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ArticleId: 1508magazineDer neue REWE Abholservice verknüpft Online-Bestellung und stationäres Geschäft. Einer von derzeit 24 Standorten ist der Markt von Kaufmann Bernd-Josef Hoffmann im Westerwald. Der hatte damit ortsansässige Kunden im Visier. Stattdessen kamen völlig neue. one hat ihn besucht.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/0/c/csm_TT06_03-mgt_standard_a807cdf7bf.jpgAbholservice brachte neue KundenBesuch beim Kaufmann
REWE Hoffmann in Höhr-Grenzhausen
Abholservice brachte neue Kunden
von Achim Bachhausen
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Als Bernd-Josef Hoffmann sich für den REWE-Abholservice entschied, hatte er die ortsansässigen Kunden im Visier. Stattdessen kamen völlig neue.
Geschadet hat es nicht.

Weit sind die Wege im grünen Westerwald. Was Naturliebhaber und Erholungshungrige freut, stellt Lieferdienste vor Herausforderungen, denn die Kunden wohnen über weite Flächen verstreut. Auf diesem schönen Flecken Erde betreibt Bernd-Josef Hoffmann mit seiner Familie sehr erfolgreich einen REWE-Markt.

Als REWE vor knapp fünf Jahren mit dem Abholservice – damals noch unter dem Ttiel „REWE Drive“ – startete, stand für Bernd-Josef Hoffmann fest: Da müssen wir dabei sein! Gesagt, getan. Oder besser: investiert. Als zweiter Selbstständiger der REWE West und einer von zehn bundesweit richtete der Unternehmer den Abholservice in seinem Markt in Höhr-Grenzhausen ein.

Das Pflänzchen war gesetzt. Doch zunächst wuchs es nur spärlich.
„Uns fehlten die Möglichkeiten, richtig zu werben, und wahrscheinlich war die Zeit auch noch nicht reif“, sucht Hoffmann nach Erklärungen. Das Bestellaufkommen damals? Eine kleine zweistellige Zahl pro Woche. Immerhin: der Durchschnittsbon war ordentlich und, was den Kaufmann besonders freute: Er gewann neue Kunden hinzu.

Menschen, die im Umland wohnen und in Höhr-Grenzhausen zu Besuch waren oder die regelmäßig am verkehrsgünstig gelegenen REWE-Markt vorbeifuhren.

Vorreiter im Westerwald: der Abholservice in Höhr-Grenzhausen / Fotos: Achim Bachhausen

Richtig Schwung ins Abholgeschäft kam dann im vergangenen Jahr.
„Seitdem REWE den Werbeauftritt verändert hat, verzeichnen wir kontinuierliche Zuwächse“, beschreibt Bernd-Josef Hoffmann die Entwicklung.“ Sein Sohn Daniel, angehender Handelsfachwirt, ergänzt: „Auch die Software ist jetzt funktionaler, stabiler und fortschrittlicher.“ Gut gefällt ihm und den Kollegen, die die Bestellungen im Markt zusammenstellen, die systematische Artikelsortierung, genau passend zum Kundenlauf. Seine erste Runde dreht Daniel Hoffmann morgens ab 8 Uhr, rechtzeitig für die 10 Uhr-Abholer. 

Durchschnittlicher Auftragswert über 70 Euro
„Freitag und Samstag sowie die Tage vor den Feiertagen sind die stärksten Bestellzeiten“, weiß Marktleiterin Elisabeth Ebert, die seit der ersten Stunde den Abholdienst mit betreut. Bestellt werde „querbeet“ durchs 7.000 Artikel umfassende Online-Sortiment, vom frischen Gemüse bis zur TK-Pizza. Letztere wartet neben den anderen kühlpflichtigen Artikeln bis unmittelbar vor der Abholung in einem (Tief-)Kühlschrank. Insgesamt ist der Frischeanteil groß und der durchschnittliche Auftragswert mit über 70 Euro durchaus ordentlich.

Marktleiterin Elisabeth Ebert wirft einen prüfenden Blick auf die Bestellung
Daniel Hoffmann holt den Warenkorb aus dem Regal (links). Der Kunde entscheidet, ob er den Ersatzartikel haben möchte oder nicht.
Bereit für den Abholer: Einkaufskorb in der Pole-Position
Dank eigens eingerichteter Parkplätze sind die Wege kurz.

Bleibt die Frage: Wer sind die Kunden?
„Das geht durch alle Schichten“, hat Elisabeth Ebert beobachtet. Sie kennt sie alle: die Singles, die Familien, die Mutter mit drei Kindern, Berufstätige, Firmen oder das betagte Ehepaar. Sie ist Mitte 80, er über 90, und beide sind treue Abholkunden. Allen gemein ist der hohe Anspruch an die Frische der Ware. Inhaber Bernd-Josef Hoffmann weiß um den Vertrauensvorschuss und geht daher kein Risiko ein. Er beauftragt ausschließlich erfahrene, warenkundige Mitarbeiter mit der Zusammenstellung des Einkaufskorbs. „Wenn man die Kunden kennt, ist es einfacher, dann weiß man, wer für einen Ersatzartikel offen ist und wer nicht“, ergänzt Marktchefin Ebert.

Umsatz kommt obendrauf
Insgesamt ist REWE-Kaufmann Hoffmann mit dem zusätzlichen Vertriebskanal zufrieden: „Das Geschäft läuft quasi nebenbei mit.“ Der Umsatz komme on top und nehme dem klassischen Geschäft nichts weg. Im Gegenteil: Seit dem großen Umbau im September 2016 legt auch der Supermarkt kräftig zu. Hoffmanns Fazit: „Wir bieten mit dem Abholdienst einen Kundenservice, bauen unser Image weiter auf und sehen uns gut gerüstet für die Zukunft.“

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