir möchten junge Menschen neugierig auf PENNY machen. Dabei stellen wir uns die Frage: Wie erreichen wir junge Leute am besten? Wo findet Meinungsbildung statt? Heute passiert das vor allem online. Daher haben wir in diesen Bereich in den vergangenen zwei Jahren investiert – und investieren weiter. Zudem gewinnen Soziale Medien weiter an Bedeutung – das hat auch Auswirkungen auf unser Unternehmen.

one: Und zwar?
Christopher Ranft: Durch Social Media wird transparenter, was Unternehmen wirklich tun. Wenn wir unsere Zusagen nicht einhalten, steht das direkt im Netz.

one: Gehen Sie auch in die Schulen und sprechen dort gezielt junge Leute an?
Christopher Ranft: Ja, wir gehen punktuell Kooperationen mit Schulen ein und machen den Schülern Angebote – zum Beispiel ein Rhetorik- und Bewerbungstraining. Da geht es zunächst nicht darum, Auszubildende zu finden, sondern eine Vertrauensbasis zu den Schulen aufzubauen. Daneben versuchen wir, jungen Menschen eine Brücke in die Ausbildung zu bauen.

one: Das heißt?
Christopher Ranft: PENNY ist unter anderem Partner des „Joblinge“-Programms, das sich an Jugendliche wendet, die nach der Schule nicht direkt einen Ausbildungsplatz finden. Häufig hat das nichts mit mangelnder Qualifikation zu tun. Vielmehr fehlt es den jungen Leuten an Orientierung und Unterstützung. Bei „Joblinge“ bekommen sie einen Mentor an die Seite gestellt, der dabei hilft, die eigenen Stärken und Ziele klarer zu erkennen, Eigeninitiative zu entwickeln und ein geeignetes Berufsfeld zu finden. Die Bereitschaft in unserer Belegschaft, ein ehrenamtlicher Mentor zu werden, ist übrigens sehr hoch. Daher überlegen wir bereits, wie wir den Mentoring-Gedanken auch intern integrieren können. Ebenfalls auf Mentoring, allerdings zwischen Studenten und Schülern, setzt die Bildungsinitiative „Rock your Life“, mit der wir seit kurzem kooperieren.

Vom Azubi zum Bezirksleiter: Mit Engagement und guter Leistung ist das bei PENNY möglich. Auch ohne Studium

one: Warum sollte sich ein junger Mensch für eine Karriere bei PENNY entscheiden?
Christopher Ranft: Weil wir in erster Linie Führungskräfte ausbilden. Wer gute Leistung bringt, arbeitet nach der Ausbildung vielleicht ein, zwei Jahre als stellvertretender Marktleiter und kann anschließend seinen eigenen Markt leiten. Wenn es gut läuft, kann ein Auszubildender also bereits in vier Jahren Führungskraft werden – und das auch ohne ein Top-Abitur oder Studium. Für Menschen, die schnell Karriere machen möchten, bietet PENNY also gute Voraussetzungen. Unsere Philosophie ist: Engagierten Mitarbeitern steht grundsätzlich auch der Weg ins Management offen, beispielsweise als Verkaufs- oder Regionsleiter.

one: Das ist bei der Konkurrenz nicht so?
Christopher Ranft: Nicht im gleichen Maße. Wir haben eine andere Kultur bei PENNY: Wir bilden keine Massen aus, sondern möchten jedem Auszubildenden auch eine gute Perspektive bieten. Das beginnt damit, dass wir allen, die ordentliche Leistung bringen, eine Übernahmegarantie geben.

Wichtige Voraussetzung im Handel: Man sollte Spaß an der Ware haben

one: Ist die Ausbildung heute anders als früher?
Christopher Ranft: Da hat sich einiges geändert. Unsere Ausbildung ist sehr viel interaktiver geworden. Früher gab es mehr Frontalunterricht – heute vermitteln wir Inhalte zunehmend online, zum Beispiel durch E-Learnings oder Online-Spiele. Außerdem legen wir mehr Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung – nur Wissen zu vermitteln, reicht heute nicht mehr. Zudem gibt es noch mehr Praxistage im Markt.

one: Welche Eigenschaften muss ich mitbringen, um bei PENNY durchzustarten?
Christopher Ranft: Sie sollten Spaß am Kontakt zu Menschen und Spaß an der Ware haben. Wenn Sie die Ware nicht zu schätzen wissen, sind Sie im Handel fehl am Platz. Außerdem ist Selbstständigkeit wichtig. Bei PENNY steht niemand hinter Ihnen, der jeden Schritt diktiert. Und Teamgeist ist unerlässlich: Im Discount arbeiten wir in kleinen Teams, da muss man sich auf den anderen verlassen können. Wenn man das mitbringt und eine gute Leistung erbringt, kommt der Erfolg von ganz allein.

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