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Wie soll Schokolade schmecken?
ArticleId: 187magazineDass die Eigenmarken der REWE Group keinen Vergleich mit Markenartikeln scheuen müssen, stellen sie regelmäßig unter Beweis, zum Beispiel bei Prüfungen durch die Stiftung Warentest. Meist erzielen sie sogar bessere Ergebnisse als Marken.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/d/f/csm_03_04_mgt_standard_cae2d137e7.jpgDie besseren MarkenQualitätsmanagement
Foto: Rido - Fotolia
Qualitätsmanagement
Die besseren Marken
von Achim Bachhausen und Judith Morgenschweis
Top Thema
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Dass die Eigenmarken der REWE Group keinen Vergleich mit Markenartikeln scheuen müssen, stellen sie regelmäßig bei unabhängigen Prüfungen, zum Beispiel durch die Stiftung Warentest, unter Beweis. Meist werden sogar bessere Ergebnisse erzielt.

Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat der Bereich Qualitätsmanagement der REWE Group ein transparentes und messbares System entwickelt, das als Managementtool zur Sicherung des REWE Group-Qualitätsstandards genutzt wird. Das “Management Review Qualitätsmanagement“, ein kennzahlengestützer Bericht, dokumentiert den Qualitätsstandard und gibt Aufschluss über den Qualitätsstatus der Food- und Nonfood-Eigenmarken von REWE und PENNY.

Erfasst werden alle Aspekte innerhalb der Wertschöpfungskette, die die REWE Group direkt oder indirekt beeinflussen kann: Produktsicherheit, Wettbewerbsvergleiche, Lieferantenqualifizierungen, Produktspezifikation, Markt- und Lagerüberwachung sowie die Kundenzufriedenheit. In den Bericht fließen zum Beispiel ein: Produktrückrufe, die Testergebnisse von Stiftung Warentest und Ökotest,

die diversen Audits im Markt im Rahmen von QS und RQMS, die Ergebnisse von Lieferantenauditierungen sowie das mikrobiologische Monitoring innerhalb der Frischetheken.

Aus den Zahlen ermitteln die Qualitätsexperten der REWE Group Werte, anhand derer eine Entwicklung – positiv, negativ oder stabil – erkennbar wird. Aufschlussreich ist darüber hinaus die Einordnung der REWE Group-Eigenmarken im Wettbewerbsumfeld.

„Die Qualitätskennzahlen dienen nicht nur der Information, sie bilden die Voraussetzung für ein rechtzeitiges Gegensteuern“, weist Klaus Mayer, Leiter Qualitätsmanagement, auf die Bedeutung des einmal im Tertial erscheinenden Reports hin.


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3 Fragen an Michael Warburg, Leiter Issue Management (IM)
„Die Anzahl der Themen hat sich erheblich gesteigert“

Genfood, Acrylamid, Bisphenol A oder Pferdefleisch - die Liste der Themen, mit denen sich die Lebensmittelbranche beschäftigen muss, ändert sich ständig und wird trotzdem nicht kürzer. Bei der REWE Group behalten die Mitarbeiter des Issue Monitorings den Überblick. one sprach mit Michael Warburg, Leiter Issue Management über Qualität, Informationsdichte und die gestiegene Bedeutung der NGOs.

one: Herr Warburg, was genau hat Issue Monitoring mit Qualitätsmanagement zu tun? Oder anders gefragt: Warum ist Issue Monitoring für die Qualität unserer Eigenmarken so wichtig?
Michael Warburg: Beim Issue Monitoring beobachten und verfolgen wir gezielt die Medienberichterstattung zu Qualitäts- und Warenthemen und werten die Ergebnisse aus. Dies können wissenschaftliche Veröffentlichungen, Berichterstattung von Behörden und Verbänden oder Kampagnen und Informationen von NGO‘s hinsichtlich Trends und Issues sein. Dann folgt die Fragestellung: Was bedeutet das für uns? Müssen oder können wir aktiv werden? Es müssen also auf Basis der Monitoring-Ergebnisse mögliche Folgerungen für die REWE Group definiert werden. Schließlich sprechen wir Handlungsoptionen aus, wie den Issues zu begegnen ist.
Issue Monitoring- und Management ist somit ein wichtiges Instrument, unser Warenangebot auch zukünftig qualitativ hochwertig und interessant für den Verbraucher zu halten.

one: Das heißt: Issue Monitoring beobachtet und analysiert festgelegte Themen und behält auch deren Entwicklung im Blick. Hat sich die Anzahl der Themen und die Geschwindigkeit mit denen sie kommen und gehen geändert?
Michael Warburg: Sowohl die Anzahl als auch die zeitliche Abfolge der Themen hat sich in den letzten Jahren erheblich gesteigert. Das Informationsbedürfnis des Verbrauchers und auch die daraus resultierende Wahlfreiheit ist immer bedeutsamer geworden.

Der gesellschaftliche Wertewandel ist eng mit erhöhten Ansprüchen was Nachhaltigkeit, Transparenz oder Regionalität angeht verbunden. Aber auch die erhöhte Informationsdichte und -geschwindigkeit durch die Medien tragen zu dieser Steigerung bei. Letztendlich ist auch eine gestiegene Bedeutung der NGO´s zu beobachten verbunden mit immer neuen Forderungen.

one: Wenn Sie auf die vergangenen zehn bis 15 Jahre blicken: Welche Themen standen im Jahr 2000 auf dem Radar und welche sind es heute?
Michael Warburg: Einige Themen begleiten uns über viele Jahre. Dies sind zum Beispiel die Diskussionen über unerwünschte Nährstoffe wie Fett, Salz oder Zucker, die Anwendung der grünen Gentechnik oder die Bestrahlung von Lebensmitteln. Andere Themen haben eine ausgesprochene Aktualität, oftmals auf wenige Wochen oder Monate begrenzt wie der Pferdefleischskandal. Was uns heute bewegt sind beispielsweise die Weichmacher in Spielwaren, Bisphenol A aus Thermopapier oder Lackbeschichtungen von Konserven.
Vor zehn bis 15 Jahren standen unter anderem die Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitaminen und Mineralstoffen sowie die Herstellung von Nahrungsergänzungsmittel und „functional food“ weit oben auf der Hitliste ebenso wie die Funde von Acrylamid in Pommes Frites und Kartoffelchips.

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