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„Bilden Sie unkonventionelle Allianzen“
ArticleId: 3720magazineNach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr setzten die Nahkauf-Märkte in diesen Tagen ihr Engagement für die kleinen Helferinnen fort und schenkten Bienen ein blühendes Paradies.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/5/e/csm_ts_standard_nk_bienenwoc_a40bd66912.jpgParadiesische ZuständeBienenwoche bei Nahkauf
Engagiert für Bienen und Blumen: Werkstudentin Isabella Kühl und Anne Meyer-Nieuwenhuis vom Nahkauf-Vertriebsteam I Foto: Achim Bachhausen
Pflanzaktion bei Nahkauf Kaya in Meudt
Auch der Nahkauf-Westen blühte auf
In Trier packte der Bürgermeister mit an
Ab ins Beet: Kaufleute-Ehepaar Surges und Bürgermeister Wolfram Leibe
An der blühenden Blumenlandschaft kam in Teltow niemand vorbei
Auch in der Region Mitte ließen die Nahkauf-Kolleg:innen Blumen sprechen
Nahkauf macht mobil: In Biberach reist das Hochbeet fortan zusammen mit den Bienenvölkern
Bienenwoche bei Nahkauf
Paradiesische Zustände
von Achim Bachhausen

Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr setzten die Nahkauf-Märkte in diesen Tagen ihr Engagement für die kleinen Helferinnen fort und schenkten Bienen ein blühendes Paradies.

Thematisch anknüpfend an die Aktionswoche aus 2021 (Wir geben Bienen ein Zuhause – Insektenhotels für Deutschland), stand die Nahkauf-Nachhaltigkeitswoche nun unter dem Motto „Wir schenken Bienen ein Paradies“.
Organisatorin Anne Meyer-Nieuwenhuis: „Da wir 2021 Bienen ein Zuhause gaben, war es nur logisch, Bienen nun auch noch Futter zur Verfügung zu stellen. Und so entstand die Idee der Hochbeet-Aufstellaktion.“ 

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Hierzu setzte Nahkauf bevorzugt auf die Unterstützung von bereits bestehenden Insektenhotel-Patenschaften aus der 2021er Aktionswoche wie Kindergärten, Seniorenheimen, Kleingartenvereinen oder Kirchen, wo die blühenden Hochbeete neben den Insektenhotels ihren Platz finden können.

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Zahlreiche Nahkauf-Märkte begleiteten die anlässlich des Weltbienentages (20. Mai) gestartete Aktion auf vielfältige Weise, luden ihre Kund:innen zur Honigverkostung ein oder holten sich zur Hochbeet-Bepflanzung starke Unterstützung in Form von Kitagruppen und Schulklassen. Im Südwesten kam das Hochbeet sogar auf Rollen und geht fortan mit Imker und Bienenvölkern auf Bestäuber-Tournee durchs Ländle. one hat einige Beispiele für Sie gesammelt (siehe Bildstrecke oben).

Was REWE sonst noch tut

Mit ihrer Bestäubungsleistung sichern Wildbienen und andere Nützlinge die Grundlage unseres Lebens und tragen maßgeblich zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei. Weil aber viele Wildbienenarten und andere Nützlinge vom Aussterben bedroht sind, gilt es, ihren Lebensraum zu schützen. Aus diesem Grund führt REWE seit diesem Jahr unter dem Konzept „Artenreich“ nur noch Pflanzen, die von einem Wildbienenexperten auf ihre Eignung für verschiedene Insektengruppen wie Honigbienen, Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge geprüft wurden.

Darüber hinaus gilt für diese bestäuberfreundlichen Pflanzen eine erweiterte Negativliste, durch die sämtliche bienengefährlichen Wirkstoffe in der Produktion dieser Pflanzen untersagt sind. So haben die Kund:innen die Chance, durch den Kauf einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt in ihrem Garten oder auf ihrem Balkon zu leisten. Alle Pflanzen unter dem Konzept tragen das Pro Planet-Label „Für mehr Artenvielfalt“.

