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ArticleId: 1806magazineDie REWE Group Buying Italy kauft direkt bei italienischen Lieferanten ein und umgeht so Zwischenhändler mit hohen Margen. Auf der Lebensmittelmesse „Marca“ knüpften die Einkäufer der REWE Group nun neue Lieferantenkontakte – und machten REWE in der Branche bekannter.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/e/9/csm_BuyingItaly_Messe_Marcamg_mgt_st_f7be7ec474.jpgDirekter Draht zu den LieferantenREWE Group Buying Italy

Stand der REWE Group Buying Italy auf der Messe „Marca“ in Bologna im Januar 2018

REWE Group Buying Italy

Direkter Draht zu den Lieferanten

14.02.2018
von Stefan Weber

Die REWE Group Buying Italy kauft direkt bei italienischen Lieferanten ein und umgeht so Zwischenhändler mit hohen Margen. Auf der Lebensmittelmesse „Marca“ knüpften die Einkäufer der REWE Group nun neue Lieferantenkontakte – und machten REWE in der Branche bekannter.

Lebensmittel spielen in Bologna seit je her eine große Rolle. Die Hauptstadt der Region Emilia Romagna gilt als Heimat von Tortellini und Lasagne.  Auch die Mortadella soll aus Bologna stammen. Ihre Fortsetzung findet die Food-Tradition in der Lebensmittel-Messe Marca, einer der führenden Marktplätze für Hersteller von Handelsmarken in Europa. Bei der jüngsten Veranstaltung im Januar war REWE erstmals in einer neuen Rolle vertreten: als Aussteller unter dem Namen der REWE Group Buying Italy (RGBI).

Bis April 2017 hatte die REWE Group mit der konzerneigenen Gesellschaft „LoMa“ direkt bei den Lieferanten in Italien eingekauft. Zum 1. Mai 2017 wurde die Gesellschaft umfirmiert. Wichtigstes Ziel des Auftritts in Bologna war es, italienischen Lieferanten die Chancen einer Zusammenarbeit mit der REWE Group aufzuzeigen: wie einfach es die RGBI macht, mit der REWE Group ins Geschäft zu kommen. Durch die Einbindung der RGBI werden Zwischenhändler mit hohen Margen ausgeschaltet und Entscheidungswege verkürzt, damit der Einkaufspreis reduziert werden kann.

„REWE in Italien bekannt machen“

„Der Auftritt auf der Marca bot die Chance, REWE und unser Einkaufsverhalten in der Branche bekannt zu machen“, erläutert Gerardo Cervone, der gemeinsam mit Stefano Ambrosoli die Geschäfte der REWE Group Buying Italy führt. Egal ob Antipasti, Espresso oder Olivenöl – die Lieferantenstruktur in Italien ist sehr mittelständisch geprägt. „80 Prozent der Lebensmittel stammen von Familienbetrieben“, so Ambrosoli.  Sie arbeiten meist mit Zwischenhändlern zusammen, anstatt direkt nach Deutschland, ihrem wichtigsten ausländischen Markt, zu exportieren. „Mit einer eigenen Einkaufsgesellschaft in Italien haben wir direkten Kontakt zu den Herstellern. Das erhöht die Versorgungssicherheit“, betont Jan-Peer Brenneke, in der Geschäftsführung der REWE Group Buying für die Entwicklung und den Einkauf von Eigenmarken zuständig.

Die 15 auf der Marca vertretenen Einkäufer aus Deutschland, Österreich und CEE nutzten den Messeauftritt, um neue Lieferantenkontakte zu knüpfen. In eineinhalb Tagen wurden knapp 300 Gespräche mit Herstellern verschiedener Waren geführt. „Diese Lieferantenkontakte kommen der gesamten Gruppe zugute – auch den Eigenmarken, die PENNY oder Billa vertreiben“, sagt Cervone. In Zukunft wird die RGBI alle zwei Jahre, als Säule der italienischen Sourcingstrategie, auf der Marca mit einem eigenen Stand vertreten sein. Für das kommende Jahr erwägt die italienische Vertretung der REWE Group im Sinne eines engeren Kontaktes und Austausches zu Markenlieferanten einen Auftritt auf den Messen Tuttofood in Mailand oder Cibus in Parma.

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