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Klimaziele der REWE Group
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DER Touristik: Reisen & Umwelt
„Klimaschutz fängt bei uns selbst an“
ArticleId: 2557magazineEtwas fürs Klima zu tun, ist oft leichter als gedacht. Denn kleine Schritte können eine große Wirkung haben. Kollegen der DER Touristik stellen ihre persönlichen Klimahacks beim Reisen vor. Dazu hat sich die one_Redaktion umgehört, welche Klimatipps zum Selbermachen Toom Baumarkt hat.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/2/f/csm_TT_01_05_Klima_Klimahacks_fuer_Konsumenten-one-teaser-standard_4d20b1c892.pngIn kleinen Schritten viel bewegen#Klimahacks der Belegschaft
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Machen auch Sie mit: Schicken Sie uns Ihren persönlichen Tipp für den Klimaschutz. Ob es Lifehacks rund um das Thema Lebensmittel oder Food Waste sind oder Rezepte und Ernährungstipps, wie sie auch in der neuen REWE-Kampagne stecken: Wir freuen uns auf Ihre persönlichen Tipp, die wir hier in one veröffentlichen. Denn: Viele können viel bewegen!

Schicken Sie uns Ihren Klimahack einfach an one.leserrewe-groupcom. Bitte nicht vergessen: Vollständigen Namen und Ihren Bereich bzw. Ihre Abteilung angeben. Wenn Sie mögen, schicken Sie auch gerne ein Foto mit. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!

DER TOURISTIK
Klimaschutz - im Urlaub

Auch im Urlaub kann man eine Menge fürs Klima tun. Mit teilweise sehr geringem Aufwand. Sieben Kollegen von DER Touristik erzählen, wie sie das machen.

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„Die wiederauffüllbare Trinkflasche immer im Gepäck“

Ines Batz, Director Afrika & Orient

Im Sommer war ich auf unserer Dertour-Camping Tour „Uganda Explorer“ unterwegs und hatte immer meine wiederauffüllbare Trinkflasche im Gepäck. Schon der Veranstalter weist explizit darauf hin, eine Trinkflasche mitzubringen, um den Plastikmüll einzudämmen. Wir haben vor Ort jeden Tag einen 10 bis 15 Liter-Kanister Wasser gekauft und das Wasser in unsere Trinkflasche abgefüllt.  Weltweit gibt es auch in immer mehr Hotels Wasserstationen, bei denen die Gäste ihre Trinkflaschen auffüllen können. 
 

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„Handtücher auch mal zweimal benutzen“

Nadja Bayer, Head of Travel Department

Wir sollten überlegen, ob wir tatsächlich jeden Tag frische Handtücher benötigen. Der Umwelt zuliebe kann man ein Handtuch durchaus auch mal zwei Tage benutzen. Vermeiden Sie es sich an der Hotelbar Plastiktrinkhalme geben zu lassen. Bei Ablehnung vieler Gäste wird das Hotel sicher für die Zukunft Trinkhalme aus Papier ausgeben. Auf Bali funktioniert das in manchen Hotels schon. 

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„Am Buffet den Teller nicht überladen“

Munir Belhoche, Commercial Coordination

Mein Tipp fürs Buffet: Nur so viel auf den Teller laden, wie man auch wirklich essen möchte und den Teller, die Tasse etc. mehrfach nutzen. In den Zielgebieten auch mal außerhalb Essen gehen – so lernt man Land und Leute wirklich kennen und unterstützt die Region! Es gibt meistens viele tolle kleine Restaurants im näheren Umfeld.
 

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„Kurz duschen statt baden“

Maurice Lalim, Product Manager Group Travel & ADAC Member Travel

Im Dezember 2019 war ich in Kapstadt. Um den persönlichen Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten wurde in unserer Unterkunft „De Waterkant Village“ höflich gebeten, vom Baden in der Badewanne abzusehen und beim Duschen das Wasser maximal zehn Sekunden laufen zu lassen. Das fand ich super!

Zuhause in Frankfurt und auch auf Reisen kaufe ich gar kein Trinkwasser in Plastikflaschen mehr. Ich trinke nur Leitungswasser (vorausgesetzt es ist Trinkwasser) und habe immer eine Campingflasche dabei, die täglich neu gefüllt werden kann. Ich kaufe schon seit Jahren überhaupt keine Plastikwasserflaschen mehr. Außerdem habe ich auch im Urlaub immer einen Jutebeutel zum Einkaufen dabei.

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„Öfter mal aufs Fahrrad schwingen“

Jens Reinhardt, Product Manager Indian Ocean & Asia

Für kleinere Strecken im Urlaubsland nutze ich oft lokale Busse, was auch den Einheimischen hilft, oder erkunde die Region mit dem Fahrrad oder zu Fuß. 
 

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„Lokale Lebensmittel kaufen“

Amir Shaheen, Bereichsleiter Reisebürovertrieb

Wir sind als Familie viel erdgebunden in Kroatien und Österreich unterwegs. Unser Ansinnen ist es, die lokale Wirtschaft zu unterstützen, damit unsere „Urlaubsinvestitionen“ auch die vor Ort lebenden Menschen unterstützt. Wir achten somit darauf, vor allem lokale Lebensmittel zu kaufen und außerhalb der Unterkunft in landestypischen Lokalen zu essen.

