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ArticleId: 3480magazineEntsendungen ins Ausland bereichern sowohl die Mitarbeiter:innen, als auch die Bereiche aus denen sie kommen. Benjamin Wölk, Bereichsleiter Einkauf PENNY International, und Raffaele Balestra, CFO PENNY Rumänien, berichten im one_Interview.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/8/1/csm_ts_standard_entsend-t3_7fb025bc70.jpgEntwicklungsmöglichkeit und BereicherungREWE Group
Entsendung ins Ausland
Entwicklungsmöglichkeit und Bereicherung

Entsendungen ins Ausland bereichern sowohl die Mitarbeiter:innen, als auch die Bereiche aus denen sie kommen. Benjamin Wölk, Bereichsleiter Einkauf PENNY International, und Raffaele Balestra, CFO PENNY Rumänien, berichten im one_Interview.

Benjamin Wölk, Bereichsleiter Einkauf PENNY International
„Entsendungen sind Entwicklungsmöglichkeiten“

Jedes Jahr wagt einer seiner Mitarbeitenden den Schritt ins Ausland: Warum Bereichsleiter Einkauf bei PENNY International, Benjamin Wölk, der Meinung ist, Entsendungen bereichern seine Abteilung.

Benjamin Wölk

one: Herr Wölk, warum unterstützen Sie Entsendungen Ihrer Mitarbeiter:nnen?
Benjamin Wölk: Mein Interesse als Führungskraft ist es, meinen Mitarbeiter:innen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, zum Beispiel durch eine Entsendung ins Ausland. Seit ich 2016 als Bereichsleiter die Verantwortung für den Einkauf bei PENNY International übernommen habe, sind sechs Kolleg:innen ins Ausland gewechselt - einer von Ihnen war so glücklich mit seiner Entsendung, dass er gleich bei PENNY in Österreich geblieben ist. Ich bin mehr als zufrieden, dass somit durchschnittlich jedes Jahr ein Mitarbeitender den Schritt in das Ausland wagt. Eine wichtige Rolle spielt sicherlich, dass sie Vertrauen in das Entsendungsprogramm der REWE Group und in mich als Führungskraft haben. 

Gleichzeitig übe ich natürlich keinen Druck oder Zwang aus, vielmehr offeriere ich allen interessierten Mitarbeitenden die Möglichkeit. Das gilt umgekehrt auch für Kolleg:innen aus anderen Ländern, die zu uns kommen. Über meine Unterstützung hinaus setzt solch ein Schritt aber viel Eigenverantwortung und Engagement voraus.

one: Was beinhaltet das Entsendungsprogramm?
Benjamin Wölk: Die Dauer des Entsendungsprogramms liegt in der Regel bei drei Jahren. Die Entsendeten erhalten innerhalb dieser Zeit eine Auslands- und Funktionszulage, ihnen werden regelmäßige Heimflüge und weitere Vorteile wie die Übernahme der Mietkosten im Zielland gewährt. Das finde ich persönlich wichtig, denn die Entsendeten nehmen für einen Auslandsaufenthalt viel auf sich. Ein Beispiel dafür ist der Kollege Georgi Zhikov, der ursprünglich von PENNY Bulgarien zu uns stieß und nun auf seinen Wunsch hin nach Italien entsendet wurde. Er zog wohlgemerkt mit Frau und Kind gemeinsam nach Mailand – das ist für mich gelebte Internationalität.

Auch nach der Entsendung werden die Kolleg:innen nicht alleine gelassen und es wird nach Ablauf der Entsendung eine passende Position in Köln für jede und jeden gefunden.

one: Warum finden Sie Entsendungen wichtig?
Benjamin Wölk: Die internationale Zusammenarbeit bereitet immense Freude, ist aber auch herausfordernd. Es ist also in meinem eigenen Interesse, weitere vertraute Kontakte im Land zu haben. Auch ist es motivierend, die Mitarbeiter:innen, mithilfe des Entsendungsprogramms in ihrer Entwicklung weiter zu unterstützen.

Wie schon anfangs gesagt, gibt es parallel dazu aber auch Entsendete aus dem Ausland, die bei uns arbeiten. Aktuell haben wir hier bei uns einen Mitarbeiter aus Tschechien, der uns unterstützt. Für mich ist auch das eine Bereicherung, da wir auch Input aus den Ländern erhalten und mit- und voneinander lernen können.

Zur Person
Benjamin Wölk verantwortet seit fünf Jahren als Bereichsleiter den Einkauf bei PENNY International, seine Auslandserfahrungen schöpft er aus dem täglichen Austausch mit anderen Ländern.

