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ArticleId: 942magazineEs ist eine ganz besondere Lieferung, die dieser Tage die PENNY-Märkte der Region Nord erreicht: Bio-Bananen aus Haiti. Mit dem Import kurbelt die REWE Group die haitianische Wirtschaft an. Das kommt den Menschen vor Ort zu Gute.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/c/b/csm_Bananen_aus_Haiti_mgt_st_e7d6f35180.jpgLieferung aus HaitiBio-Bananen
Den Weg der Bio-Bananen von Haiti bis in die PENNY-Märkte in Deutschland zeigen wir Ihnen in dieser Bilderstrecke
Verantwortung
REWE Group
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REWE Group
Bio-Bananen
Lieferung aus Haiti

Es ist eine ganz besondere Lieferung, die dieser Tage die PENNY-Märkte der Region Nord erreicht: Bio-Bananen aus Haiti. Mit dem Import kurbelt die REWE Group die haitianische Wirtschaft an. Das kommt den Menschen vor Ort zu Gute.

Zu Haiti hat die REWE Group seit dem schweren Erdbeben im Januar 2010 eine besonders enge Beziehung. Mit einer Mitarbeiter-Spendenaktion finanzierte die REWE Group eine Schule für 1.500 Kinder in der Hauptstadt Port-au-Prince (siehe Interview). Mit dem Import haitianischer Bio-Bananen will die REWE Group nun auch einen Beitrag leisten, den internationalen Handel in dem bitterarmen Land zu fördern. Eine erste Testlieferung ist Ende Mai in Hamburg eingetroffen, die Früchte sind in den nächsten Tagen in PENNY-Märkten der Region Nord erhältlich.

Durch den Bananenexport entstehen vor Ort zahlreiche Arbeitsplätze, die für viele Familien in Haiti eine Existenzgrundlage darstellen. Haiti leidet darunter, dass kaum Waren exportiert werden. Die Bananen sind ein kleiner Schritt, daran etwas zu ändern. Die größte Herausforderung dabei ist, die fehlenden Strukturen neu aufzubauen: Seit über 60 Jahren wurden keine Bananen mehr aus Haiti exportiert. Der Importeur musste viel Know-How einbringen, doch die Mühe lohnte sich – wie die Ankunft der ersten Bananen aus Haiti zeigt.

Daniela Büchel im Interview
„Entwicklung in Haiti durch Handel fördern“
Dr. Daniela Büchel

one: Die REWE Group engagiert sich bereits seit Jahren  in Haiti. Wie sieht das Engagement heute aus?
Daniela Büchel:
Seit 2010, also bereits sechs Jahre engagieren wir uns vor Ort in Haiti. Nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 riefen wir eine Mitarbeiter-Spendenaktion ins Leben. Das Ziel: Gemeinsam mit der Kindernothilfe eine neue Schule für das zerstörte Collège Verena in Port-au-Prince zu bauen. Das größte Hilfsprojekt in der Unternehmensgeschichte hat bislang über 3,1 Millionen Euro ergeben – und das Geld ist gut investiert: Das erste große Etappenziel haben wir bereits im vergangenen Jahr erreicht, denn im April konnte die Grundschule des Collège Verena endlich eröffnet werden. In diesem Herbst erwarten wir die Fertigstellung der Sekundarschule. Wir freuen uns sehr, mehr als 1500 Kindern ein neues schulisches Zuhause geben zu dürfen. Und auch über den Wiederaufbau des Collège Verena hinaus ist unser Engagement in Haiti noch nicht beendet: Unsere Zusammenarbeit mit der Kindernothilfe haben wir im vergangenen Jahr bis 2020 verlängert.

one: Wie sieht das weitere Engagement der REWE Group aus?
Daniela Büchel:
Unsere Schule – das Collège Verena – wird natürlich weiterhin unterstützt. Geplant sind insbesondere der Aufbau eines gut ausgestatteten Chemielabors, die Einstellung eines qualifizierten Chemielehrers sowie der Ausbau der musischen und sportlichen Angebote während der Freizeit und der Ferien. In den kommenden Jahren möchten wir uns weiterhin für die Verbesserung der Bildungschancen vor Ort engagieren. Wir haben daher ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen und möchten Bildungsprojekte unterstützen, die den Kindern berufsausbildende Fähigkeiten vermitteln. Das neu ins Leben gerufene Stipendienprogramm wendet sich dabei an geeignete, besonders bedürftige Absolventen des Collège Verena und an Restavèk-Kinder in zwei Bildungsprojekten, um ihnen eine Berufsausbildung oder ein Studium zu ermöglichen.

one: In welchem Zusammenhang steht nun der Import der Bananen aus Haiti dazu? Wie wirkt es sich in Haiti aus, dass wir diese Bananen importieren?
Daniela Büchel:
Grundsätzlich stehen die Bananen in keinem direkten Zusammenhang mit unserer Schule oder den Bildungsprojekten vor Ort. Allerdings ist unser Engagement in Haiti nach dem verheerenden Erdbeben 2010 mittlerweile zur Herzensangelegenheit geworden. Viele unserer Mitarbeiter unterstützen unser Engagement nun mehr als ein halbes Jahrzehnt – wir sind daher sehr an den Geschehnissen vor Ort und der Entwicklung des Landes interessiert. Eigentlich benötigt die Insel die ständige Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft – denn Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Fast 80 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und die Bildungssituation ist so dramatisch, wie in keinem anderen lateinamerikanischen Land. Die Tatsache, dass wir Bananen aus Haiti beziehen, hat vor allen Dingen ein Gutes: Der Export von haitianischen Gütern wird gefördert und der internationale Handel wiederum fördert die Entwicklung der Wirtschaft und die Wertschöpfung vor Ort, auch in armen Ländern wie Haiti.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, werden Sie Zukunftshelfer!

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