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ArticleId: 1557magazineRund 40 Berater aus dem Bereich Strategie & Consulting tauschten für einen Tag den Schlips gegen den Spaten ein und gestalteten einen Kräutergarten für eine Kölner Grundschule. one sprach mit Jan-Peer Laabs, Leiter Strategie & Consulting über die Aktion.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/e/5/csm_FreiwilligesEngagement_mgt_st_e16c17ab64.jpgSpaten statt SchlipsFreiwilliges Engagement
Claudia Schönen, Stefan Rohrbach, Imola Mezey, Alexander König, Timo Wedhorn, Julia Linn (v.l.n.r.)
Verantwortung
REWE Group
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Freiwilliges Engagement
Spaten statt Schlips
von Julia Robertz

Rund 40 Berater aus dem Bereich Strategie & Consulting tauschten für einen Tag den Schlips gegen den Spaten ein und gestalteten einen Kräutergarten für eine Kölner Grundschule. one sprach mit Jan-Peer Laabs, Leiter Strategie & Consulting über die Aktion.

Beruf und Familie war das zentrale Thema des Nachhaltigkeitstages von „Strategie & Consulting“. Auf der Agenda ganz oben: Die Gestaltung eines Nutzgartens für eine Kölner Grundschule in Zusammenarbeit mit dem BUND. Zuvor besichtigten die rund 40 Berater und Strategen die Rewelinos-Kindertagesstätten. Krönender Abschluss der Aktion war ein Grillabend mit dem gesamten Team und deren Partnern.

Pflanzen statt Prozessoptimierung


Jäten, Zupfen, Pflanzen hieß es für die Berater aus „Strategie & Consulting“, als sie in einer Kölner Grundschule einen Nutzgarten für Schulkinder angelegt haben. Während einige Consultants bei tropischen Temperaturen mit den hartnäckigen Wurzeln diverser Sträucher kämpften, zupften andere Unkraut oder buddelten Kräuter ein.

Die schweißtreibende Arbeit hat sich gelohnt: Entstanden ist eine grüne Oase inmitten der Großstadt, die den Grundschülern als Rückzugsort dienen soll. In dem Schulgarten können die Kinder mit der Natur in Kontakt kommen und auf diese Weise etwas über Pflanzen und Tiere lernen. In dem Kräutergarten sollen sie außerdem sinnliche Erfahrungen sammeln können: Den Duft der Kräuter zu riechen, zu ertasten, wie sie sich anfühlen und sie zu schmecken. Die Kräuter sollen später auch in der Schulküche verwendet werden.

Der Garten bietet außerdem Platz zum Spielen und Toben und soll auch als Ort der Entspannung dienen. Im Sommer kann er auch als Freiluft-Klassenzimmer genutzt werden. „Ich freue mich sehr für die Kinder, die den Schulgarten zum Pflanzen, Spielen und Chillen nutzen können“, so Gabriele Falk, Vorstandsmitglied beim BUND.

Die Pflanzen für die Aktion sowie die Arbeitsmaterialien wurden von TOOM zur Verfügung gestellt.


Jan-Peer Laabs
one sprach mit Jan-Peer Laabs, Leiter Strategie & Consulting über die Aktion:

one: Welche Motivation steht hinter der Aktion und wie ist die Idee dazu entstanden?
Jan-Peer Laabs:
Wir beschäftigen uns schon lange mit dem Thema Nachhaltigkeit als eine strategische Säule der REWE Group. Es ist nun das vierte Jahr in Folge, in dem wir alle Berater aus Strategie & Consulting zusammentrommeln, um gemeinsam etwas Nachhaltiges auf die Beine zu stellen. Unsere Berater sind auf Projekten in allen Strategie-Einheiten der REWE Group, Handel Deutschland sowie der REWE International AG tätig. Insofern arbeiten viele Kollegen in verschiedenen Projektbüros oder im Ausland und einige Kollegen sind dauerhaft in Wien. Somit bietet ein Nachhaltigkeitstag die seltene Gelegenheit, sich zu treffen und auszutauschen.

one: Erst die Besichtigung der Rewelinos-Kindertagesstätten und dann das Anlegen eines Kräutergartens in einer Grundschule. Warum haben Sie sich genau für diese Agenda entschieden?
Jan-Peer Laabs:
 Wir sind eine sehr junge Einheit: Die meisten Consultants sind zwischen 25 und 35 Jahre alt. Daher betrifft das Thema Beruf und Familie viele von uns ganz persönlich. Einige meiner Mitarbeiter haben kürzlich geheiratet und stehen bald vor der Entscheidung, eine Familie zu gründen. Da wir junge Talente langfristig an das Unternehmen binden wollen, ist es sinnvoll, die Möglichkeiten, die die REWE Group in Sachen Integration von Beruf und Familie bietet, aufzuzeigen. Dazu gehört auch das Angebot der Rewelinos-Kindertagesstätten, die eine Ganztagesbetreuung für Kinder von Mitarbeitern der Zentralstandorte anbieten. 

one: Warum haben Sie sich als Kooperations-Partner den BUND ausgesucht?
Jan-Peer Laabs: Im Rahmen der Börse für soziales und ökologisches Engagement wurden schon mehrere nachhaltige Projekte gemeinsam gestemmt. Daher war es naheliegend, auch bei dieser Aktion auf das Fachwissen des BUND zurückzugreifen.

Der BUND hat uns diese Grundschule vermittelt, die in einem Kölner Problembezirk liegt und eine von mehreren Grundschulen in Köln ist, die an dem Modellprojekt Schulgarten teilnimmt.

one: Welches Feedback haben Sie von Ihren Mitarbeitern zu der Aktion erhalten?
Jan-Peer Laabs:
 Obwohl die Consultants die körperliche Arbeit nicht so sehr gewohnt sind und es zudem ein sehr heißer Tag war, hatten alle riesigen Spaß. Meine Mitarbeiter freuen sich, ein wichtiges Initial gesetzt zu haben, damit die Kinder den Garten genießen und darin vieles über die Natur lernen können. Auch das abendliche Grillfest mit dem gesamten Team und deren Familien ist super angekommen. Die Consultants, die an vielen verschiedenen Standorten eingesetzt sind und sich selten sehen, nutzten hier die Möglichkeit, sich auszutauschen und besser kennenzulernen. Das liegt mir persönlich sehr am Herzen.


Schulgärten sind Lebensräume für Mensch und Natur. In vielfältigen und naturnah gestalteten Gärten leben eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Ein dichtes Netz an Gärten, Brachen und Grünflächen mit wilden Ecken erhöht den Artenreichtum in der Stadt. Jeder Schulgarten ist also auch ein wertvoller Beitrag zur urbanen Biodiversität.


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