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ArticleId: 590newsIm Alter von 97 Jahren ist Billa-Gründer Karl Wlaschek am Wochenende gestorben. Er hatte Billa in den 60er Jahren den Namen gegeben – und dem Lebensmittelhandel mit einer damals revolutionären Maßnahme einen kräftigen Schub verpasst.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/9/3/csm_billa_nlt_standard_5355759431.jpgKarl Wlaschek gestorbenBilla-Gründer
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Karl Wlaschek gestorben

Im Alter von 97 Jahren ist Billa-Gründer Karl Wlaschek am Wochenende gestorben. Er hatte Billa in den 60er Jahren den Namen gegeben - und den Lebensmittelhandel mit einer damals revolutionären Maßnahme einen kräftigen Schub verpasst.
 
Karl Wlaschek hatte 1953 die Discount-Parfümerie-Kette WKW (Warenhandel Karl Wlaschek) gegründet, die 1960 bereits 45 Filialen umfasste. Seine erfolgreiche Discountidee übertrug Wlaschek auch auf den Lebensmittelbereich. Ein Jahr später erhielt das Unternehmen den neuen Namen „Billa“ („Billiger Laden“), und wurde auf das - für damalige Zeit revolutionäre - Selbstbedienungssystem umgestellt. Bereits 1965 erreichte Billa mit 109 Filialen einen Jahresumsatz von 275 Millionen Schilling (knapp 20 Millionen Euro). 1996 verkaufte Wlaschek sein Unternehmen an die REWE Group.
 
Zum Tod des bedeutenden österreichischen Unternehmers spricht die REWE International AG der Familie des Verstorbenen ihr tief empfundenes Beileid aus.
 
„Mit Karl Wlaschek geht ein Vordenker und Pionier. Er hat den österreichischen Lebensmittelhandel revolutioniert - nicht zuletzt mit der Einführung des Selbstbedienungskonzepts von BILLA. Mit ihm geht der Gründervater unserer Handelsunternehmen Billa und Bipa verloren, sein Erbe jedoch bleibt Österreich erhalten“, so Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG.

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