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ArticleId: 378newsHöchstpersönlich im Einsatz gegen Blutkrebs: Die RIS-Kollegen Nina Ziegler und Tim Alexander Kuhn spendeten Stammzellen und halfen so zwei Menschen beim Kampf ums Überleben. Dafür gab’s jetzt eine Urkunde von der DKMS und ein dickes Lob von RIS-Chef Jens Siebenhaar.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/b/1/csm_Knochenmark_nlt_standard_ecd3f633a4.jpgGemeinsam gegen BlutkrebsKollegen spenden Stammzellen
Für ihr Engagement bekamen Nina Ziegler und Tim Alexander Kuhn eine Urkunde von der DKMS - überreicht von Jens Siebenhaar (Mitte).
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RIS-Kollegen spenden Stammzellen
Gemeinsam gegen Blutkrebs

Höchstpersönlich im Einsatz gegen Blutkrebs: Die RIS-Kollegen Nina Ziegler und Tim Alexander Kuhn spendeten Stammzellen und halfen so zwei Menschen beim Kampf ums Überleben. Dafür gab’s jetzt eine Urkunde von der DKMS und ein dickes Lob von RIS-Chef Jens Siebenhaar, den der vorbildliche Einsatz seiner Mitarbeiter sehr beeindruckt hat.

Alle 16 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die niederschmetternde Diagnose: Blutkrebs. Und jeder fünfte davon findet keinen passenden Stammzellspender. Das ist die erschreckende Bilanz der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) in Köln. Zwei, die sich vorgenommen haben, etwas daran zu ändern, sind Nina Ziegler und Tim Alexander Kuhn. Kurzentschlossen ließen sich die beiden RIS-Kollegen bei der gemeinnützigen Gesellschaft registrieren – eine Sache von fünf Minuten. Wer nicht bei einer Infoveranstaltung oder durch Werbung im Briefkasten auf die Idee gebracht wird, kann sich ganz regulär über die Website ein Registrierungsset bestellen. Das kommt per Post – und fordert nicht mehr als einen Abstrich mit dem gelieferten Wattestäbchen im Mundraum. Zurück im DKMS-Labor, werden die Gewebemerkmale gecheckt und dann erfasst.

Und dann kann es spannend werden – wie bei Nina Ziegler und Tim Alexander Kuhn. „Plötzlich kam der Anruf“, erinnert sich Nina Ziegler „’Sie könnten der passende Spender für einen Blutkrebspatienten sein.’ Klar, danach ist man erst einmal total aufgeregt. Man hat sich ja nicht ohne Grund registrieren lassen, man will ja helfen. Und plötzlich rückt diese Möglichkeit ganz schnell in erreichbare Nähe.“

80 Prozent spenden per „periphärer Stammzellenentnahme“ - vergleichbar mit Blut spenden


Was dann folgte, war bei den beiden RIS-Kollegen sehr unterschiedlich. Nina Ziegler ging für einige Tage ins Krankenhaus und ließ sich unter Vollnarkose die Stammzellen direkt aus dem Knochenmark entnehmen. „Das war nicht schlimm, auch hinterher tat es nicht sehr weh. Ein kleines Stechen im Rücken vielleicht, aber das auch nur kurz“, berichtet sie pragmatisch. „Trotzdem – ein ganz schöner Schritt. Meinen Respekt haben Sie“, kommentiert Jens Siebenhaar spontan den mutigen Einsatz seiner jungen Mitarbeiterin. Ebenso bekommt der Kollege Tim Alexander Kuhn ein dickes Lob vom RIS-Chef. Die Stammzellenspende von Tim Alexander Kuhn konnte über die sogenannte periphere Stammzellenentnahme erfolgen – wie bei rund 80 Prozent der Spenden. „Das ist wesentlich weniger aufwändig und auch nicht mit einem längeren Krankenhausaufenthalt verbunden. Es ist mit einer Blutspende vergleichbar“, erläutert Tim Alexander Kuhn die Vorteile.

Das Ergebnis wird jedoch hoffentlich in beiden Fällen identisch sein – und dann tatsächlich ein ganz großer Grund zur Freude. „Wir hoffen, dass beide Stammzellspenden vom Empfänger gut angenommen werden“, wünschen sich die beiden RIS-Kollegen. Nach der Spende müssen zwei Jahre ins Land gehen, bevor man sich persönlich kennenlernen kann. Das sind die Vorschriften. Natürlich werden sich Nina Ziegler und Tim Alexander Kuhn daran halten. Doch neugierig sind sie jetzt schon: „Es wäre einfach schön zu wissen, wem man helfen konnte.“

Für RIS-Chef Jens Siebenhaar ist das Engagement seiner Mitarbeiter eine ganz große Sache: „Ich finde es sensationell, sich auf diese Art und Weise einzusetzen. Freiwillig sogar eine OP in Kauf zu nehmen, um dabei zu helfen, ein Menschenleben zu retten. Hut ab“, sagte er sichtlich beeindruckt, als er den beiden Spendern in der RIS-Zentrale in Köln Porz die Dankesurkunde der DKMS überreichte. „Ich kann nur alle Kolleginnen und Kollegen ermuntern, sich für eine solche gute Sache zu engagieren. Die RIS unterstützt das definitiv.“

Viele weitere Infos zur Arbeit der DKMS, wie man sich registrieren kann und wie es danach weitergeht finden Sie unter www.dkms.de

 

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