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ArticleId: 1626magazineHurrikan Irma streifte in der Nacht auf den 8. September auch die haitianische Nordküste. Die folgende Nacht brachte für weite Teile Haitis zwar starken Regen, doch die große Katastrophe ist dieses Mal zum Glück ausgeblieben.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/d/f/csm_Haiti_Update_Hurrikan_Irma_mgt_st_3f37ac1a7c.jpgSchulen in Haiti vorsorglich geschlossenNach Hurrikan Irma

Foto: Kindernothilfe

Hurrikan Irma:

Schulen in Haiti vorsorglich geschlossen

12.09.2017

Hurrikan Irma streifte in der Nacht auf den 8. September auch die haitianische Nordküste. Die folgende Nacht von Freitag auf Samstag brachte für weite Teile Haitis zwar starken Regen, doch die große Katastrophe ist dieses Mal zum Glück ausgeblieben.

Irma hat Haiti nur gestreift und verlief auf einer Bahn etwas nördlich verlagert über den Ozean und nicht über bewohntes Gebiet. So wurde zwar eine wichtige Brücke am Grenzübergang zwischen Haiti und der Dominikanischen Republik zerstört, doch alles in allem sind die Schäden in dem armen Land bei Weitem nicht so groß wie befürchtet.

„Nach dem, was wir bis jetzt wissen, war die geographische Distanz zwischen der „Irma“-Route und der haitianischen Küstenlinie entlang der Städte Fort-Liberté, Cap-Haïtien und Port-de-Paix ausreichend groß, um den Menschen in den betroffenen Gebieten Verwüstungen – wie etwa denen vor elf Monaten, nach Hurrikan „Matthew“ – zu ersparen", sagt Jürgen Schübelin von der Kindernothilfe. Berichtet wird von Überschwemmungen und der Vernichtung der Ernten auf Feldern und in Gärten im Gefolge von starken Regenfällen, aber Haiti steht definitiv diesmal – zu unserer unendlichen Erleichterung – nicht im Mittelpunkt der „Irma“-Katastrophe.

Das KNH-Haiti-Team hatte in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen in den zuvor als Risiko-Zonen identifizierten Departments im Nordosten, Norden und Nordwesten von Haiti, Alarmpläne und Informationsketten organisiert sowie Vorsorgemaßnahmen getroffen", so Jürgen Schübelin in einem Update zur Situation in Haiti am Wochenende.

Eine komplette Entwarnung für die Region gibt es jedoch noch nicht. Vor allem der tiefer gelegene Norden Haitis könne noch von Überschwemmungen bedroht sein.

Solche Überschwemmungen können langfristige Folgen für das Land haben. Meerwasser kann Brunnen versalzen, der Sturm Trümmer auf Feldern der Bauern hinterlassen und der Starkregen Erdrutsche verursachen. Die Kindernothilfe wird mit ihren Partnern vor Ort die Situation weiter beobachten und wo notwendig, den Menschen in den betroffenen Regionen mit Hilfsmaßnahmen zur Seite stehen.

Die Schulen in Haiti sind nach wie vor geschlossen, jedoch steht zu erwarten, dass sie zeitnah wieder geöffnet werden dürfen. Wir werden zeitnah in ONE erneut über Haiti berichten.

Alle Hintergründe, Interviews und Reportagen zum REWE Group-Schulprojekt „College Verena“ in Haiti lesen Sie in one

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