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ArticleId: 221newsImmer mehr Menschen legen Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil – nicht nur privat, sondern auch am Arbeitsplatz. Ein Projekt mit Beteiligung von REWE zeigt nun: Arbeitnehmer, die sich in ihrem Betrieb für Nachhaltigkeit engagieren, sind zufriedener mit ihrem Job.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/1/5/csm_Leben_nlt_standard_e8736be26f.jpgNachhaltig zufriedenDBU-Projekt
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REWE Group
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Nachhaltig zufrieden

Immer mehr Menschen legen Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil - nicht nur privat, sondern auch am Arbeitsplatz. Ein Projekt mit Beteiligung von REWE zeigt nun: Arbeitnehmer, die sich in ihrem Betrieb für Nachhaltigkeit engagieren, sind zufriedener mit ihrem Job.

Mitarbeiter, die sich in ihrem Unternehmen für Nachhaltigkeit engagieren können, fühlen sich ihrem Arbeitgeber verbundener und sind insgesamt zufriedener mit ihrem Job. Gleichzeitig steigt ihr privates Engagement für die Umwelt - zum Beispiel kaufen sie mehr umweltfreundliche Produkte. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungs- und Praxisprojekt "Nachhaltig leben und arbeiten" der Technischen Universität Berlin, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird.  Zusammen mit den Praxispartnern REWE, Alnatura und tegut und wurden erstmals die Wechselwirkungen zwischen nachhaltigem Verhalten am Arbeitsplatz und im Privatleben untersucht.

Wechselwirkungen zwischen Arbeits- und Privatleben

„Ausgangspunkt des Projekts war die Annahme, dass eine ganzheitliche Wahrnehmung von Mitarbeitern als Menschen mit Privat- und Berufsleben positive Effekte für unternehmerisches Nachhaltigkeits- und Personalmanagement sowie für einen umweltfreundlichen Konsum haben kann“, erklärt Verena Exner, Leiterin des DBU-Referats "Umweltkommunikation in der mittelständischen Wirtschaft". Denn zwischen Arbeits- und Privatleben gebe es viele Wechselwirkungen: So können Erfahrungen mit Recycling oder Energieeinsparung am Arbeitsplatz Einfluss auf das Umweltverhalten zu Hause haben. Umgekehrt kann ein privater nachhaltiger Einsatz Mitarbeiter dazu motivieren, Impulse für Nachhaltigkeit im Unternehmen zu geben. Bisher gab es jedoch kaum Erfahrungen, wie diese gegenseitige Beeinflussung zur Förderung von Nachhaltigkeit im Unternehmensalltag und im Privatleben der Mitarbeiter genutzt und verstärkt werden kann.

Von Ökostrom bis zum nachhaltigen Warenkorb

„Zum Projektauftakt haben wir die Belegschaften der Modellunternehmen zu den betrieblichen und privaten Wechselwirkungen von nachhaltigem Verhalten und ihren Konsumgewohnheiten befragt. Die Teilnahme daran war freiwillig“, erläutert Christoph Harrach von der TU Berlin. Auf Basis der Ergebnisse seien gemeinsam mit der Belegschaft unternehmensbezogene Maßnahmen entwickelt worden, die privates nachhaltiges Verhalten von Mitarbeitern stärken sollten. „Insgesamt wurden 22 Einzelmaßnahmen an elf Standorten der drei am Projekt beteiligten Unternehmen umgesetzt, wissenschaftlich begleitet und dokumentiert“, so Harrach. Die Bandbreite der Maßnahmen war groß und reichte von Aktivitäten zur umweltfreundlichen Mobilität über den Einsatz von Ökostrom bis hin zu Aktionen zum 'Nachhaltigen Warenkorb'.
Eine weitere Erkenntnis aus dem Projekt: „Die Wahrnehmung der Mitarbeiter, dass ihr Arbeitgeber ihre private Nachhaltigkeitsorientierung fördert, aber auch das Interesse der Belegschaft an einem nachhaltigen Lebensstil sind deutlich gestiegen“, so Harrach.

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