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Kindern eine Zukunft schenken
ArticleId: 313magazineHandeln statt zusehen – das war das Motto zahlreicher Hilfsprojekte von Billa-Mitarbeitern. Auch der schwerkranke Julian kann dank der Unterstützung eine dringend benötigte Therapie beginnen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/d/7/csm_16.0_Billa_NH_Oscar_mgt_standard_f24c126849.jpgFleißige Bäcker für JulianBilla Nachhaltigkeits-Oskar
Billa Nachhaltigkeits-Oskar
Fleißige Bäcker
für Julian
Verantwortung
International
Verantwortung
International
Handeln statt hilflos zusehen: Zahlreiche Billa-Mitarbeiter haben mit ihren Nachhaltigkeits-Projekten hilfsbedürftige Menschen unterstützt oder etwas für ihre Umwelt getan. Auch der schwerkranke zehnjährige Julian kann dank der Unterstützung der Billa-Kollegen eine dringend benötigte Therapie beginnen.

Julian hat ein schweres Schicksal. Als Kleinkind war er völlig gesund. Begonnen hat der Leidensweg des heute Zehnjährigen mit Sprachschwierigkeiten. Epilepsie und spastische Anfälle kamen dazu und fesseln ihn nun an den Rollstuhl. Für die Billa-Mitarbeiter der Region von Waltraud Laschober war schnell klar: Hier wollen wir gesellschaftliches Engagement zeigen und nachhaltig helfen.

Die Spendenaktion für Julian ist eins von zahlreichen „Oskar“-reifen Nachhaltigkeitsprojekten der Billa-Mitarbeiter. Bereits zum zweiten Mal zeichnete die REWE International AG die besten nachhaltigen Projekte der Billa-Mitarbeiter mit dem „Billa Nachhaltigkeits-Oskar“ aus, dem internen Nachhaltigkeits-Award des Handelsunternehmens. Denn für Billa spielt das nachhaltige Engagement der Mitarbeiter eine wichtige Rolle: Damit füllen sie den Unternehmens-Leitsatz „Gemeinsam an morgen denken“ mit Leben aus – und sind gegenüber den Kunden die Billa-Nachhaltigkeits-Botschafter. Die Oskars sind eine Anerkennung für das Engagement aller, die Nachhaltigkeit in ihrem Alltag umsetzen.

70 Filialen räumen Oskar ab

Ganze 70 Filialen konnten sich in diesem Jahr eine der Statuen sichern, weitere 18 wurden an jene Regionalmanager und Frischebetreuer verliehen, die die Aktivitäten tatkräftig unterstützt haben. Für den „Billa Nachhaltigkeits-Oskar“ konnte jeder Regionalmanager ein Projekt einreichen. Gemeinsam mit den Marktmanagern wurde entschieden, welche Initiative für die Region ins Rennen geht. Alle Projekte stehen dabei im Zeichen einer der vier Nachhaltigkeits-Säulen bei Billa.

Die Gewinner
Nachhaltige Projekte für ein gutes Miteinander
Im Gebiet von Regionalmanager Christoph Holl organisierten die Mitarbeiter ein Sommerfests zu Gunsten des Vereins Debra„Hilfe für Schmetterlingskinder“
Im Gebiet von Regionalmanagerin Gabriele Prusac spendeten die Mitarbeiter der ganzen Region großzügig Tierfutter für die Tiere der Arche Noah Graz und sammelten das ganze Jahr über weitere Tierfutterspenden
Im Gebiet von Regionalmanager Walter Ochsenhofer verkauften die Billa-Kollegen selbst erzeugte Produkte von Menschen mit Beeinträchtigungen in Zusammenarbeit mit dem Mattighofener Hilfswerk
Im Gebiet von Regionalmanager Gerhard Rabinig organisierten Mitarbeiter ein Grillfests Der Erlös wurde dem Kinderdorf Moosburg gespendet
Das Team von Regionalmanagerin Kristina Möbius verkaufte Gebäckspenden von Lieferanten und einige Billa-Kleinigkeiten. Der Reinerlös geht an den Verein „Geben für Leben“
Im Gebiet von Regionalmanagerin Nadine Sachers besuchten Billa-Kollegen Pensionisten, organisierten gesellschaftliche Aktivitäten für ein Altersheim und unterstützten ein Kindergartenfest
Regionalmanagerin Waltraud Laschober organisierte mit ihren Mitarbeitern den Verkauf von selbstgebackenen Mehlspeisen, um den 10-jährigen Julian und seine Eltern finanziell zu unterstützen
Regionalmanagerin Adelheid Buhl organisierte mit ihren Kollegen ein Kaffee- und Kuchenbuffet. Die freiwilligen Spenden gehen an das St. Anna Kinderspital
Im Gebiet von Regionalmanager Robert Pöchacker unterstützten Billa-Kollegen die Bewohner eines Wohnhauses der Lebenshilfe Wien bei den Hauseinkäufen, organisierten die Nachmittagsjause sowie die Teilnahme an gesellschaftlichen Aktivitäten
Regionalmanagerin Charlotte Huber organisierte mit ihren Mitarbeitern ein Kinderfest unter dem Motto „Grieskirchner helfen Grieskirchnern“. Das eingenommene Geld fließt in die gleichnamige Stiftung
Regionalmanager Cenk Aydin ließ in den Filialen seines Gebiets Zeitschaltuhren an den Obstfoliermaschinen installieren. Damit werden 2000Kwh pro Jahr und Filiale gespart
Im Gebiet von Regionalmanager Ewald Vezonik bilden die Kollegen Fahrgemeinschaften und schonen so die Umwelt
Schwere Erkrankung
Billa hilft Schmetterlingskindern

