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ArticleId: 3828magazineSie sind das Thema der Stunde: die steigenden Kosten für Energie. Wir Verbraucher:innen können die Preisentwicklung nicht beeinflussen. Doch es gibt Möglichkeiten, sie mittels Sparmaßnahmen etwas zu kompensieren. one hat Energie-Spar-Tipps gesammelt. Viele lassen sich ohne großen Aufwand am Arbeitsplatz und in den eigenen vier Wänden umsetzen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/1/e/csm_ts_standard_energiespare_7773bd4c15.jpg16 Tipps für den AlltagEnergiesparen
16 Energie-Spar-Tipps
Licht aus und richtig Lüften

Sie sind das Thema der Stunde: die steigenden Kosten für Energie. Wir Verbraucher können die Preisentwicklung nicht beeinflussen. Doch es gibt Möglichkeiten, sie mittels Sparmaßnahmen etwas zu kompensieren. one hat Energie-Spar-Tipps gesammelt. Viele lassen sich ohne großen Aufwand am Arbeitsplatz und in den eigenen vier Wänden umsetzen.

1. Bewusst heizen 

Vorhandene Thermostat-Ventile auf die gewünschte Temperatur einstellen und nicht auf Stufe 5 lassen, meistens ist die Stufe 2 bis 3 ausreichend. 
Ein Grad weniger Raumtemperatur senkt den Energieverbrauch um sechs Prozent. Für Wohn- und Bürogebäude sind bei Anwesenheit 18 bis 19 Grad Celsius zu empfehlen.  Außerdem sollten die Heizkörper freistehen, damit sie ihre volle Wärme abgeben können.

2. Nutzung der Klimasplitgeräte 

Die Klimasplitgeräte* sollten nur zur Kühlung genutzt werden. Auch hier sollte auf die empfohlene Temperatur von 20 bis 22 Grad geachtet werden. An besonders schwül-heißen Tagen reichen auch 24 bis 25 Grad. Probieren Sie´s aus! Raumklima: Klimasplitgeräte kühlen nur, daher auf Frischluftzufuhr achten. 

*Klimaanlagen, bei denen alle für die Funktion relevanten Bauteile auf zwei Geräte aufgeteilt (gesplittet) sind. Während ein Gerät im Inneren steht, befindet sich das Außengerät vor dem Haus/auf dem Dach.

 3. Stoßlüften statt Kipplüften 

Lassen Sie die Fenster bei Heizbetrieb nicht auf Kipp stehen, sondern nutzen Sie Stoß- oder Querlüftung zum Luftwechsel – im Winter mehrmals am Tag für jeweils circa fünf Minuten. 

4. Öfter mal das Licht aus 

Schalten Sie nur das Licht an Ihrem Arbeitsplatz an, das Sie tatsächlich benötigen. Benutzen Sie vorhandene Teilschaltungen. Löschen Sie außerdem das Licht beim Verlassen des Raumes.

5. Energiesparfunktionen des PCs nutzen

Falls Sie die Berechtigung dazu haben, können Sie die „Energieoptionen” am PC gemäß Ihren Wünschen einstellen. Hierzu ein Beispiel: Der Rechner wechselt nach zwei Minuten Inaktivität in den Standby-Modus bzw. in den Ruhezustand. 

6. Bildschirm in Pausen ausschalten 

Schalten Sie Ihren Bildschirm in Arbeitspausen und nach Feierabend manuell über den Aus-Knopf aus. 

7. Drucker und Kopierer sinnvoll einsetzen

Schalten Sie Ihren Arbeitsplatzdrucker/-kopierer nur an, wenn Sie ihn wirklich benötigen (Tintenstrahldrucker nicht zu oft schalten). Verwenden Sie bei gemeinsam genutzten Geräten Zeitschaltuhren, Energiespartasten oder den Stromsparmodus. Drucken Sie Dokumente außerdem nur aus, wenn dies wirklich erforderlich ist. 

8. Standby-Verluste vermeiden 

Schalten Sie am Feierabend nicht benötigte Geräte wie PC, Monitor, Drucker, Ladegeräte und Kaffeemaschinen vollständig aus und lassen Sie diese nicht im Standby-Modus. Geräte im Stand-by Modus machen in einem Dreipersonenhaushalt bis zu acht Prozent der Stromrechnung aus. Nutzen Sie deshalb eine schaltbare Steckerleiste und sprechen Sie sich am Arbeitsplatz mit Ihren Kolleg:innen ab. 

9. Thermoskannen statt Wasserkocher

Nutzen Sie Thermoskannen statt dem wiederholten Heizen kleiner Trinkwassermengen (zum Beispiel für Tee) mit dem Wasserkocher. 

10. Untertischboiler einstellen 

Achten Sie darauf, dass die Untertischgeräte im Eco-Modus betrieben werden. 

