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ArticleId: 564newsDie Tage des Papiers sind gezählt. Bei der Kommunikation setzt REWE auf den digitalen Kanal. „myInfo“ heißt das System, das jetzt sukzessive ausgerollt wird. Den Anfang macht ab 1. Juni die Region West.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/4/3/csm_5_Roll_out_nl_standard_cbae9fa247.jpgTouchscreen statt PapierFreie Bahn für „myInfo“
Chip, Chip hurra! Thibault Freytag und Manuela Reindl aus dem REWE CENTER in Köln-Rodenkirchen freuen sich zusammen mit Aurel Bukmajer, Anna Rodriguez Möller und Ivan Gonzalez Diaz vom REWE-Projektteam schon auf die Einführung von „myInfo“. Foto: Achim Bachhausen
Bild links: Manuela Reindl, Mopro-Abteilungsverantwortliche, loggt sich ein. Bild rechts: Nach kurzer Einweisung lässt sich das System intuitiv bedienen. Fotos: Achim Bachhausen
Mit dem persönlichen Stechchip gelangt man ins System. Foto: Achim Bachhausen
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Freie Bahn für „myInfo“
Touchscreen statt Papier

Bei REWE sind die Tage des Papiers gezählt – jedenfalls, was die Marktinformation betrifft. Bei der Kommunikation setzt REWE auf den digitalen Kanal. „myInfo“ heißt das System, das jetzt sukzessive ausgerollt wird. Den Anfang macht ab 1. Juni die Region West.
 
Was gibt´s heute Neues? Für Manuela Reindl ist die Frage rasch beantwortet: Die Mopro-Abteilungsverantwortliche loggt sich mit ihren Daten an einer Art XXL-Monitor ein, und – schwups – sieht sie auf einen Blick, was für ihren Aufgabenbereich heute wichtig ist. „myInfo“ heißt die moderne Art der Mitarbeiterkommunikation. Manuela Reindl gehörte zu den Ersten, die das System auf Herz und Nieren testen konnten.
 
Inzwischen möchte sie „myInfo“ nicht mehr missen. „Das System spricht mich persönlich an, nicht mehr anonym“, sagt die Mitarbeiterin im REWE Center Istas an der Hauptstraße in Köln-Rodenkirchen. Auch Marktleiter Thibault Freytag ist mit der Anwendung sehr zufrieden: „Die Kommunikation klappt reibungslos, und man hat das 100-prozentige Gefühl, dass die Aufgaben bei den Mitarbeitern ankommen“, begrüßt der Chef eines 86-köpfigen Teams das neue System.
 
So funktioniert´s
Die Mitarbeiter loggen sich bei Arbeitsbeginn und vor dem Feierabend manuell ein. Nach dem Roll-out wird´s noch schneller gehen: Einfach den Stechchip an den Scanner halten, und schon erscheinen die personalisierten Informationen. Dazu gehören Neuheiten aus der Region und der Kölner REWE-Zentrale ebenso wie die aktuellen To-dos. Die Aufgaben werden dort ins System eingestellt, wo sie entstehen. Anschließend werden sie in der jeweiligen REWE-Vertriebsregion als „Gatekeeper“ geprüft und freigegeben. Bei der Software greift REWE auf einen renommierten Anbieter zurück, die Oberfläche ist allerdings den REWE-Bedürfnissen angepasst. „Wichtig ist, dass das System intuitiv bedienbar ist und sich selbst erklärt“, nennt der Projektverantwortliche Aurel Bukmajer eine zentrale Anforderung.
 
Entlastung für die Umwelt
Der Mitarbeiter sieht mit einem Blick, was  aktuell ansteht und welche Aufgaben bereits abgehakt, also erledigt sind. Und der Absender bekommt eine Rückmeldung, dass die Nachricht bearbeitet wurde. „Bei der konventionellen Kommunikation gehen Informationen häufig unter, sie erreichen nicht alle Mitarbeiter“, weiß Bukmajer. Nun geht´s ruckzuck: schnelle Bedienung, schnelle Information. Kurzum: Transparenz über alle Ebenen. Nicht zu vergessen: Es wird erheblich weniger Papier benötigt, das schont die Umwelt und spart Kosten.
 
Roll-out hat begonnen
Nachdem die Tests in den Pilotmärkten in den REWE-Regionen erfolgreich gelaufen sind, werden immer mehr REWE-Märkte mit den „myInfo“-Touchscreens ausgestattet. „Aktuell haben wir den technischen Rollout in der Region West gestartet. Ab dem 1. Juni wird die Region auf ´myInfo´aufgeschaltet“, beschreibt Bukmajer den Stand der Dinge.
Ziel sei es, bis Ende 2015 alle nationalen REWE-Märkte aufzuschalten. Dann bekommen rund 100.000 Mitarbeiter  – vom Marktmanager bis zur Aushilfe – „myInfo“.

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