
Olympia vor der Haustür? Was die Bewerbung unter anderem für Köln-Rhein-Ruhr bedeuten könnte – und wie wir als REWE Group darauf blicken.
Deutschland diskutiert über eine mögliche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Als REWE Group sind wir offizieller Unterstützer der Wirtschaftsinitiative für eine deutsche Olympiabewerbung des Deutschen Olympischen Sportbundes. Wir unterstützen dabei bewusst alle deutschen Standorte, die sich mit dem Thema befassen – München, Berlin, Hamburg und auch Köln-Rhein-Ruhr. Wir unterstützen damit den Ansatz, eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Bewerbung zu entwickeln. Wir begleiten den Prozess und bringen unsere Erfahrung ein – als Teil einer Initiative, die neue Impulse für Infrastruktur, Wirtschaft und Sport setzen möchte.
Unser Vorstandsvorsitzender Lionel Souque sieht in Olympischen Spielen vor allem eine Chance für die Entwicklung von Regionen: „Große Sportereignisse können Regionen zusammenschweißen und langfristige Investitionen anstoßen, die der Bevölkerung auch nach den Spielen zugutekommen“, so Lionel Souque.
„Große Sportereignisse können Regionen zusammenschweißen und langfristige Investitionen anstoßen, die der Bevölkerung auch nach den Spielen zugutekommen.“ Lionel Souque
Eine Bewerbung könne unter anderem neue Impulse geben für Infrastruktur, Mobilität und Stadtentwicklung – und die Region, die den Zuschlag erhält, international sichtbarer machen. Auch Branchen wie Tourismus, Handel und Logistik würden davon profitieren.
Gleichzeitig ist klar: Damit das gelingt, muss ein solches Projekt gut geplant sein. „Wichtig ist aber, dass das Ganze nachhaltig geplant wird – dann kann die Chance größer sein als jedes Risiko.“
In der öffentlichen Diskussion geht es auch um mögliche Risiken – zum Beispiel hohe Kosten und ökologische Auswirkungen. Diese Bedenken seien nachvollziehbar und wichtig. Eine Austragung wäre nur dann sinnvoll, wenn sie ökologisch verantwortungsvoll, wirtschaftlich tragfähig und sozial ausgewogen umgesetzt wird, so Souque.
„Für uns als REWE Group geht es nicht um kurzfristige Effekte, sondern darum, langfristig starke, lebenswerte Regionen zu unterstützen“, sagt Lionel Souque.
Als Nahversorger wären wir als REWE Group im Falle einer Austragung auch ganz praktisch gefragt – etwa in der Versorgung von Gästen und Bewohnern. Entscheidend bleibt der langfristige Mehrwert für die Gesellschaft.
Auch wenn Köln-Rhein-Ruhr für die REWE Group eine besondere Bedeutung hat, sehen wir Olympia als Chance für Deutschland. Auch der Zuschlag für einen anderen Bewerber aus Deutschland wäre aus Sicht der REWE Group ein Gewinn – für die Menschen, die Regionen und die zukünftige Entwicklung von Sport und Infrastruktur.
Am 19. April 2026 findet in allen 17 beteiligten Kommunen der Region Köln-Rhein-Ruhr ein Ratsbürgerentscheid statt. Insgesamt sind rund 4,3 Millionen Menschen stimmberechtigt – allein in Köln etwa 814.000.
Die Abstimmungsunterlagen wurden zwischen dem 19. und 27. März 2026 automatisch per Post verschickt. Die Teilnahme ist ausschließlich per Brief möglich. Wichtig: Der ausgefüllte Stimmzettel muss bis spätestens 19. April 2026, 16 Uhr beim Wahlamt eingegangen sein.
Abgestimmt wird überall über dieselbe Frage: „Sind Sie dafür, dass sich Ihre Stadt/Kommune an der gemeinsamen Bewerbung der Region Köln/Rhein/Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044 beteiligt?“
Für ein gültiges Ergebnis ist eine Mindestbeteiligung von 10 Prozent erforderlich. Erreicht eine Seite die Mehrheit und dieses Quorum, ist das Ergebnis für die Stadt bindend.
Auf dieser Grundlage entscheidet im nächsten Schritt der Deutscher Olympischer Sportbund über die weitere deutsche Bewerbung im internationalen Auswahlprozess.