11. Kühlschrank abtauen und effizient nutzen

Ein Kühlschrank, der nicht rechtzeitig abgetaut worden ist, vorbraucht fünfmal so viel Energie wie notwendig. Eine Temperatur von fünf bis sieben Grad ist für die meisten Lebensmittel ausreichend. 

12. Waschmaschine richtig nutzen

Die Waschmaschine voll beladen, mit niedriger Temperatur waschen und Energiesparprogramme nutzen!

13. Deckel auf den Topf

Ohne Deckel auf Kochtopf und Pfanne verbraucht der Herd dreimal so viel Energie.

14. LED oder Energiesparlampe verwenden

LED-Leuchtmittel verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom im Vergleich zu Glüh- und Halogenlampen.

15. Türen zu

Ob am Backofen oder am Kühlschrank: Türen nie unnötig lange offen lassen. Beim einmaligen Öffnen des Backofens geht rund 20 Prozent der Wärme verloren.

16. Beim Wasserkocher auf die Füllmenge achten

Füllen Sie den Wasserkocher nur mit der benötigten Menge. Dazu das Wasser einfach vorher in Tassen abfüllen und anschließend die richtige Menge in den Wasserkocher geben.

Top-Tipps von Toom

Viele weitere Energiespar-Tipps vom Experten, auch für Haus- und Wohnungseigentümer:innen, haben die Kolleg:innen von Toom Baumarkt hier

Mein Kommentar
Kommentare
Mike Kohl
vor 2 Monaten und 17 Tagen

Eine Aussage stimmt nicht so ganz. Split Klimageräte funktionieren nach dem Wärmepumpenprinzip und können auch zum Heizen benutzt werden und ist sogar Umweltschonender als heizen mit Öl oder Gas, weil die Energie aus Luft bezogen wird und nur minimal Strom verbraucht. Zudem sind die Anschaffungskosten geringer als Alternativen wie Pellets oder Wärmepumpenheizungen

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Bernd L.
vor 3 Monaten und 8 Tagen

Wir haben Druckzeiten mit Druckteams bei uns eingeführt. #WirZusammen

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Chris
vor 3 Monaten und 8 Tagen

Zu Tipp 13:

Noch besser als ein Deckel ist eine 'Kochblume', dann kocht es auch nicht über und spart dennoch Energie.

Die Blume sollte dann aber auch regelmäßig und langfristig verwendet werden, damit sie ihren Preis und CO2-Fußabdruck (Plastik) wieder reinholt ;)

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Chris
vor 3 Monaten und 8 Tagen

Ob Tipp 2 so sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln!


Gerade in der Übergangzeit oder einem milden Winter (Außentemperatur > 5°C) kann eine Klimaanlage mit Wärmepumpentechnik (welche die Split Geräte meistens besitzen) sinnvoller sein als die alte Gasheizung anzuwerfen. Besonders wenn man nur einen Raum (Büro oder Wohnzimmer) etwas wärmer haben möchte und dir restlichen Räume noch nicht heizen will/braucht.

Wenn der Strom dann noch Ökostrom ist oder von der eigenen PV kommt um so besser :)

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Peter Korsinnek
vor 3 Monaten und 9 Tagen

Die Einstellung des Kühlschrankes auf 7°C bedingt, das viele Lebensmittel insbesondere Fleisch vor erreichen des MHD's verdorben sind. Die Kosten für ein solch wertvolles Lebensmittel sind um ein vielfaches höher, als der verbrauchte Strom. Zumal eine Einstellung von 7°C bedingt, dass es im Kühlschrank Inneren dann meist um die 10°C ist.

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Chris
vor 3 Monaten und 8 Tagen

(Rohes oder unverarbeitetes) Fleisch sollte man eh am besten am selben oder nächsten Tag verwenden/verzehren.

Viele andere (vegetarische) Lebensmittel sind meist länger als ihr MHD haltbar.

Wenn Sie einer der (zu) vielen Haushalte sind, bei denen eh ein zu großer Teil der Lebensmittel im Kühlschrank abläuft und weggeschmissen wird, statt gegessen zu werden, dann sollten Sie natürlich ihren Fokus erst einmal auf dieses Problem wenden, anstatt das Problem durch die Reduzierung der Kühlschrank-Temperatur weiter zu verschärfen.

Wer nichts oder nur sehr wenig wegschmeißen muss und wenig kurzhaltbare Lebensmittel verwendet kann somit gerne die Temperatur etwas senken. Man sollte natürlich die richtige Balance finden ;)

Wenn mehr Lebensmittel ablaufen, ist natürlich keinem geholfen.


Bonus-Tipp für den Kühlschrankkauf:

Manchmal ist weiniger mehr. Man sollte sich fragen ob man wirklich einen so großen bzw. einen zweiten Kühlschrank braucht. Umso mehr man lagern kann bzw. wird, desto eher verliert man den Überblick, was noch alles im Kühlschrank ist und bis wann aufgegessen werden sollte :)

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