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ArticleId: 2086magazineDen 24. August 2018 wird Annett Keller aus dem REWE-Markt am Walter-von Cronberg-Platz in Frankfurt-Sachsenhausen wohl niemals vergessen. Vor ihren Augen fiel ein Mann in den Main. Die REWE-Kollegin reagierte blitzschnell – und besonnen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/a/7/csm_REWE_Kollegin_mgt_st_c79cdbd42d.jpgDie LebensretterinREWE-Kollegin zeigt Courage
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Vollsortiment
Annett Keller mit Assistent Mahir Tozer (l.) und Marktmanager Luca-Dion Wolf (r.)
REWE-Kollegin zeigt Zivilcourage

Die Lebensretterin

06.11.2018
von Anja Krauskopf

Den 24. August 2018 wird Annett Keller aus dem REWE-Markt am Walter-von Cronberg-Platz in Frankfurt-Sachsenhausen wohl niemals vergessen. Vor ihren Augen fiel ein Mann in den Main. Die REWE-Kollegin reagierte blitzschnell – und besonnen.

Wie so oft, fuhr sie auch an diesem Morgen um 5.30 Uhr mit dem Fahrrad zur Frühschicht in den Markt. Und wie immer führte ihr Weg am Main entlang, wo um diese Uhrzeit selten ein Mensch unterwegs ist. Auf einmal fiel direkt vor ihr ein Mann ins Wasser. „Er lief quasi direkt vor mir in den Fluss, der in diesem Bereich von einer hohen Kaimauer begrenzt ist“, erinnert sich Annett Keller. Dann reagierte sich blitzschnell und besonnen. Erst rief sie die Polizei, dann begann sie sofort dem Mann, der nicht schwimmen konnte, zu helfen, was sich jedoch als sehr schwierig herausstellte. „Ich versuchte ihn mit zwei langen Stöcken aus dem Wasser zu ziehen. Dabei rutschte ich selbst fast in den Main“, berichtet die couragierte REWE-Mitarbeiterin. Schließlich gelang es gemeinsam mit den beiden inzwischen herangeeilten Polizisten den Ertrinkenden zu retten.

Obwohl schwer geschockt, wollte Annett Keller gerne zu Arbeit. „Die Polizei hatte mittlerweile bei uns angerufen und uns mitgeteilt, was passiert ist“, erzählt Assistent Mahir Tozer. Entsprechend fürsorglich wurde die Kollegin von ihm und von Marktmanager Luca-Dion Wolf empfangen.

Große Unterstützung vom Team

Auch heute noch erhält sie von ihrem Team große Unterstützung. „Dafür bin ich sehr dankbar. Denn leider hat mich das Erlebte sehr mitgenommen, weil ich vor einiger Zeit bereits ein schlimmes Erlebnis auf dem Weg zur Arbeit hatte“, so Annett Keller. „Wir waren und sind für sie da und haben ihr die Zeit gegeben, die sie brauchte. Denn wir haben hier ein tolles Verhältnis untereinander“, meint Luca-Dion Wolf. „Und wir sind alle stolz auf Frau Keller. Denn schließlich hat sie ein Menschenleben gerettet.“

Mein Kommentar

KOMMENTARE

Ulrike Harter
vor 1 Jahr und 11 Monaten
Ganz tolle Frau!
Schön, dass es Sie gibt!
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