Raffaele Balestra, CFO Rumänien
“Es gibt viel zu gewinnen“

Raffaele Balestra und seine Familie zogen 2020 von Italien nach Rumänien. Grund für den Umzug war ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte: Die Position den CFO PENNY. one sprach mit Raffaele Balestra über seine Gründe ins Ausland zu gehen, wie er seine Familie überzeugte und warum die Erfahrung eines Auslandsaufenthalts für ihn schon immer wichtig war.

Raffaele Balestra

one: Herr Balestra, warum sind Sie ins Ausland gegangen?
Raffaele Balestra: Als Student habe ich am Erasmus-Programm teilgenommen und einige Zeit in Großbritannien verbracht. Das war eine tolle Erfahrung, die ich unbedingt wiederholen wollte. Als ich anfing zu arbeiten wollte ich auf jeden Fall die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts haben. Bevor ich zu PENNY Market Italy kam, habe ich daher auch über zwei Jahre in London gearbeitet. Die Möglichkeit ins Ausland zu gehen, schätze ich sehr, denn ich weiß, dass es eine Chance ist, mein Wissen in der Branche zu erweitern. Es ist immer interessant, in anderen Ländern zu lernen. Sie haben oft die gleichen Probleme wie wir, gehen sie aber aus einem ganz anderen Blickwinkel an. Das ist für mich der Schlüssel, warum ich internationale Transfers so wichtig finde. Und das war natürlich der nächste Schritt in meiner Karriere.

one: Wie war die Haltung Ihrer Familie dazu?
Raffaele Balestra: Zuerst waren meine Frau und meine Kinder nicht so begeistert. Italien ist ein wunderschönes Land, und wir wussten zunächst nicht viel über Rumänien. Anschließend verbrachten wir ein Wochenende in Bukarest – unserem neuen Wohnort. Wir kamen an einem sehr bewölkten und regnerischen Tag dorthin, waren aber überrascht, wie schön die Stadt ist - viel schöner als wir erwartet hatten. Für unsere damals sieben- und neunjährigen Kinder fanden wir eine englischsprachige Schule und außerschulische Aktivitäten auf Englisch. Das hat ihnen die Umstellung erleichtert. Zudem es ist eine großartige Möglichkeit, die Sprache zu lernen. Alles in allem haben wir für uns als Familie gute Optionen gefunden, die die Entscheidung und den Wechsel leicht gemacht haben.

one: Wie hat die REWE Group Sie bei Ihrem Ortswechsel unterstützt?
Raffaele Balestra: Es gibt ein etabliertes Verfahren mit einem Leistungspaket, das festlegt, was Ihnen bei einem Auslandsaufenthalt zusteht. Viele administrative Elemente, wie Besteuerung oder Registrierung, sind aufgrund der Vorschriften in den verschiedenen Ländern knifflig. Vor allem die Besteuerung ist bei internationalen Überweisungen ein Albtraum. Diese Unterstützung ist also wirklich sehr hilfreich.

one: Wie lange planen Sie in Rumänien zu bleiben?
Raffaele Balestra: Für mich ist das nicht die Frage, die ich mir stelle. Aus beruflicher Sicht ist das eine sehr lohnende Erfahrung. Rumänien ist ein Land, in dem PENNY sehr gut abschneidet. Das allein ist schon sehr reizvoll. Und wie gesagt: Für eine Führungskraft ist es inspirierend zu sehen, wie man bekannte Probleme anders angeht. Für mich gibt es also viel zu gewinnen und zu profitieren.

Zur Person
Im Mai 2020 übernahm Raffaele Balestra als Geschäftsführer die Verantwortung für Controlling, Finanzen, Personal, IT und MPDA bei PENNY Rumänien. Er verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Rechnungswesen und Controlling. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der University Pavia war er fast 13 Jahre bei PricewaterhouseCoopers in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Rechnungswesen und Controlling tätig. Neben seiner Heimat Italien verbrachte er in dieser Zeit mehrere Jahre in London. Seit 2011 arbeitet er für PENNY Italien, seit 2013 als Director Finance and Accounting.


ENGLISH VERSION


Benjamin Wölk, Head of Purchasing at PENNY International
„International assignments are opportunities to develop“

Each year, one of Benjamin Wölk’s employees decides to go abroad: Why the head of Purchasing at PENNY International thinks international assignments enrich his department. 

