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ArticleId: 590magazineHier schlägt das digitale Herz der REWE Group: Anfang 2014 gestartet, treiben mittlerweile mehr als 200 Kollegen die Online-Aktivitäten des Konzerns voran. Dabei geht es um mehr als den REWE-Lieferservice.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/d/5/csm_TT_06_TeamVorstellung0815_mgt_standard_d8e297dae4.jpgWir sind REWE Digital!Start-up im Konzern
Rund 200 Kollegen von REWE Digital kümmern sich um alle strategischen und teils operativen Online-Aktivitäten der REWE Group
Das Zuhause des REWE Digital-Teams: das Carlswerk in Köln-Mülheim
Flache Hierarchien, kurze Abstimmungswege: Dazu passt auch das Großraumbüro
Viele Wände sind beschreibbar - und werden rege von den Kollegen genutzt
Für Meetings stehen verschiedene Räume bereit - oder man trifft sich einfach am Stehpult
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Start-up im Konzern
Wir sind REWE Digital!
von Julia Klotz

Hier schlägt das digitale Herz der REWE Group: Als überschaubares Team Anfang 2014 gestartet, treiben mittlerweile mehr als 200 Kollegen im Köln-Mülheimer Carlswerk die Online-Aktivitäten des Konzerns voran. Dabei geht es um viel mehr als den REWE-Lieferservice.

Draußen im Carlsgarten, einem Urban-Gardening-Projekt in Köln Mülheim, bastelt ein Hobbygärtner an einem Hochbeet. Darsteller des Kölner Schauspiels lesen still ihren Text, junge Leute sonnen sich auf verblichenen Holzbänken. Innen hingegen herrscht lebhafte Start-up-Atmosphäre: Stimmengewirr erfüllt die loftartigen Großraumbüros, Teams stecken an Stehpulten und in gläsernen Meetingräumen die Köpfe zusammen. Nichts auf dem ehemaligen Industrie-Areal des Kölner Carlswerks erinnert an einen internationalen Großkonzern. Und doch ist hier ein Teil der REWE Group Zuhause: REWE Digital.
 
Als die ersten Kollegen unter der Leitung von Digitalchef JJ van Oosten Anfang 2014 das Büro bezogen, waren sie noch eine überschaubare Einheit mit weniger als 50 Mitarbeitern. Doch mit großen Ambitionen: „Wir möchten das größte Online-Unternehmen im Lebensmittelbereich werden,“ formulierte van Oosten damals.

Diesem Ziel ist das Team bereits ein ganzes Stück näher gekommen.
Nicht nur der REWE-Lieferservice wächst stetig und bringt inzwischen Kunden aus rund 70 Städten ihren Einkauf nach Hause. Die Kollegen managen außerdem die Online-Shops Weinfreunde.de und ZooRoyal, entwerfen Omnichannel-Ansätze für die Unternehmen der REWE Group, treiben gemeinsam mit der DER Touristik die Digitalisierung der Reisesparte voran und entwickeln in enger Abstimmung mit REWE International Online-Maßnahmen für die jeweiligen Länder. Dafür braucht es qualifiziertes Personal. Mittlerweile arbeiten rund 200 Experten aus den Bereichen Strategie, Marketing, Operations, Technologie, Finanzen und Human Resources im ehemaligen Kupferwerk, und monatlich kommen neue hinzu. Aus einem Großraumbüro sind vier geworden – auf insgesamt rund 2000 Quadratmetern.

Flache Hierarchien, kurze Wege

Dennoch: Der Start-Up-Kultur hat das schnelle Wachstum keinen Abbruch getan. Die REWE Digital-Teams leben flache Hierarchien, kurze Abstimmungswege und einen unbürokratischen Austausch. Dass die Geschäftsführung - bestehend aus JJ van Oosten, Christoph Eltze, Johannes Steegmann und Robert Zores - gemeinsam mit ihren Mitarbeitern im Großraumbüro arbeitet, trägt seinen Teil dazu bei. Viele Wände der Büroflächen sind beschreibbar und werden rege von den Kollegen für die Projektplanung genutzt. So können die Mitarbeiter jederzeit einen Blick über den eigenen Teller- beziehungsweise Schreibtischrand werfen, wenn sie wissen möchten, woran das Team nebenan aktuell arbeitet.

Einmal in der Woche treffen sich alle Mitarbeiter zu einem gemeinsamen Standup-Meeting, bei dem die aktuelle Lage besprochen wird: Wie waren die Umsätze der Online-Shops der vergangenen Woche? Welche Projekte stehen in den Teams an? Auch neue Mitarbeiter stellen sich vor. Für den Austausch in kleinerem Rahmen stehen einige Meeting-Räume und Besprechungszonen zur Verfügung. Wer möchte, kann sich sogar eine kreative Auszeit in der eigens installierten Büro-Hängematte nehmen. Doch Zeit hat dafür meistens niemand: Schließlich steht der Lebensmitteleinkauf im Netz vor dem Durchbruch - und die Konkurrenz schläft nicht.

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