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Ernährung & Gesundheit
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Neue Studie
Lebensretter Sport?

Forscher schlagen Alarm: Einer Studie zufolge ist Bewegungsmangel für doppelt so viele Todesfälle verantwortlich wie Übergewicht. Schon ein bisschen Sport am Tag könnte Leben retten.

Bewegungsmangel führt in Europa doppelt so häufig zu Todesfällen wie Fettleibigkeit, haben Forscher der britischen Universität Cambridge herausgefunden. Die über 500.000 Teilnehmer einer Studie wurden nach ihren täglichen Aktivitäten in Beruf und Freizeit befragt. Anschließend setzen die Wissenschaftler die Daten mit den knapp 22.000 Todesfällen in Beziehung, zu denen es in folgenden zwölf Jahren kam.

Zu den häufigsten Todesursachen zählten zu wenig Bewegung und Fettleibigkeit. Dabei war kein Sport für doppelt so viele Todesfälle verantwortlich wie Übergewicht. Das Erstaunliche: Ein bisschen Bewegung – etwa ein 20-minütigen Spaziergang jeden Tag – kann die Sterblichkeit bereits um 16 bis 30 Prozent senken. Dieser Effekt war in allen Gewichtsgruppen der Studienteilnehmer nachweisbar. Er war bei schlanken Menschen sogar etwas ausgeprägter als bei Übergewichtigen. Auf Gesamteuropa bezogen würde mehr Sport immerhin 676.000 Todesfälle pro Jahr vermeiden.

Große Unterschiede im Ländervergleich
Noch besser wäre es natürlich, wenn es überhaupt keine inaktiven oder übergewichtigen Menschen in Europa gäbe. Dann käme es der Studie zufolge zu rund zehn Prozent weniger Todesfällen und die Lebenserwartung wäre europaweit um über ein Jahr höher.

Interessanterweise sind die Ergebnisse in den verschiedenen europäischen Ländern sehr unterschiedlich. In Griechenland ist der Einfluss des Bewegungsmangels sehr groß, Übergewicht dagegen scheint dort vor allem den Männern weniger zu schaden. Ähnlich ist die Situation bei Frauen aus Frankreich. Den Frauen in Spanien aber scheint zu wenig Sport nicht zu schaden, sagen die Forscher. Eine genaue Erklärung gibt es dafür bislang nicht.

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