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„Mit den Ressourcen des Hotels umgehen als wären es die eigenen“

Dr. Klaus-Ulrich Sperl, CEO Destination Management Company

Klimafreundliches Reisen fängt für mich mit umweltbewusstem Verhalten im Hotel an: Schon bei der Auswahl auf Öko-Siegel achten, die immer populärer und somit auch das Angebot größer werden. Handtücher muss man sich nicht jeden Tag frisch bringen lassen (machen wir ja zuhause auch nicht) und wenn man aus Gläsern und nicht aus Pappbechern trinkt, leistet man auch einen wichtigen Beitrag. Außerdem achte ich darauf, Glas- statt PET-Flaschen zu nutzen und lasse die Klimaanlage nur laufen, wenn es nötig ist. Mein genereller Tipp ist: Mit den Ressourcen des Hotels so umgehen als wären es die eigenen. D.h. keine „Duschorgien“ veranstalten, nur weil man die Wasserrechnung nicht selbst bezahlen muss, Licht und TV beim Verlassen des Zimmers ausmachen usw. Außerdem sollte man, soweit möglich, moderne Airlines nutzen, die sehr viel sparsamer unterwegs sind, und keine „umweltfeindlichen“ Ausflüge kaufen. Darauf achten wir in unserem Portfolio, aber Gäste können ja auch vor Ort direkt Ausflüge buchen.

Ich komme z.B. eben von unserer Destination Management Company in Indien. Die Kollegen stecken viel Arbeit in die Ausarbeitung der Rundreisen und Ausflüge. Neben einem individuellen Angebot haben sie sich „Sustainabilty“ ins Leitbild geschrieben: Bereits beim Design der Route, der Hotels, der Ausflüge im Rahmen der Rundreise achten sie aktiv und bewusst auf Nachhaltigkeit. Die Herausforderung besteht darin, das beim Verkauf der Reise am Counter dem Kunden zu vermitteln, zumal solche handverlesenen, umweltfreundlichen Reisen in der Regel etwas teurer sind.
 

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Toom
„Do it yourself” statt Wegwerfen oder Kaufen

Statt in den Plastikmüll zu wandern, kann die eine oder andere Einweg-PET-Flasche weiterverwendet werden – in neuer Funktion. Zum Beispiel für frische Küchenkräuter aus eigenem Anbau oder Zierpflanzen. Als dekorative Hängetöpfe sind sie absolut praktisch und sehen stylisch aus. Mit der Anleitung von Toom kann man sie ganz einfach nachbasteln. Wie man ausgemusterte Paletten mit ein paar Handgriffen zu coolen Möbeln upcycelt, lesen Sie weiter unten.

Kräuter-Hängetöpfe

1. Zuerst schneiden Sie den unteren Teil der Flasche mit dem Cuttermesser ab.

2. Grundieren Sie nun den unteren Teil der Flasche mit einem der Lösungsmittel-freien Lacke der Toom Eigenmarke. Empfehlung: Nach der Grundierung tragen Sie noch eine weitere Farbschicht auf. So wird die Farbe schön kräftig und deckt besser.

3. Wickeln Sie nun das Garn um die Flasche. Dabei können Sie sich die bereits vorhandenen Rillen der Flasche zunutze machen – so hat das Garn besonders viel Halt. Am oberen Ende werden die Schnüre zusammengebunden.

4. Im Anschluss müssen Sie die Konstruktion nur noch an der Wand oder der Decke befestigen. Nun können Sie Ihre eigenen Kräuter züchten oder die Hängetöpfe mit Zierblumen bepflanzen. Fertig!

Übrigens: Es gibt auch beim Einweg-PET Alternativen. Zum Beispiel bei REWE: Seit Frühjahr 2019 finden Kunden die 0,75-Liter REWE Aqua Mia Sportwasserflasche in 100-Prozent-Rezyklat im Regal. Auch PENNY setzt auf recycelten Kunststoff und hat zwei Wasser-Flaschen im Sortiment, die zu 100 und 80 Prozent aus Rezyklat hergestellt werden. Damit hat es die REWE Group geschafft, als erster Händler in Deutschland eine Getränke-Eigenmarke in einer 100-Prozent-Recyklat-Flasche auf den Markt zu bringen.

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Palettentisch

Paletten kaufen kann jeder. Inzwischen gibt es die trendigen Teile vielerorts im Angebot von Baumärkten. Aber eigentlich sind die Transporthilfen nach ihrer Verwendung in Industrie und Produktion Abfallprodukte. Die man zu sehr schönen Möbelstücken upcyceln kann. Zum Beispiel zu einem Couchtisch: 

1. und 2. Sägen Sie zwei Paletten (1) an der angegebenen Stelle durch. Verwenden Sie hierzu eine Stichsäge oder eine Handkreissäge. Runden Sie anschließend die Kanten mit Schleifpapier ab und schleifen Sie die Flächen mit dem Exzenterschleifer glatt. 

Lackieren Sie die beiden Teile mit einem der Lösungsmittel-freien Lacke der Toom Eigenmarke oder einer Lasur Ihrer Wahl. 

3. Zum Schluss befestigen Sie die beiden Palettenteile übereinander, indem Sie diese wie abgebildet mit den 4 x 30er-Edelstahlschrauben (2) verschrauben. Fertig!

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