Nützlingsfreundlich bei Toom

Toom Baumarkt hat mit dem Konzept „nützlingsfreundlich“ bereits 2021 ein umfangreiches Sortiment eingeführt. In enger Kooperation mit Wildbienenexpert:innen wird das Sortiment stetig erweitert. Natürlich gilt auch hier die erweiterte Negativliste für nützlingsfreundliche Pflanzen, sodass sämtliche bienengefährliche Wirkstoffe in der Produktion verboten sind.

Zudem kooperiert Toom mit dem Umweltschutzorganisation Global 2000 zur weiteren Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes bei nützlingsfreundlichen Pflanzen.

© Getty Images | vladimirst
Hochbeete für Bienen – ein Projekt mit Herzblut
Unmögliches möglich gemacht

Gemeinsam entscheiden und schnell umsetzen – dafür steht Nahkauf mit seinen kurzen Wegen. Ein aktuelles Beispiel ist die Nahkauf-Bienenwoche. Projektleiterin Anne Meyer-Nieuwenhuis berichtet exklusiv in one, wie die Hochbeete in die Märkte kamen.

Anne Meyer-Nieuwenhuis

„Da wir 2021 Bienen ein Zuhause gaben, war es nur logisch, Bienen nun auch noch Futter zur Verfügung zu stellen. Und so entstand die Idee der Hochbeet-Aufstellaktion. Ich gründete ein kleines Projektteam mit Sina Harders, Nahkauf-Vertriebsleiterin der Region West, und Thomas Harych, Betriebsberater in der Region Ost, alle begeisterte Hobbygärtner.

In unserem zusätzlichen Nutzgarten – eigentlich das Refugium meines Mannes – baute ich verschieden hohe Beete auf. Wir errechneten zusammen die benötigte Erdmenge und maßen die Höhen aus. Gut erreichbar für Kinder? Aber trotzdem nach etwas aussehend? Wir einigten uns für die Variante mit zwei Palettenrahmen.

Das Hochbeet sollte über Toom Baumarkt beschafft werden. Die Anfragen liefen, und es wurde ein schwedischer Lieferant gefunden, der uns das Beet als Set anliefern konnte.

Da die Beete mit einem Nahkauf-Logo versehen werden sollten und ein Aufdruck auf das Holz über diesen Lieferanten nicht möglich war, suchten wir nach Möglichkeiten. Die Wahl fiel auf ein Logo-Schild aus Alu-Dibond mit Schrauben, die nicht auf der Rückseite herausragen und die Kinder beim Gärtnern hätten verletzen können. Dazu sollte es ein Einsteckschild geben, das die Aktion erklärt. 

Um es unseren Kaufleuten so einfach wie möglich zu machen, wollten wir ihnen ein Rund-um-Sorglos-Paket schnüren. Dazu gehörte die Bepflanzung mit insektenfreundlichen Pflanzen. Durch unseren Hobbygärtner-Hintergrund hatten wir recht klare Vorstellungen, wie das Beet aussehen sollte. Üppig bepflanzt mit mehrjährigen Stauden mit zarten Blüten und Blättern, leicht im Wind wehend. Eine natürliche, bauerngartenähnliche Anmutung. Dies passte sehr gut, da in diesem Jahr eine neue Linie mit insektenfreundlichen Pflanzen mit Pro-Planet-Logo eingeführt wurde. 

Anfang April nahte die Anlieferung der Beete aus Schweden in den Regionallägern. Als es soweit war, wurden es noch einmal zwei aufregende und hektische Wochen. So eine Aktion mit einem besonderen Artikel und einem Lieferanten, der ansonsten nur Toom beliefert, bedarf sehr viel Abstimmung. Am Ende ist es einfach schön, dass wir das zwischenzeitlich gefühlt Unmögliche am Ende doch möglich gemacht haben.“

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