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Wie sich die REWE Group um Azubis bewirbt
ArticleId: 1636magazineMohammed Al Abid, 23 Jahre, floh vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland. Vor einem Jahr startete er mit der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann im Abiturientenprogramm in der Region Lehrte.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/2/0/csm_TT_09_03_Azubi_Recruiting_Discount_mgt_st_82ebc07dde.jpg„Immer das Gefühl, unterstützt zu werden“Mohammed Al Abid, PENNY
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Mohammed Al Abid, Abiturientenprogramm bei PENNY

„Immer das Gefühl unterstützt zu werden“

27.09.2017
von Judith Morgenschweis und Julia Robertz

Mohammed Al Abid, 23 Jahre, floh 2015 vor dem Krieg in Syrien nach Deutschland. Vor einem Jahr startete er mit der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann im Abiturientenprogramm in der Region Lehrte.

Mohammed Al Abid, Auszubildender bei PENNY

„Bevor ich 2015 wegen des Krieges nach Deutschland flüchtete, hatte ich bereits zwei Jahre Betriebswirtschaft studiert. Daher interessierte ich mich für ein duales Studium, denn diese besondere Form der kaufmännischen Ausbildung im Handel interessiert mich besonders. Sie wäre eine Fortentwicklung meines bisherigen Lebenslaufes. Daher habe ich mich für das duale Studium bei PENNY beworben. In den Bewerbungsgesprächen haben mich die PENNY-Personalfachleute aber überzeugt, dass das Studium für mich, nach erst eineinhalb Jahren in Deutschland, noch zu schwer ist. Deshalb habe ich mich für eine Ausbildung im Abiturientenprogramm bei PENNY entschieden und versuche meine Chance mit vollem Einsatz zu nutzen.

„Mir war wichtig, einen kaufmännischen Beruf mit großer Praxisnähe zu erlernen."

Gut finde ich, dass PENNY für meine Ausbildung einer Filiale in der Nähe meines Wohnortes ausgesucht hat, mit einer Marktleiterin, die meine sprachlichen Probleme berücksichtigt (Anm. d. Red.: Für einen Flüchtling, der anderthalb Jahr in Deutschland lebt, spricht Herr Al Abid ausgezeichnet Deutsch). Auch der Kontakt zur Personalentwicklung ist – wenn nötig – sehr eng und die Seminare sehr praxisnah. Ich bekomme viel Feedback. Dadurch habe ich immer das Gefühl, dass alle an meiner Ausbildung beteiligten Kollegen mich unterstützen, damit ich „Gas geben“ kann und weiterkomme.

Mir war wichtig, einen kaufmännischen Beruf mit großer Praxisnähe zu erlernen. Das ist der Einzelhandelskaufmann. Bereits während meiner Schulzeit in Syrien war ich im Haushaltswarengeschäft meines Onkels tätig. Während des durch den Bürgerkrieg unterbrochenen BWL-Studiums habe ich zusätzlich mit Brillen gehandelt. Nicht ganz so wichtig war für mich das Marktsegment. Ein guter Lebensmittel-Discounter wie PENNY ist für mich als Arbeitgeber erstrebenswert, da hier Preiswürdigkeit und Kundenfreundlichkeit großgeschrieben werden.

Ich hoffe, dass ich die anstehenden Prüfungen zum Einzelhandelskaufmann erfolgreich abschließe und danach bei PENNY als stellvertretender Marktleiter arbeiten kann. Das traue ich mir durchaus schon zu. Alles Weitere wird sich zeigen. Das duale Studium würde ich schon noch gerne dranhängen.“

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Im Interview
Carolin Dietrich
Warum sollte ein Azubi sich für PENNY als Ausbildungsstätte entscheiden?

Warum sollte ein Azubi sich für PENNY als Ausbildungsstätte entscheiden?  
Carolin Dietrich: PENNY hat in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Wandel durchlebt und sich zu einem modernen, unkonventionellen Unternehmen mit Charakter entwickelt. Das gilt nicht nur für die Kunden, sondern natürlich auch für unsere Mitarbeiter und Auszubildenden! Wenn ich Vorstellungsgespräche führe, sind die meisten Bewerber überrascht, wie viel PENNY als Arbeitgeber und insbesondere als Ausbildungsbetrieb zu bieten hat. Die Ausbildung bei uns ist vielfältig, gut strukturiert und abwechslungsreich, denn sie setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen: Zusätzlich zur praktischen Ausbildung im Markt und dem theoretischen Teil in der Berufsschule gibt es interne Seminare, E-Learnings sowie Projekte und Praxistage zur Vertiefung des erlernten Wissens.

Mit welchen Maßnahmen versuchen Sie, junge Menschen für eine Ausbildung bei PENNY zu gewinnen?

Carolin Dietrich, Personalentwicklerin Ausbildung, Region Lehrte

 Carolin Dietrich: Wir möchten die jungen Menschen dort erreichen, wo sie sich selbst Informationen einholen. Zum Beispiel auf Internetportalen, wie watchado oder Azubiyo. Dort sind unsere Ausbildungsberufe in Form von Videos dargestellt. Die Videos sollen einen Eindruck davon vermitteln, was man in dem Ausbildungsberuf lernt und wurden mit echten Auszubildenden gedreht, um es wirklich authentisch darzustellen. Darüber hinaus informieren wir natürlich auf unserer Website und über Broschüren und Plakate. Wir sind aber auch nach wie vor ganz klassisch auf Ausbildungsmessen vertreten.PENNY hält jede Menge Angebote und Vergünstigungen für Azubis bereit: Zum Beispiel erhalten Azubis bei PENNY einen Mitarbeiterrabatt und einen Fahrtkostenzuschuss. Als zusätzliche Unterstützung bieten wir unseren Azubis die „PENNY LernApp“, mit der man auch unterwegs mit Hilfe von digitalen Karteikarten oder spielerisch über Quizfragen lernen kann.


Welche Vorteile bietet PENNY als Ausbildungsbetrieb im Unterschied zu anderen Unternehmen im Discount?
Carolin Dietrich: Alleinstellungsmerkmal Nummer eins ist die familiäre Atmosphäre in den Märkten, die mir immer wieder durch die Azubis widergespiegelt wird. Dies äußert sich in einer insgesamt guten Arbeitsatmosphäre, dem starken Zusammenhalt innerhalb der Teams und vor allem darin, dass die Azubis als vollwertige Teammitglieder wahrgenommen werden und Verantwortung übernehmen.Was die Ausbildung bei PENNY weiterhin auszeichnet, ist die enge Betreuung durch die Personalentwicklung. Hier haben die Azubis immer einen Ansprechpartner auch außerhalb des Markts oder Bezirks.Nicht zuletzt bietet PENNY hervorragende Aufstiegschancen. Im Rahmen unserer Ausbildung lernen die Azubis alles, was sie wissen müssen, um einen eigenen Markt zu leiten. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung zum Kaufmann/-frau im Einzelhandel streben wir dann auch eine Übernahme als Erstvertretungskraft oder sogar direkt als Marktleitung an.

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