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ArticleId: 2595magazineDer Deutschen liebstes Reiseziel ist und bleibt Deutschland. Warum urlauben wir so gerne regional? DER Touristik-Expertin Katrin Holzbrecher kennt eine Menge guter Gründe. Und verrät außerdem einige ihrer liebsten Fleckchen hierzulande.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/1/a/csm_TT_02_04_Regionalitaet_Reisen_standard_teaser_b807196a55.jpgFernweh nach NäheRegional urlauben
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Fernweh nach Nähe

26.02.2020
von Sylvia Hannstein

Egal ob Kurz- oder Jahresurlaub: Der Deutschen liebstes Reiseziel ist und bleibt Deutschland. Warum ist das so? Warum urlauben wir so gerne regional? Katrin Holzbrecher, Director Europe bei DER Touristik, kennt eine Menge guter Gründe. Und verrät uns außerdem einige ihrer liebsten Fleckchen hierzulande.

Katrin Holzbrecher, Director Europe bei DER Touristik

Es ist schon bemerkenswert: Obwohl wir immer öfter, länger und weiter verreisen und im Schnitt immer tiefer dafür in die Tasche greifen, bleibt Deutschland unangefochten unser liebstes Reiseland. Ein Phänomen? Keineswegs, findet Katrin Holzbrecher. Seit über 25 Jahren ist sie bei DER Touristik für Europa und insbesondere für Deutschland im Einsatz. Kaum einen Winkel, den sie noch nicht kennt. Kaum ein Hotel, das sie sich noch nicht angeschaut hat um zu sehen, ob es ins Produktportfolio passen könnte. Katrin Holzbrechers Fazit: „Die Vielfalt ist unglaublich, da ist für jeden etwas dabei. Ob Strandurlaub an Nord- oder Ostsee, Inselurlaub – wahlweise beschaulich oder mondän. Oder das Aktivprogramm mit Wandern in Harz oder Schwarzwald, Klettern in den Bergen….es gibt im Grunde nichts, das es nicht gibt.“ 


Extrem beliebt:
Kleine Hotels mit großem Kümmer-Faktor

Die landschaftliche Vielfalt ist das eine. Auch die Auswahl an verschiedensten Unterkünften – von der kleinen, familiär geführten Pension bis zum Nobelhotel – sucht ihresgleichen, findet die Managerin. „Das Niveau ist durchgängig hoch. Der größte Unterschied zwischen Pension und Luxushotel liegt meist im Angebot drumherum. Ein kleines Hotel zum Beispiel kann sich einen eigenen Spa-Bereich oft nicht leisten. Doch die Hoteliers sind pfiffig: Einige stellen zum Beispiel ein Zimmer für externe Fachkräfte zur Verfügung, die dort Massagen etc. anbieten.“ In Sachen Service und Fürsorge stünden sie den großen Hotels keinesfalls nach, weiß Katrin Holzbrecher. 

Und das wissen und schätzen offenbar auch die Kunden. „Wir haben seit vielen Jahren sehr großen Erfolg mit kleinen, privat geführten Häusern. Zum Beispiel auf den nord- und ostfriesischen Inseln – dort gibt es ja auch so gut wie keine großen Hotels. Sogar auf Helgoland und der Hallig Langeness bieten wir Unterkünfte an, und sind mit diesem umfangreichen Angebot meines Wissens exklusiv im deutschen Veranstaltergeschäft.“

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Klar im Trend:
Aktive Erholung. Tendenz: Unkompliziert

„Tagsüber auspowern, zwischendurch die eine oder andere Pause am Pool, im Garten oder am Strand.“ So beschreibt Katrin Holzbrecher der Deutschen derzeit liebste Urlaubsform im eigenen Land. Tendenz: Unkompliziert. „Wandern oder Radwandern zum Beispiel. Das kann man wunderbar auf eigene Faust machen, da muss man keine geführte Gruppenreise buchen.“ Die Renner für Wandervögel sind und bleiben Harz, Bayerischer Wald und Schwarzwald, doch auch „Randgebiete“ wie die Lüneburger Heide und das Alte Land sind gefragt. „Die haben nicht nur eine tolle Natur, sondern noch einen charmanten Nebeneffekt: Sie sind relativ günstig“, verrät Katrin Holzbrecher.

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Deutschland-Urlaub:
Nachhaltig und nix für Geizkrägen

Apropos „günstig“: Obwohl der Fluganteil in der Regel zugunsten der umweltfreundlicheren Transportmittel Bahn und Auto wegfällt: Billig ist Urlaub in Deutschland nicht. „Man kann damit richtig Geld verdienen“, sagt Katrin Holzbrecher. Vielleicht sei das auch einer der Gründe, weshalb viele, durchaus auch junge Leute, dafür durchaus ins Reisebüro gehen – Online-Hype hin oder her, sinniert sie: „Trotz aller digitaler Möglichkeiten: Die Recherche im Netz ist zeitaufwändig. Und wenn man etwas investiert, möchte man schließlich auch wissen, dass es sich lohnt. Die Kollegen im Reisebüro kennen sich aus, und sie übernehmen Verantwortung. Das hat immer noch Relevanz.“

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Katrin Holzbrechers Lieblings-Tipps:

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