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ArticleId: 755news„Zum Mitnehmen“ statt „hier essen“ und Premium-Produkte statt Billigware: Diese Ernährungstrends macht eine aktuelle Studie aus. Gerade junge Menschen lösen sich von altbewährten Essgewohnheiten.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/1/4/csm_Essgewohnheiten_mgt_standard_a324efa3d2.jpgSo essen die DeutschenStudie zu Ernährungstrends
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Ernährung & Gesundheit
Ernährung & Gesundheit
Studie zu Ernährungstrends
So essen die Deutschen

„Zum Mitnehmen“ statt „hier essen“ und Premium-Produkte statt Billigware: Diese Ernährungstrends macht eine aktuelle Studie aus. Gerade junge Menschen lösen sich von altbewährten Essgewohnheiten.

Immer unter Zeitdruck und häufig unterwegs – so lässt sich das Leben vieler Deutschen beschreiben. Der moderne Alltag verändert auch unsere Essgewohnheiten, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie beweist. „Unsere Kunden werden anders essen“ fasst Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE) die Ergebnisse der Consumers' Choice '15 zusammen.

Die Deutschen leben immer mehr nach dem Motto „Klasse statt Masse“. Zwar kaufen sie tendenziell weniger Lebensmittel ein. Im modernen Leben mit unstrukturiertem Alltag fehlt schlicht oft die Zeit. Dafür wählen die Konsumenten ihre Produkte bewusster aus, so die Studienautoren. Qualität bestimmt heute bei knapp mehr als der Hälfte der Verbraucher, ob etwas gekauft wird oder nicht. Denn drei von vier Befragten glauben, dass die Ernährung einen großen Einfluss auf ihre Gesundheit hat. Oft werden Trends und Alternativprodukte für den eigenen Ernährungsstil ausprobiert. So verdoppelte sich beinahe der Umsatz mit laktosefreien Milchprodukten in den vergangenen vier Jahren, der Umsatz mit Fleischersatzprodukten stieg um 88 Prozent.

Immer mehr Kochmuffel
Nicht nur das „Wie“ eingekauft und gegessen wird ändert sich, sondern vor allem auch das „Wo“. Frühstück und Mittagessen verlagern sich immer häufiger vom heimischen Tisch nach draußen. Am auffälligsten sind die Veränderungen bei Kindern und Jugendlichen. Von den Drei- bis Fünfjährigen frühstückten vor zehn Jahren noch 77 Prozent zu Hause, heute sind es nur noch 67 Prozent. Das Mittagessen aßen vor zehn Jahren noch 69 Prozent der Kleinen zu Hause, heute ist es deutlich weniger als die Hälfte.

Die Erwachsenen hingegen lassen sich in acht Typen einteilen: Edelkoch, Alltagskoch, Gelegenheitskoch, Wochenendkoch, Aufwärmer, Snacker, Rohkostbereiter und Außer-Haus-Esser. Die meisten Deutschen kochen so gut wie nie. Nur noch ein Drittel der Verbraucher steht regelmäßig am Herd. Wird allerdings regelmäßig gekocht, dann zunehmend hochwertig. Die meisten Premium- und Markenprodukte kaufen Edelköche und Rohkostbereiter sowie Alltagsköche und Außer-Haus-Esser.

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