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ArticleId: 3421magazineDie REWE Group hat mit EnBW und Shell eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, eines der größten und modernsten Schnellladesäulen-Netze in Deutschland aufzubauen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/d/d/csm_Ladesaeulen_main_standard_teaser_137024281b.jpgE-Mobilität: REWE Group schließt strategische Partnerschaft mit Shell und EnBWÜber 6.000 E-Ladepunkte
© Getty Images | Ja'Crispy
Ende 2024 über 6.000 E-Ladepunkte an PENNY- und REWE-Märkten in Deutschland
E-Mobilität: REWE Group schließt strategische Partnerschaften mit Shell und EnBW

E-Offensive: Die REWE Group hat mit EnBW und Shell eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel ist es, eines der größten und modernsten Schnellladesäulen-Netze in Deutschland aufzubauen. Bis Ende 2024 sollen insgesamt an mindestens 400 ausgewählten REWE- und PENNY-Märken und zusätzlichen Mietobjekten bis zu 2.000 Schnellladepunkte hinzukommen. Im gleichen Zeitraum strebt die REWE Group an, an bestehenden Mietobjekten sowie Neubauten bis zu 4.000 weitere Ladepunkte zu errichten. Derzeit verfügen in Deutschland 130 Märkte über eine Ladeinfrastruktur. Mit den bereits bestehenden Ladepunkten umfasst das Netz Ende 2024 voraussichtlich weit mehr als 6.000 Ladepunkte.

Mit den Partnerschaften wächst das Netz der REWE Group damit deutlich. Derzeit gibt es in Deutschland rund 26.000 Ladesäulen für Elektro-PKW, davon werden rund zehn Prozent vom Handel bereitgestellt. Laut Kraftfahrbundesamt gab es Ende Oktober 2021 in Deutschland rund 1,1 Millionen Elektro-Pkw (Elektro, Plug-in-Hybrid). Dem Angebot an Ladesäulen kommt damit eine zunehmend strategische Bedeutung zu. Je nach Infrastruktur und E-Fahrzeug kann in fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite geladen werden.

„Die REWE Group hat unlängst verkündet, auf Unternehmensebene bis 2040 klimaneutral zu sein. Ein sehr ambitioniertes Ziel. Zumal wir bereits bis 2030 unsere Treibhausgas-Emissionen gegenüber 2019 um 30 Prozent verringern werden. Dabei spielt die E-Mobilität auch bei uns im Unternehmen, zum Beispiel bei Dienstwagen, eine zentrale Rolle. Mit dem massiven Ausbau der E-Schnellladesäulen-Infrastruktur wollen wir nun auch unseren Kunden gezielt die E-Mobilität erleichtern. Denn nur wenn wir als Gesellschaft in allen Lebensbereichen maximale Anstrengungen unternehmen, werden wir den Klimawandel stoppen. Dank unserer beiden starken Partner Shell und EnBW haben wir hochmoderne Schnellladesäulen, mit denen unsere Kundinnen und Kunden ihre Elektrofahrzeuge bequem beim Einkauf laden können. Ich bin davon überzeugt, dass dies genau der richtige Weg ist, um die Verbreitung der Elektrofahrzeuge weiter zu beschleunigen. Denn bei Umfragen sahen 2020 rund 70 Prozent der Befragten in den fehlenden Ladesäulen einen bedeutenden Grund, der gegen die Anschaffung eines Elektroautos spricht“, so Telerik Schischmanow, Bereichsvorstand der REWE Group. Das werde sich auch dank solcher strategischen Partnerschaften auf Sicht ändern, ist Schischmanow überzeugt. 

