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ArticleId: 50newsDas wird teuer: Einzelhändler müssen für Energie im Vergleich zum Vorjahr bis zu 25 Prozent mehr ausgeben. Das geht aus einer neuen Handelsstudie hervor. Grund für die hohen Kosten ist vor allem die gestiegene EEG-Umlage.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/3/5/csm_21976334_standard_508c98059e.jpgEnergiekosten steigen deutlich im EinzelhandelEHI-Studie Energiemanagement
Die Energiekosten im Einzelhandel sind 2013 deutlich gestiegen, teilweise sogar um bis zu 25 Prozent.
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EHI-Studie „Energiemanagement im Einzelhandel 2013“
Energiekosten steigen deutlich

Das wird teuer: Einzelhändler müssen für Energie im Vergleich zum Vorjahr bis zu 25 Prozent mehr ausgeben. Das geht aus einer neuen Handelsstudie hervor. Grund für die hohen Kosten ist vor allem die gestiegene EEG-Umlage.

Das Weihnachtsgeschäft ist erfolgreich angelaufen, die deutschen Verbraucher sind in Kauflaune: Doch trotz eines guten Starts in die wichtigsten Wochen des Jahres rechnen Einzelhändler mit keinem großem Sprung. „Dafür sind die Störfeuer einfach zu groß", sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser der Zeitung „Die Welt". Grund dafür ist unter anderem die Angst der Händler vor weiter steigenden Energiepreisen. Das würde die Kosten der Unternehmen weiter nach oben treiben, und es könnte auch die Kaufbereitschaft der Verbraucher im kommenden Jahr bremsen.

Kosten bereits deutlich gestiegen

Bereits in diesem Jahr mussten die Einzelhändler draufzahlen, wie die Studie „Energiemanagement im Einzelhandel 2013" des EHI Retail Institutes belegt. In einer Befragung gaben 86 Prozent der Handelsunternehmen an, die Energiekosten seien im laufenden Jahr gestiegen. Bei den meisten betrug diese Steigerung bis zu zehn Prozent, 17 Prozent der Befragten berichteten sogar von einer Steigerung um bis zu 25 Prozent.

Verantwortlich dafür sind aus Sicht der befragten Händler die hohen staatlichen Abgaben, allen voran die EEG-Umlage und die Netzentgelte. Martin Obermann, Leiter Holdingbereich Immobilien bei der REWE Group, bestätigt: „Die weitergehende Steigerung des Strompreis ergibt sich ausschließlich aus den Abgaben und Steuern, die mittlerweile bereits mehr als 70 Prozent des Strompreises ausmachen."

Hohe Investitionsbereitschaft bei Unternehmen

Auch innerhalb der nächsten drei Jahre erwarten 84 Prozent der Befragten weiter steigende Belastungen. Doch im Vergleich zu 2010 ist auch die Bereitschaft, in energieeffiziente Anlagen zu investieren, in fast allen Bereichen gestiegen. So wollen beispielsweise bei der Beleuchtung 86 Prozent der Händler weitere Mittel aufwenden, 8 Prozentpunkte mehr als noch 2010. Die Energieoptimierung im Bereich Kältetechnik steht bei den befragten Lebensmittelhändlern ebenfalls im Fokus, da dieser Bereich hier mit 41 Prozent den größten Energieverbraucher darstellt.

Zeichen beim Thema Energieeffizienz setzt die REWE Group unter anderem durch den Neu- und Umbau von Märkten. Erst Ende November ging das zehnte Green Building an den Start, das den Energieverbrauch um beinahe 50 Prozent senkt. Und weitere 30 Green Buildings sind in Bearbeitung. „Unsere neuen Märkte, insbesondere das REWE Green Building, sparen durch effiziente Technologie Energie ein. Durch den Einsatz von Wärmepumpen können wir sogar fossile Energieträger in der Beheizung ersetzen", sagt Martin Obermann.

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