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ArticleId: 627newsFlexible Arbeitszeiten, Home Office, SWOP, Audit Beruf & Familie: Bunt war der Themenstrauß auf der Betriebsversammlung von RZO und REWE Systems. Im Mittelpunkt stand die Suche nach der richtigen Balance, wenn Arbeit und Privatleben räumlich und zeitlich immer enger zusammenwachsen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/8/c/csm_Betriebsversammlung_nlt_standartd_60b2d048ac.jpgGesund arbeiten im digitalen ZeitalterBetriebsversammlung
Etwa 750 Kollegen hatten die Einladung zur Betriebsversammlung angenommen.
Oben links: Jürgen Faust berichtete über die Umsetzung der Protokollnotiz Gehaltsfindung. Rechts: Jonas Humborg stellte die JAV vor.
Die Expertenrunde beleuchtete das Thema "Gesundes Arbeiten im Zeitalter der digitalen Arbeitswelt" (links). Rechts oben: Gern gesehener und gehörter Gast auf der Betriebsversammlung: Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group.
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Betriebsversammlung RZO und REWE Systems
Gesund arbeiten im digitalen Zeitalter

Flexible Arbeitszeiten, Home Office, SWOP, Audit Beruf und Familie: Bunt war der Themenstrauß auf der Betriebsversammlung von RZO und REWE Systems. Im Mittelpunkt stand die Suche nach der richtigen Balance, wenn Arbeit und Privatleben räumlich und zeitlich immer enger zusammenwachsen.

Erneut blickten der Betriebsratsvorsitzende Bernd Goerissen und sein Stellvertreter Jürgen Faust vor 750 Kollegen im Kölner Maritim-Hotel auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Ein ganzes Bündel an Themen stand seit der letzten Versammlung auf der Agenda, die der Betriebsrat in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber neu geregelt hat, so zum Beispiel Rufbereitschaft, Arbeitszeit, Home-Office, Aus- und Weiterbildung sowie das Audit Beruf und Familie. Nicht weniger als elf Betriebsvereinbarungen haben die Arbeitnehmervertreter neu ausgehandelt, drei wurden angepasst.

Nachbesserungsbedarf sieht der Betriebsrat noch beim Thema SWOP (Smarter Working Office Program), den flexiblen, wechselbaren Arbeitsplätzen. "Aus Sicht des Betriebsrates wird das Thema SWOP nicht mitarbeiterfreundlich und modern genug umgesetzt", klagte Goerissen.

Digitalisierung verändert Arbeitswelt

In einer Zeit der weiter zunehmenden Vernetzung und der Digitalisierung vieler Lebensbereiche steht auch die Arbeitswelt vor großen Veränderungen. Mobile Kommunikation bildet die Voraussetzung für flexible Arbeitszeiten und -orte. Die Möglichkeit, immer und überall arbeiten zu können, bietet neue Chancen, sie schafft aber auch neue Herausforderungen. Umso wichtiger wird es, einen Ausgleich zu schaffen.

Die Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wächst. Hier habe sich die REWE Group einen hervorragenden Ruf erarbeitet, stellte Oliver Holler, Bereichsleiter Personalwesen, angesichts der anstehenden Rezertifizierung des Audit Beruf und Familie fest.

Übergang in die REWE Buying Group auf einem guten Weg

Ein weiteres Thema im Berichtszeitraum war das Großprojekt im REWE Group-Einkauf, die Gründung der REWE Buying GmbH, in deren Folge viele Kollegen neue Arbeitsverträge bekommen haben. BR-Vorsitzender Bernd Goerissen konnte beruhigen: "Sie verlassen nicht die REWE-Familie, Sie ziehen in ein anderes Haus der Familie und werden auch in Zukunft einen guten und verlässlichen Hausmeister in Gestalt des Betriebsrates der REWE West II zur Unterstützung haben."

Sein Stellvertreter Jürgen Faust berichtete in diesem Zusammenhang über die Umsetzung der Protokollnotiz Gehaltsfindung. Er zeigte sich darüber erfreut, dass sich die Umsetzung für viele Kolleginnen und Kollegen aus dem SEK und CM/EK noch rechtzeitig vor dem Übergang in die REWE Buying Group auf einem guten Weg befinde.

Caparros: "Wir sind am Markt begehrt"

Dass die REWE Group im Großen und Ganzen ein guter und beliebter Arbeitgeber ist, darin waren sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber jedenfalls einig. "Unser Image ist gut, wir sind am Markt begehrt", betonte Alain Caparros. Damit das so bleibt, forderte der Vorstandsvorsitzende der REWE Group von den Mitarbeitern die Bereitschaft zur Veränderung ein, um weiterhin wettbewerbsfähig und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.

Mit der Erkenntnis, dass gute Arbeit sogar gesund machen kann, wartete die Betriebsärztin Dr. Ulrike Hein-Rusinek auf – vorausgesetzt die Balance am Arbeitsplatz stimmt und die Risiken der Digitalisierung wie mangelnde Privatheit würden kompensiert. Dieser von neuesten Forschungsergebnissen untermauerte wissenschaftliche Ansatz wurde in einer abschließenden Podiumsdiskussion vertieft.

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