Linda van Schaik, Chefin des Shell Tankstellengeschäftes in Deutschland, Österreich und der Schweiz sagte: „Die Ansprüche der Kunden mit Elektrofahrzeug werden unterschiedlich sein. Der eine hat eine Lademöglichkeit in seiner Garage, die nächste lädt während der Arbeit, an der Straßenlaterne, auf einem Parkplatz oder an einer Ultraschnellladesäule bei uns auf der Tankstelle. Wir wollen der Partner der Wahl sein und es den Kunden und Kundinnen dadurch erleichtern, auf ein batterieelektrisches Fahrzeug umzusteigen, weil sie laden können, wann immer und wo immer sie es wollen.“

„In den vergangenen Jahren hat die EnBW das größte Schnellladenetz Deutschlands aufgebaut. Mit dieser Expertise sind wir ein starker und verlässlicher Partner für Rewe und gemeinsam bringen wir die Elektromobilität in diesem Land weiter voran,“ ergänzt Timo Sillober, der als Chief Sales & Operations Officer bei der EnBW die Elektromobilitätsaktivitäten verantwortet. „Wir wollen Elektromobilität einfach in den Alltag unserer Kund:innen integrieren. Nirgendwo zeigt sich das besser als beim Einkaufen: Ich fahre auf den Supermarktparkplatz, schließe mein Auto am Schnelllader an. Nach einem kurzen Einkauf von 20 bis 30 Minuten komme ich zurück zu meinem aufgeladenen Fahrzeug, mit ausreichend Ladung für die nächsten ein bis zwei Wochen. Deswegen setzen wir als EnBW neben dem Aufbau eigener Ladeparks in Innenstädten und entlang von Autobahnen stark auf Kooperationen mit dem Einzelhandel.“

Mein Kommentar
Kommentare
Marc
vor 2 Monaten und 6 Tagen
Das ist ja mal eine gute Nachricht.
Ich bin mit der ENBW seit 2020 im Gespräch bezüglich Ladesäulen und wurde immer wieder damit vertröstet dass es Gespräche mit Köln gibt. Da diese nun offensichtlich abgeschlossen sind hoffe ich dass die Umsetzung dann auch zeitnah erfolgt.
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Florian
vor 2 Monaten und 7 Tagen
das ist ein großartiger Schritt. Werden die Ladesäulen denn auch an den Verwaltungsstandorten (Porz etc.) gebaut oder "nur" an den Supermärkten? Wäre schön für etwaige Mitarbeiter und natürlich auch für die Kollegen mit Dienstwagen.
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Günther Kabbe
vor 2 Monaten und 6 Tagen
Die Kooperation mit EnBW und Shell bezieht sich im ersten Schritt nur auf die Märkte.
Erika Flörke
vor 2 Monaten und 8 Tagen
Bei uns in Bünde gibt es eine Schnellladesäule am Toom Baumarkt. Leider ist diese für mein E Auto nicht nutzbar da sie keinen Stecker 2 hat!!
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Stefan
vor 2 Monaten und 8 Tagen
Das hilft auf jeden Fall. Die Leute, die ihr Auto nicht zu Hause laden können, sind auf solche Möglichkeiten angewiesen. Da hilft natürlich eine Schnellladestation die Wartezeiten erheblich zu vermindern. Selbst zum Beispiel mein kleiner e-up wird statt in 4 Stunden in einer Stunde voll. Und wo wir gerade so schön auf dem Parkplatz von REWE stehen, können wir ja in der Zwischenzeit unseren Wocheneinkauf machen. Perfekt - allen ist geholfen.
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Matthias
vor 2 Monaten und 8 Tagen
Großartiger Schritt!
Antworten
E-Fahrer
vor 2 Monaten und 8 Tagen
Warum wird in dem Bericht nicht erwähnt, dass ENWB die Ladesäulen mit „Ökostrom“ betreibt?
Antworten
Florian
vor 2 Monaten und 7 Tagen
das ist ein großartiger Schritt. Werden die Ladesäulen denn auch an den Verwaltungsstandorten (Porz etc.) gebaut oder "nur" an den Supermärkten? Wäre schön für etwaige Mitarbeiter und natürlich auch für die Kollegen mit Dienstwagen.
Andreas Krämer
vor 2 Monaten und 8 Tagen
Lieber Kollege,
liebe Kollegin,
guter Punkt. Ein klassischer Fall von Betriebsblindheit, denn für uns als "Insider" war klar, dass der Strom von EnBW grün ist. Sonst würde das alles ja keinen wirklichen Sinn machen.
Beste Grüße
Andreas Krämer
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