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Heiße Weihnachten

18.12.2017

Wie feiern unsere Kollegen, die in fernen Urlaubsländern arbeiten, das heilige Fest? Wie ist das so – Heiligabend in Shorts und T-Shirt, aber womöglich ohne die Familie? Vier Kollegen zwischen Madeira und Thailand berichten. 

„Wo ist es im Dezember warm?“ ist eine viel gegoogelte Frage. Entsprechend gut gefüllt mit Kälte-flüchtigen Reisegästen  sind die Zielgebiete, in denen man zum Jahresende noch richtig Sonne und Wärme tanken kann. Doch wie weihnachtet es eigentlich für all unsere Kollegen, die auch an den Feiertagen dort eingesetzt sind und sich um die DER Touristik-Gäste kümmern? Vier Kollegen erzählen von heißer Weihnacht im Zielgebiet. 

Ante Sum, Destination Managerin in Madeira/Portugal:

„Der Nachteil an Weihnachten im Zielgebiet ist für uns Reiseleiter wohl der, dass wir nicht mit unseren Familien und Freunden feiern können, aber ich habe niemals ein trauriges Weihnachten erlebt, wir haben immer im ganzen Team gefeiert, denn an Weihnachten sollte keiner allein sein.

Weihnachten auf Madeira, speziell in Funchal, empfinde ich als ganz etwas Besonderes. Es unterscheidet sich in so vielem im Vergleich zu anderen Zielgebieten. Am 1. Dezember werden sämtliche Lichter in der Altstadt angeknipst. Der Weihnachtsmarkt in der Nähe der Kathedrale wird eröffnet. Aber anstatt Glühwein trinkt man hier „Poncha“, das traditionelle Inselgetränk aus Zuckerrohrschnaps, frisch gepresstem Zitronen- und Orangensaft und Honig. 

Seit Anfang November werden alle Bäume an den Hauptstraßen mit Lichterketten versehen - jeden Tag ein paar Bäume mehr, bis am 24. Dezember alle Lichter brennen. Jeder Straßenzug der Innenstadt ist anders beleuchtet. Die Stimmung ist super.

Der Abend des 23. Dezember ist ein ganz spezieller auf Madeira, auch „Marktnacht“ genannt. Der bekannte Markt in Funchal hat die ganze Nacht bei vollem Angebot geöffnet. Lediglich der Fischmarkt ist ausgeräumt, sodass von 20 bis 23 Uhr internationale Weihnachtslieder gesungen werden können. Jeder der vorbeikommt bekommt einen Textzettel in die Hand gedrückt, ein kleiner Chor und ein Orchester geben den Ton an.“

Naviya Koenig, Resident Manager im Zielgebiet Khao Lak/Thailand:

„Die weihnachtliche Stimmung in Khao Lak, Thailand, ist super und stets munter. In meinen Augen gibt es keine großen Unterschiede zu den Weihnachten in Deutschland – außer den rund 30 Grad. Bei uns in Thailand ist es somit schön warm ist und keiner muss frieren.

An Weihnachten  verlosen wir im Team Geschenke, normalerweise in Form von Übernachtungsgutscheinen von unseren Partner-Hotels. Das Team geht auch gerne zusammen an Heiligabend in die Hotels zum Weihnachtsessen. Zusätzlich haben die Hotels natürlich ihre Weihnachtsabend-Events mit Abendessen und Getränken.“

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Kerstin Zdrallek, Operations Managerin im Zielgebiet Dominikanische Republik:

„Grundsätzlich spürt man in allen Hotels den ganzen Dezember über eine weihnachtliche Stimmung. Es werden internationale Weihnachtslieder gespielt, die Animation macht spezielle Shows über die Weihnachtsfeiertage und in vielen Hotels gibt es sogar einen Weihnachtsmann, der die Geschenke der Eltern an die Kinder verteilt.

Auch wenn es hier wirklich schön zu Weihnachten ist, lässt es sich natürlich nicht mit dem europäischen Flair vergleichen. Es ist doch was anderes, bei Minusgraden und Kälte neben einem Tannenbaum zu stehen als bei Sonne unter einer Palme.“

Michaela Oerle, Destination Managerin im Zielgebiet Malediven:

„Die Malediven sind ein muslimisches Land. Dementsprechend gibt es in der Hauptstadt Male nichts, was an Weihnachten erinnert. Auf den Hotel-Inseln hingegen wird ab dem 23. Dezember für die Festtage geschmückt.

Nach langem Suchen an Ideen, fand ich in einem Spielwaren-Geschäft drei Rentiere, die mich inspirierten, weihnachtliche Stimmung zu erschaffen. Einige Kollegen aus Deutschland haben uns dieses Jahr „Leckereien“ und Weihnachtsdekorationen aus der Heimat mitgebracht! Darüber haben wir uns total gefreut.

Den 1. Advent haben wir mit dem gesamten Team traditionell in meiner Wohnung in Male verbracht. Selbstgebackene Plätzchen, Christstollen, Lebkuchen und Spekulatius wurden bereits im September von lieben Freuden unseres Reiseleiter-Kollegen mitgebracht. Auf Glühwein mussten wir verzichten, da absolutes Alkoholverbot in Male Stadt gilt. Dafür gab es weihnachtlichen Aroma-Tee.“

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