Benjamin Wölk

one: Mr Wölk, why do you encourage your employees to spend time abroad?
Benjamin Wölk: As a manager, my focus is on providing my employees with opportunities to develop, for example through an international assignment. Since I took over responsibility for purchasing at PENNY International in 2016, six colleagues have been posted abroad. One was so happy with his posting that he decided to stay at PENNY in Austria. I am more than happy that one employee on average decides to go abroad each year. The trust they have in the REWE Group's international assignment programme and in me as a manager certainly plays an important role.  

At the same time, I do not put pressure on them or require them to participate – on the contrary, I offer the opportunity to any employee who is interested. And the same is true for colleagues from other countries who come here. But it is not just about my support; deciding to go abroad requires a great deal of personal responsibility and commitment.

one: What does the international assignment programme include?
Benjamin Wölk: The programme usually lasts three years. During their time abroad, employees receive expatriation and functional allowances, compensation for regular flights home, and additional benefits such as the payment of accommodation costs in the destination country. I personally think that is important, as employees have to shoulder quite a bit when they move abroad. An example of this would be Georgi Zhikov, a colleague who came to us from PENNY Bulgaria and has now been posted to Italy at his own request. He moved to Milan with his wife and child – to me, that is internationality in action. 

Our colleagues are also offered assistance when their time abroad is coming to an end, and an appropriate position is found in Cologne for each and every one of them.

one: Why do you think international assignments are important?
Benjamin Wölk: International cooperation is greatly satisfying, but it is also challenging, so it is in my own interests to have additional trusted contacts in a country. Using the international assignment programme to further support employees in their development is also motivating.

As I mentioned at the beginning, there are also employees posted from other countries who are working with us here. We currently have one employee from the Czech Republic assisting us. I also find that enriching because we are able to get input from other countries and learn from and alongside one another. 

About Benjamin Wölk
Benjamin Wölk has been the head of Purchasing at PENNY International for five years and draws upon his international experience gathered from daily communication with other countries. 

Raffaele Balestra, CFO Romania
“There is a lot to gain and benefit”

In 2020 Raffaele Balestra and his family left Italy for Romania. The change was caused by an offer he could not refuse: The position as CFO PENNY in the eastern Country. one_Magazine talked with Raffaele Balestra about his reason to go abroad, how he convinced his family and why for him international experience has always been important.

Raffaele Balestra

one: Mr. Balestra, why did you choose to go abroad?
Raffaele Balestra: As a student I took part in the Erasmus Program and spend some time in Great Britain. This was a great experience that I really wanted to repeat. So when I started working it was always very important for me to have the opportunity to go abroad. Before I came to PENNY Market Italy I worked in London for more than two years. That is why for me the international exposure was always very important, because I know that it is an opportunity to grow my knowledge in the business. It is always interesting to learn in other countries. They often have the same problems as we do but approach them from a very different angle. This for me is the key why I find international transfers so important. And of course, this was the next step in my career. 

one: What was your family’s stance on this?
Raffaele Balestra: Well at first my wife and children were not so pleased. Italy is a beautiful country, and we did not know much about Romania in the first place. We then spend a weekend in Bucharest – which would be our new place to live. We came there on very cloudy and rainy day but were surprised how nice the city is, much nicer than we expected. For our children, who at the time were seven and nine, we found an English-speaking school and extracurricular activities in English. That made things easier for them plus it is a great way to learn the language. All in all we found good options for us as a family which made the decision and the change easy. 
Then came Covid and the travel restrictions, which was a problem we could not foresee. We could not go to Italy and visit friends and family. And Covid is still a problem here, with the vaccination rate being so low. But all that did not keep us from settling in.

one: How did REWE Group support you in the whole process?
Raffaele Balestra: There is a well established process with a benefit package that defines what you are entitled to when you go abroad. Many administrative elements like taxation or registration are tricky because of the rules in the different countries. Especially taxation is a nightmare with international transfers. So this support is really helpful.

one: For how long do you plan to stay in Romania?
Raffaele Balestra: For me this is not the point in question. From a professional point of view this is a very worthwhile experience. Romania is a country where PENNY performs very well. That alone is very stimulating. And as I said before: for a manager it is inspiring to see how well-known problems are approached differently. So for me there is a lot to gain and benefit from.

About Raffaele Balestra
In May 2020 Raffaele Balestra took over responsibility for controlling, finance, human resources, IT and MPDA at PENNY Romania as a further managing director. He has many years of experience in finance, accounting and controlling. After studying economics at the University of Pavia, he worked for PricewaterhouseCoopers for almost 13 years in the fields of auditing, accounting and controlling; in addition to his home in Italy, spent several years in London. He started working for PENNY Italy in 2011, since 2013 as Director Finance and Accounting.

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