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ArticleId: 1831magazineREWE nimmt in Kooperation mit dem Start-Up „share“ eine soziale Marke ins Sortiment, mit der Bedürftige im In- und Ausland unterstützt werden. Das Prinzip ist leicht: Ein Produkt der Marke „share“ im REWE-Markt kaufen und ein Mensch in Not erhält ein gleichwertiges Produkt.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/0/e/csm_REWE_Share_mgt_st_2cea783412.jpgEins kaufen, eins spendenSoziale Marke „share“ bei REWE
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Soziale Marke „share“ bei REWE

Eins kaufen, eins spenden

12.03.2018

REWE nimmt in Kooperation mit dem Start-Up „share“ eine soziale Marke ins Sortiment, mit der Bedürftige im In- und Ausland unterstützt werden. Das Prinzip ist leicht: Ein Produkt der Marke „share“ im REWE-Markt kaufen und ein Mensch in Not erhält ein gleichwertiges Produkt.

Für die meisten Menschen in Deutschland ist es selbstverständlich, genügend Essen und Trinken zu haben, sich waschen zu können. Doch nicht alle Menschen haben Zugang zu Trinkwasser, Essen oder Hygieneartikeln. Mit diesen Menschen zu teilen, was wir bequem im Supermarkt kaufen können, macht REWE mit der sozialen Marke „share“ nun ganz einfach: Ab dem 12. März bietet REWE drei „share“-Produkte in über 3.000 Märkten an. Das Spendenprinzip ist simpel und transparent: Für jedes verkaufte Produkt dieser Marke wird einem Menschen in Not geholfen – und jedes Produkt widmet sich einem anderen Grundbedürfnis.

So funktioniert die Aktion:

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1. Kauf einer Flasche „share natürliches Mineralwasser“

In Kooperation mit der Hilfsorganisation „Aktion gegen Hunger“ wird einem Menschen in Not ein Tag Trinkwasser ermöglicht. Dies geschieht zum Beispiel durch den Bau von Brunnen.

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2. Kauf eines „share Bio-Nussriegels“

In Kooperation mit der „Berliner Tafel e.V.“ und „Aktion gegen Hunger“ wird eine Mahlzeit an einen bedürftigen Menschen verteilt.

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3. Kauf einer „share“ veganen Seife“

Ein Bedürftiger erhält ein Stück Seife.

Durch Tracking- und QR-Codes auf den Verpackungen kann der Verbraucher genau nachvollziehen, wo die Produkte herkommen und wer die Spende erhält. REWE ist aktuell der einzige Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, der dieses Projekt unterstützt.


Produkte mit Mehrwert

Auch bei Herstellung und Rezeptur haben die „share“-Produkte einen Mehrwert: Das Mineralwasser stammt aus einem Allgäuer Familienbetrieb, die Bio-Nussriegel sind gluten- und laktosefrei und die Seife vegan hergestellt. 

„Wir freuen uns und sind sehr stolz dieses Start-up unterstützen zu können. Die Leidenschaft, das Engagement und die Begeisterung des Gründers Sebastian Stricker haben mich sofort überzeugt, die Idee einer sozialen Lebensmittelmarke in unseren REWE-Märkten umzusetzen. Der Ansatz mit dem „1+1-Prinzip“ ist unkompliziert und nachvollziehbar für den Verbraucher. Mit jedem Kauf kann gleichzeitig einem Menschen in Not geholfen werden. Das finde ich großartig. Gemeinsam mit „share“ möchten wir mit dieser Kooperation möglichst vielen bedürftigen Personen helfen“, sagt Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

Neben der REWE Group ist auch die Drogeriekette „dm“ Partner des Berliner Start-Ups. Gemeinsam wollen die Partner auf eine neue Art des Konsums aufmerksam machen –  den sozialen Konsum.

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„share“-Gründer Sebastian Stricker im Interview
„Sozialer Konsum verbindet
Menschen“

Sebastian Stricker ist Gründer der sozialen Lebensmittelmarke „share“. Im one_Interview erläutert er seine Vision von sozialem Konsum – und erklärt, warum es auch für Unternehmen überlebenswichtig ist, soziale Bedürfnisse zu befriedigen.

one: Warum ist es Ihnen als Unternehmer wichtig, auch sozial aktiv zu sein?
Sebastian Stricker: Ich glaube, es ist für Unternehmen langfristig überlebenswichtig, echte soziale Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn ein Unternehmen keinen Wert für die Gesellschaft schafft, wird die Gesellschaft auch langfristig keine Geschäfte mit dem Unternehmen machen wollen. Außerdem ist es persönlich einfach viel befriedigender etwas zu tun, was nicht nur dem Unternehmen oder Unternehmer selber hilft. Das habe ich schon meine ganze Karriere so gesehen – bei meinem letzten Startup „ShareTheMeal“, der UNO, Clinton Stiftung und zuvor in der Unternehmensberatung.

Sebastian Stricker, Gründer der sozialen Lebensmittelmarke „share“

one: Die Vision von share ist sozialer Konsum, was genau verstehen Sie darunter?
Sebastian Stricker: „Konsum“ hat ja oft eine negative Konnotation und wird als verbrauchend oder egozentrisch verstanden. Mit „sozialem Konsum“ meinen wir eine neue, positive Art des Konsums, die Menschen miteinander verbindet, indem sie Gutes tun. Für share bedeutet das: Für jedes share-Produkt, das ein Kunde kauft, stellen wir ein äquivalentes Produkt einer Person zur Verfügung, die es sich selbst nicht leisten kann. Man teilt sozusagen sein Glück…

one: Welche Kriterien sind für Sie bei der Auswahl der sozialen Projekte ausschlaggebend?
Sebastian Stricker: Wir wollen helfen wo echter, signifikanter Bedarf besteht. Wir müssen von den Projekten selbst überzeugt sein, dass sie sozialen Wert stiften, und wir achten auf eine Mischung zwischen lokalen und internationalen Projekten. Was auch wichtig ist: Wir sehen, dass viele Leute helfen wollen, aber sie wollen auch, dass ihre Hilfe wirklich ankommt. Deswegen ist Transparenz so wichtig.

Über share

share ist ein Start-Up aus Berlin, das zeigen will, dass Konsum und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können. Mit der App „ShareTheMeal“ haben Teile der Gründer in der Vergangenheit bereits eine Plattform geschaffen, 

auf der per Klick ganz einfach eine Mahlzeit mit einem hungernden Kind geteilt werden kann. Mehr unter: sharefoods.de

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