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ArticleId: 1431magazineDas Erfolgsrezept für einen Fast Food-Giganten brutzelt Michael Keaton in „The Founder“ nach. Regisseur Volker Schlöndorff wandelt in „Rückkehr nach Montauk“ auf Max Frischs Spuren in New York. Und die kultigen 80er in London erwachen zu neuem Leben in der von Nick Hornby geschriebenen BBC-Serie „Love, Nina“.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/e/3/csm_Unterhaltung_Mai_2017_mgt_st_b5830f1027.jpgNew York, London und jede Menge HamburgerFilme & Co. des Monats
© Splendid Film GmbH
Filme & Co. des Monats
New York, London und
jede Menge Hamburger
von Edda Bauer
Unterhaltung
Unterhaltung

Das Erfolgsrezept für einen Fast Food-Giganten brutzelt Michael Keaton in „Thr Founder“ nach. Regisseur Volker Schlöndorff wandelt in „Rückkehr nach Montauk“ auf Max Frischs Spuren in New York. Und die kultigen 80er Jahre in London erwachen zu neuem Leben in der von Nick Hornby geschriebenen BBC-Serie „Love, Nina“.

Kino 1:
The Founder

30 Sekunden, 15 Cent. So schnell und billig wie im kalifornischen San Bernardino bei den Gebrüdern McDonalds kam man 1948 nirgendwo sonst in den USA an seinen Hamburger. Damit wäre der schöne und nostalgische Teil der Erfolgsgeschichte der weltweit größten Fast Food-Kette auch schon wieder abgeschlossen. Denn um ein Global Player zu werden, braucht man Beharrlichkeit und den Willen, dafür über Leichen zu gehen. Ray Kroc, der 1955 McDonald’s den Brüdern abnahm, konnte das. Und Michael Keaton hat dafür genau die richtige Mischung aus Handlungsreisendem und Gangster parat.

Michael Keaton
Michael Keaton 2014 mit der Hauptrolle in „Birdman“ zu betrauen, gehörte zu den feinsten Besetzungskniffen der Filmgeschichte. Nicht nur, weil er mit diesem gebrochenen Superhelden seine frühen Erfolge als „Batman“ (1989 und 92, unter der Regie von Tim Burton) preiswürdig persiflierte. Sondern auch, weil der 1951 in Pennsylvania geborene US-Amerikaner seitdem in Hauptrollen zu sehen ist, die an Ambivalenz, Hintergründigkeit und Tiefgang nichts zu wünschen übrig lassen. Nach dem 2016 Oscar-prämierten Zeitungsdrama „Spotlight“ gehört dazu nun auch „The Founder“.

Filmgenre: Tragikomödie
Filmlänge: 115 Minuten
Regie: John Lee Hancock
Darsteller: Michael Keaton, Nick Offerman, John Carroll Lynch, Laura Dern, Linda Cardellini, Patrick Wilson
Altersfreigabe: o.A.
Verleih: Splendid Film GmbH
Kinostart: 20.4.2017

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Kino 2:

Rückkehr nach Montauk

Sie sind schon fast ein eigenes Genre wert: Feministische Filme gedreht von alten Männern. Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“ gehört dazu, ebenso wie Tommy Lee Jones‘ „Homesman“. Nun gesellt sich auch Volker Schlöndorffs neues Drama „Rückkehr nach Montauk“ in diese Runde. Lose basierend auf Max Frischs Roman „Montauk“, in dem der Schriftsteller recht autobiografisch die Lieben und Affären seines Lebens rekapikuliert, tapst bei Schlöndorff ein Max Zorn durch New York. Max drängt es, seine große Liebe Rebecca wieder zu treffen, die er 20 Jahre zuvor schnöde verlassen hat.

Volker Schlöndorff
1939 in Wiesbaden geboren, studiert Volker Schlöndorff in Paris bei den Regisseuren Alain Resnais und Jean-Pierre Melville Film. Sein Erstling, „Der junge Törless“ nach Robert Musil, erhält 1966 den Deutschen Filmpreis. 1979 gewinnt er mit Günter Grass‘ „Die Blechtrommel“ die Goldene Palme in Cannes und den Auslands-Oscar. Die 80er Jahre dreht Schlöndorff vor allem in den USA, so auch Max Frischs „Homo Faber“. Nach dem Fall der Mauer wird er von 1992-97 Geschäftsführer des ehemaligen DEFA-Geländes und macht daraus „Studio Babelsberg“, Europas größte Filmproduktionsstätte.

Filmgenre: Drama
Filmlänge: 106 Minuten
Regie: Volker Schlöndorff
Darsteller: Stellan Skarsgard, Nina Hoss, Susanne Wolff, Bronagh Gallagher, Niels Arestrup
Altersfreigabe: o.A.
Verleih: Wild Bunch Germany
Kinostart: 11.5.2017

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DVD:

Love, Nina

Anfang der 80er Jahre ist Nina Stibbe eines von diesen Mädchen, das auf gar keinen Fall in der Provinz sterben möchte, ohne vorher in der Großstadt versucht zu haben, den eigenen Ruf zu ruinieren. Deswegen nimmt sich kurz entschlossen und barfuß im Londoner Westen den Job einer Nanny an. Sie landet bei einer alleinerziehenden Journalistin, deren zwei Söhnen und einem Haufen Exzentriker in der Peripherie.
Ihre mit „love, nina“ unterzeichneten Briefe nach Hause hat Stibbe als Roman herausgebracht. Autor Nick Hornby (u.a. „About a Boy“) hat daraus eine Serie gemacht, in der Sam Frears (Vater: Regisseur Stephen Frears), einer der beiden Söhne, seinen eigenen Nachbarn spielt.

Filmgenre: Komödie
Filmlänge: 140 Minuten
Regie: S.J. Clarkson
Darsteller: Faye Marsay, Helena Bonham Carter, Ethan Rouse, Harry Webster, Josua McGuire, Jason Watkins
Altersfreigabe: ab 6
Vertrieb: polyband
Im Handel ab: 20.4.2017

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Homepage:
re:publica 17

Zum elften Mal öffnet die re:publica vom 8. bis 10. Mai ihre Pforten in Berlin, um mit Bloggern und Codern, Sympathisanten und Antipoden eine kritische Bestandsaufnahme in Sachen Internet zu machen. Unter dem wortspielerischen Motto „Love Out Loud“ will man sich diesmal den positiven Seiten des www widmen, und dabei indirekt auch Hatern und Fake News-Verbreitern den Kampf ansagen. Seit mehreren Jahren schon laufen bei den spannenden Diskussionen und Reden die Kameras mit. Die Aufzeichnungen sind meist noch am gleichen Tag über die Republica-Website zu erreichen.

Genre: Messe/Homepage
Erhältlich: jede Art von Browser
Adresse:re-publica.com/de

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