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„Zu jeder Zeit etwas für sich selbst tun“
ArticleId: 2239magazineMit den Naturgut Bio-Helden und der Kampagne zum Mindesthaltbarkeitsdatum „Kostbares Retten“ setzt sich PENNY gegen Lebensmittelverschwendung ein. Dafür wurde PENNY jetzt mit dem „Zu gut für die Tonne!“-Bundespreis 2019 ausgezeichnet.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/9/5/csm_PENNY_Zu_gut_fuer_die_Tonne_mgt_st_b0c6913c79.jpgPENNY für Kampf gegen Foodwaste ausgezeichnetPreis „Zu gut für die Tonne“

PENNY-COO Stefan Magel (M.) nahm den Preis von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner entgegen.

Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“

PENNY für Kampf gegen Foodwaste ausgezeichnet

04.04.2019

Mit den Naturgut Bio-Helden und der Kampagne zum Mindesthaltbarkeitsdatum „Kostbares Retten“ setzt sich PENNY gegen Lebensmittelverschwendung ein. Für das Engagement wurde PENNY am Mittwoch (4. April) im Rahmen einer Gala von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit dem „Zu gut für die Tonne!“-Bundespreis 2019 ausgezeichnet.

„Wir sind stolz darauf, dass wir diesen bedeutenden Preis gewinnen konnten. Unser Respekt gilt allen Nominierten und Gewinnern gleichermaßen. PENNY engagiert sich seit Jahren intensiv gegen die Vernichtung von Lebensmitteln. Mittlerweile verkaufen wir im Jahresdurchschnitt rund 99 Prozent unserer Lebensmittel. Die beiden ausgezeichneten Kampagnen zeigen, wie aktiv wir sind im Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln“, sagt Stefan Magel, COO PENNY und Bereichsvorstand Handel Deutschland der REWE Group.

„Kostbares retten“ stellt Mindesthaltbarkeitsdatum in den Mittelpunkt

Zum Auftakt der Mindesthaltbarkeits-Kampagne „Kostbares retten“ im Februar dieses Jahres in Berlin brachte PENNY eine Milch-Sonder-Edition heraus. Die Milchverpackungen der PENNY-Eigenmarke werden seitdem deutlich mit dem Hinweis versehen, dass Milch womöglich auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) verzehrt werden kann. PENNY-Eigenmarken wie Joghurt, Sahne und Butter werden mit dem Hinweis „Kostbares retten“ gekennzeichnet, welcher in direkter Nähe zum MHD aufgedruckt ist. Darüber hinaus versieht PENNY Produkte mit kurzer Haltbarkeit im Markt mit einem Rabattsticker „Kostbares retten“. Verbraucher erhalten beim Kauf von Waren mit kurzer Haltbarkeit einen Preisnachlass von 30 Prozent. In den PENNY-Filialen wird zudem mit Deckenhängern, Regalstoppern und auf Plakaten für die Kampagne geworben.

Naturgut Bio-Helden

„Seit 2016 bieten wir unseren Kunden mit den Naturgut Bio-Helden Bio-Obst und -Gemüse mit kleinen Schönheitsfehlern. Die verkauften Mengen steigen pro Jahr um rund sechs Prozent. Das zeigt, dass uns unsere Kunden darin unterstützen, dass Lebensmittel auf den Teller und nicht in die Mülltonne gehören. Doch auch die Erzeuger profitieren dauerhaft von dem Konzept. Sie können mehr Bio-Obst und -Gemüse zu angemessenen Preisen vermarkten. Gleichzeitig sinkt der Sortieraufwand", erklärt Patricia Brunn, PENNY-Bereichsleiterin Ultrafrische - Obst, Gemüse, Blumen.

PENNY vermarktet seit drei Jahren bundesweit in allen 2.180 Märkten mit großem Erfolg die Naturgut Bio-Helden. Dabei handelt es sich um Obst und Gemüse, das äußerlich nicht immer makellos ist. Die kleinen Schönheitsfehler beeinträchtigen aber weder die Haltbarkeit noch den Geschmack. Die Naturgut Bio-Helden haben höchste Bio-Qualität. Wegen der wachsenden Nachfrage hat PENNY die Anzahl der Bio-Helden bereits von 13 Artikeln auf bis zu 20 (inklusive regionaler und saisonaler Artikel) erhöht.

Seit 2007 Kooperation mit den Tafeln

Ware, die trotz aller Bemühungen nicht verkauft wird, gibt PENNY seit 2007 kostenlos an die bundesweit 900 lokalen Tafeln ab. Zudem arbeitet PENNY mit modernen Prognose- und Bestellsystemen und hat Prozesse wie den Transport von Lebensmitteln optimiert, damit so wenig wie möglich Lebensmittel vernichtet werden müssen. Im Jahresdurchschnitt verkauft PENNY rund 99 Prozent seines Angebotes. PENNY ist zudem Mitglied des EU-Forschungsprojektes „Refresh“. Im Rahmen eines Pilotprojektes nahmen knapp 900 PENNY-Auszubildende an einer Fortbildung zum Thema Lebensmittelverschwendung teil. Anschließend entwickelten die Auszubildenden bei einem Wettbewerb Ideen gegen Lebensmittelverschwendung.

Verantwortung
Discount
Der Bundespreis „Zu gut für die Tonne 2019“

117 Vereine, Initiativen, Unternehmen, Bildungsträger und Privatpersonen hatten dieses Jahr Beiträge für den Bundespreis Zu gut für die Tonne eingereicht. Die Jury unter Vorsitz von Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, nominierte davon 18 Projekte. Der Preis wird in den Kategorien Handel, Gastronomie, Produktion und Landwirtschaft, Gesellschaft und Bildung sowie Digitalisierung verliehen.

Je Kategorie erhält ein Projekt den Bundespreis. Hinzukommen drei Förderpreise. Gestiftet wird der Bundespreis seit 2016 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, das sich seit 2012 mit zahlreichen Initiativen, Projekten, Aktionsgruppen und Forschungsprojekten gegen die Verschwendung von Lebensmitteln engagiert. Schätzungen zufolge landen allein in Deutschland pro Jahr rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel grundlos im Müll.

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