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ArticleId: 754newsLieber öfter die Alte mitbringen statt ständig eine Neue kaufen: „Die nachhaltigste Tüte ist immer die mitgebrachte“, fasst REWE Group-Nachhaltigkeitsmanager Günther Kabbe die beste Variante im Umgang mit Einkaufstüten zusammen. In Berlin suchte die REWE Group mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) nach tragfähigen Lösungen rund um die Tüte.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/b/3/csm_Tuetendialog_nlt_standard_39931e0324.jpgZum Einkauf immer die Alte mitbringen!Dialog zu Plastiktüten
Es muss nicht bei jedem Einkauf eine neue Tüte sein: Wer Plastiktüten mehrfach verwendet, schon die Umwelt (Foto: COLOURBOX)
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Plastiktüte: REWE und NABU im Dialog
Zum Einkauf immer die Alte mitbringen!

Lieber öfter die Alte mitbringen statt ständig eine Neue kaufen: „Die nachhaltigste Tüte ist immer die mitgebrachte“, fasst REWE Group-Nachhaltigkeitsmanager Günther Kabbe die beste Variante beim Umgang mit Einkaufstüten zusammen. In Berlin suchte die REWE Group mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) nach tragfähigen Lösungen rund um die Tüte.

Wer kennt das nicht? Man steht an der Kasse im Supermarkt und muss feststellen, dass man seine Alte vergessen hat. Was nun? Klar - eine Neue kaufen! Aber welche Tüte ist am besten für den Heimtransport geeignet? Die Plastiktüte, die Papiertüte oder vielleicht die Stofftasche? Schließlich weiß man, dass zu Hause in der Schublade genügend alte Tüten lagern, die aber nur von Nutzen sind, wenn man sie auch zum Einkaufen mitbringt.

Wer bereits soweit denkt, hat schon vieles richtig gemacht. Die meisten von den heutzutage ausgegebenen Einkaufstüten können nämlich mehrfach verwendet werden - selbst die sogenannten Plastik-Einwegtüten. Aber genau diesen soll jetzt der Garaus gemacht werden, denn unter Umweltaspekten schneiden Einwegtüten am schlechtesten ab. So werden Plastiktüten auch für die Vermüllung der Weltmeere mitverantwortlich gemacht. Über 140 Millionen Tonnen Plastikmüll, so schätzt man, schwimmen bereits in unseren Meeren herum. Das Problem: Plastik ist nur sehr schwer abbaubar. Das Europäische Parlament will deshalb den Verbrauch von Plastiktüten reduzieren. Bis 2025 soll der Pro-Kopf-Verbrauch in Europa von derzeit 200 auf durchschnittlich 40 Tüten pro Jahr und Bürger sinken. Für Deutschland bedeutet das, den jährlichen Verbrauch von derzeit 70 auf 40 Stück, also um ein Drittel pro Kopf, zu reduzieren.

Verbraucher müssen informiert werden
Die REWE Group möchte als nachhaltig handelndes Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, den Verbrauch von Plastiktüten in Deutschland zu reduzieren. Im Zuge ihrer strategischen Partnerschaft mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat die REWE Group nun einen Workshop in Berlin veranstaltet, in dem es darum ging, eine tragfähige Lösung zu finden: Gemeinsam mit betroffenen Stakeholdern suchte man nach Anreizen für Verbraucher, gekaufte Plastiktüten nach einmaliger Verwendung nicht einfach wegzuschmeißen, sondern zum nächsten Einkauf wieder in den Supermarkt mitzubringen. Belohnungssysteme für mitgebrachte Taschen standen ebenso zur Diskussion wie eine Verteuerung oder Auslistung der Plastiktüte. Auch konzeptionelle Verbesserungen bei den Tragetaschen wurden diskutiert. Einig waren sich alle Teilnehmer darüber, dass Verbraucher durch Informationskampagnen über die Vorteile von Abfallvermeidung besser informiert werden müssen. Darüber hinaus sei es besonders wichtig über die Ziele und Erfolge von Maßnahmen zu berichten.

Ebenso wurden die unterschiedlichen Alternativen zur Plastiktüte diskutiert. Um die Einkäufe sicher nach Hause bringen zu können, bieten die Märkte der REWE Group ihren Kunden eine große Auswahl an unterschiedlichen Transporthilfsmitteln an. So gibt es bereits seit vielen Jahren die Papiertüten oder die Baumwollbeutel, Tragetaschen aus recyceltem PET sowie neuerdings auch Pappkartons oder Faltboxen. Der Griff zur richtigen Alternative muss gut überlegt sein, denn die Umweltbilanz eines Gegenstands wird auch immer daran bemessen, wie oft dieser verwendet wird. So müssen beispielsweise Baumwollbeutel zwischen 25 bis 30 Mal wiederverwendet werden, um besser als Plastiktüten abzuschneiden.

Erste Pilot-Tests in Kürze
„Die nachhaltigste Tüte ist immer die mitgebrachte“, fasst Günther Kabbe, im Bereich Nachhaltigkeit für Energie, Klima und Umwelt verantwortlich, den Workshop zusammen. Wie Kunden dazu am besten animiert werden können und welche Alternativen man dafür anbieten muss, wird nun die Auswertung des Workshops zeigen. In ersten Pilottests werden in Kürze einige Erfahrungen aus dem Workshop umgesetzt und analysiert.

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Mein Kommentar

KOMMENTARE

Oliver Koch
vor 5 Jahren und 5 Tagen
Die klassische "Green Shopping Bag" wie man sie aus vielen anderen Länder kennt vermisse ich bei uns. Hält lange und sieht super aus.
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