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ArticleId: 319newsDie REWE Group wird ihren Wareneinkauf noch schneller, besser und effizienter machen. Das ist das Ziel eines neuen Projekts zur Effizienz- und Kompetenzsteigerung, mit dem sich das Unternehmen auf die wachsenden Herausforderungen im Markt einstellt.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/5/0/csm_22989104_nlt_standard_32fc1e3a9e.jpg„Unser Wareneinkauf wird noch schneller und effizienter“Wachsende Herausforderungen
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Wachsende Herausforderungen
„Unser Wareneinkauf wird noch schneller und effizienter“

Die REWE Group wird ihren Wareneinkauf noch schneller, besser und effizienter machen. Das ist das Ziel eines neuen Projekts zur Effizienz- und Kompetenzsteigerung, mit dem sich das Unternehmen auf die wachsenden Herausforderungen im Markt einstellt.

REWE Group-Vorstand Manfred Esser: „Der Druck im deutschen und internationalen LEH-Markt wird größer. Darauf müssen wir uns präventiv einstellen.“ (Bild oben)

Die Weiterentwicklung des Wareneinkaufs in der REWE Group ist notwendig, weil der Druck im deutschen und internationalen LEH-Markt weiter wächst – durch die weitere Verschärfung des Wettbewerbs und durch zunehmende Konzentration, aber auch durch die wachsende Bedeutung des Online-Geschäfts im LEH in Deutschland und Europa. „Wir müssen uns deshalb noch stärker über unsere Eigenmarken im Wettbewerb differenzieren“, erklärt REWE Group-Vorstand, Manfred Esser. „Außerdem müssen wir das Eigenmarken-Geschäft noch besser bündeln und insgesamt noch mehr Tempo machen und effizienter arbeiten, sowohl national als international."

Dabei ist die Weiterentwicklung, die jetzt in Angriff genommen wird, eine Evolution und keine Revolution – und vor allem kein Programm zum Abbau von Stellen. „Bis 2007 hatten wir einen Zentral-Einkauf, den wir im Zuge der REWE-Strukturreform zu einem Strategischen Einkauf umgebaut haben“, so Esser. „Daraus wollen wir jetzt einen zentralen Sparten-Einkauf entwickeln.“

Das grundlegende Prinzip eines zentralen Sparten-Einkaufs bei der REWE Group lautet: Noch stärkere und präzisere Fokussierung auf die Erfordernisse und Notwendigkeiten der Vertriebslinien bei gleichzeitiger Beibehaltung der Vorteile der Gruppenstärke. „Die Weiterentwicklung des Wareneinkaufs in der REWE Group bedeutet nicht eine Dominanz der jeweiligen Category Managements durch den SEK oder umgekehrt des SEK durch die Vertriebslinien“, betont Esser. „Sondern es ist eine zeitgemäße Neuausrichtung von Prozessen und Kompetenzen, die sich an den aktuellen Erfordernisses des Marktes und des Wettbewerbs orientiert.“

Zur genauen Definition von Prozessen und Schnittstellen eines zukünftigen zentralen Sparten-Einkaufs werden Ende September Workshops stattfinden. Die Detaildefinitionen sollen dann bis Ende November, Anfang Dezember 2014 abgeschlossen sein. Ab Mitte 2015 wird dann Oliver Mans in der SGE Vollsortiment National verantwortlich für Food/Near Food CM-EKCM & EK Ware (außer Non Food) sein. In der SGE Discount National wird Jochen Baab diese Aufgabe übernehmen. Jan-Peer Brenneke wird für den Einkauf und Produktmanagement Eigenmarken Food/NearFood zuständig sein. Diese drei werden auch in der Projektarbeit für die Detail-Gestaltung der Prozesse und Schnittstellen die Führung übernehmen. Im Vorstand der REWE Group wird unverändert Manfred Esser für den Einkauf und Ware verantwortlich sein. Mans, Brenneke und Baab werden direkt an Manfred Esser berichten.

„Bis die neue Management-Struktur erarbeitet und umgesetzt ist, erfolgt das operative Tagesgeschäft selbstverständlich in der aktuellen Konstellation. Dabei ist eminent wichtig, in den Jahresgesprächen für 2015 mit vollem Einsatz das Optimum für die Vertriebslinien und die REWE Group als Ganzes herauszuholen“, betont Esser.

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