Schmetterlingskinder sind Kinder mit einer schweren Erkrankung, die Schmerzen und große Beeinträchtigung im Alltag bedeutet. Der Verein Debra möchte ihnen kompetente medizinische Versorgung ermöglichen, die Forschung auf dem Gebiet fördern und Betroffene unterstützen. Die Mitarbeiter der Billa-Filiale Neulengbach in der Nähe von Wien sammelten mit ihrem nachhaltigen Projekt Spenden für Debra.

Ende Juni veranstalteten sie ein zweitägiges Sommerfest für den guten Zweck. An einem Stand verkauften sie Würstchen mit Gebäck, Getränke  und Kuchen, die die selbst gebacken hatten. Für zwei Euro konnten die zahlreichen Gäste die Köstlichkeiten erwerben und damit zur Unterstützung der Schmetterlingskinder beitragen. Mitarbeiter und Kunden waren mit viel Engagement und Spaß bei der Sache. Der Erlös von 550 Euro ging an Debra – ein toller Einsatz, der den Billa Nachhaltigkeits-Oskar verdient hat.

Regionalmanagerin Laschober im Interview
„Man fühlt sich hilflos“

Der zehnjährige Julian war als Kleinkind völlig gesund. Doch dann bekam er unerklärliche Sprachschwierigkeiten. Epilepsie und spastische Anfälle kamen dazu und fesseln ihn inzwischen an den Rollstuhl. Die Billa-Mitarbeiter der Region von Waltraud Laschober handelten: In acht Filialen haben engagierte Helfer eifrig gebacken und Spenden für Julian gesammelt. one hat mit der Regionalmanagerin über das Projekt gesprochen.

one: Warum war Ihnen das Projekt so wichtig?
Waltraud Laschober: Wir alle haben miterlebt, wie sich der Gesundheitszustand von Julian ohne ersichtlichen Grund immer mehr verschlechterte. In solchen Situationen würde man gerne irgendwie helfen, aber meist ist man hilflos. Als ich mit meinen Filialen über das Nachhaltigkeitsprojekt 2014 sprach, waren wir uns schnell einig, wen wir unterstützen werden.

one: Und wie genau konnten Sie helfen?
Waltraud Laschober: Julian benötigt dringend Therapien und Hilfsmittel, wie eine Rampe in den Garten oder eine barrierefreie Dusche. Daher organisierten meine Mitarbeiter in acht Filialen ein Kuchenbuffet. Kunden konnten sich den Einkauf durch selbstgebackene Mehlspeisen „versüßen“. Die Summe aller Spenden kommt zu 100 Prozent Julian zugute.

one: Wie viele Kuchen wurden gebacken?
Waltraud Laschober: Rund 20 Mitarbeiter haben insgesamt über 80 Mehlspeisen gebacken! Weitere sieben stellten sich für das Buffet zur Verfügung.

one: Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Waltraud Laschober: Ja – wir freuen uns sehr, dass wir Julian und seinen Eltern 3.050 Euro übergeben konnten.

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