
Seit kurzem hat toom im Fulfillment Center (FFC) Rodgau das Kleinteilelager vollständig automatisiert. Sieben Roboter packen Bestellungen in Eigenregie. Wie funktioniert das, was bringt es, was ändert sich für die Kolleg:innen und Kund:innen?
Anfang März hat toom im Fulfillment Center (FFC) Rodgau sein neues AutoStore-System erfolgreich in den Produktivbetrieb überführt. Die erste Zwischenbilanz ist durchweg positiv:
„Wir sind sehr zufrieden. Die Inbetriebnahme des AutoStore-Systems klappte geschmeidig und ohne Probleme. Der Go-Live verlief planmäßig und ohne Auswirkungen auf das Tagesgeschäft“, resümiert Dominique Rotondi, Geschäftsführer Ware & Logistik toom Baumarkt.
AutoStore ermöglicht künftig deutlich effizientere Abläufe in der Kleinteilekommissionierung:
- Sieben autonom arbeitende Roboter entnehmen Behälter aus dem Lagerkubus, transportieren diese automatisiert und stellen sie direkt an den Kommissionierports für die Mitarbeitenden bereit.
- Der Vorteil: Damit werden Wege im Lager erheblich reduziert und ergonomische Arbeitsbedingungen geschaffen.
Bereits rund 23.000 Behälter sind produktiv eingelagert und fließen täglich in die Auftragsabwicklung ein. Durch die automatisierte Bereitstellung verkürzen sich die Durchlaufzeiten spürbar. Gerade bei dem steigenden Bestellvolumen sorgt dies für höhere Zuverlässigkeit und Flexibilität im operativen Tagesgeschäft.
„Der Go-Live zeigt, was möglich ist, wenn Expertise, Teamgeist und Innovationskraft zusammenkommen. AutoStore ist ein echter Gewinn für unsere logistischen Prozesse und ein starkes Signal für die Zukunft des FFC in Rodgau.“

Der erfolgreiche Übergang in den Echtbetrieb ist das Ergebnis enger Zusammenarbeit zwischen Logistik, IT, Technik und der Zentrale bei toom, sowie mehreren externen Partnern. Dank intensiver Schulungen, umfassender Testläufe und technischen Feinjustierungen in den Wochen vor dem Go-Live konnte der Systemstart ohne Unterbrechungen oder Einschränkungen erfolgen.
„Das System hat unsere Abläufe spürbar erleichtert und sorgt für mehr Effizienz im täglichen Betrieb. Es gibt uns zudem die nötige Skalierbarkeit, um auch zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.“

Der Logistikstandort in Rodgau ist bewusst nah zum toom-Lager in Dietzenbach gelegen, sodass sowohl das Produktangebot als auch die Lieferzeiten optimiert werden. „Durch die effizientere Prozessgestaltung können wir so nicht nur das Sortiment erweitern, sondern ebenfalls das Kundenerlebnis verbessern“, so Reinke. Auf insgesamt rund 30.000 Quadratmetern werden hier B2C-Bestellungen des toom Onlineshops abgewickelt.
„Wir haben uns bewusst für eine standardisierte AutoStore‑Integration entschieden. Und wir bekamen genau das, was für uns entscheidend ist: stabile Prozesse ab Tag eins.“







