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Anliegen“Beruf und Familie bei REWE
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Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei REWE
„Ein wichtiges 
Anliegen”

REWE verpflichtet sich als erster großer Lebensmitteleinzelhändler zu familienbewusster Personalpolitik für seine 80.000 Mitarbeiter: Über 2.400 Supermärkte erhielten jetzt das anerkannte Qualitätssiegel „audit berufundfamilie“.

Mit den bereits seit 2011 zertifizierten Supermärkten sind bis heute insgesamt schon über 2.400 REWE-Supermärkte mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie“ ausgezeichnet worden. Damit ist REWE der erste große Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, der sich verpflichtet, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für über 80.000 Mitarbeiter sowohl in den Märkten als auch in der Verwaltung zu verbessern. Zuvor hatte der Handelskonzern erfolgreich das etwa dreimonatige Audit-Verfahren durchlaufen. Ziel des Audit ist es, die Personalpolitik nachhaltig familienbewusster zu gestalten.

Daniela Büchel, bei REWE in der Geschäftsleitung für Human Resources und Nachhaltigkeit verantwortlich, nahm das anerkannte Qualitätssiegel Ende Juni in Berlin stellvertretend für die REWE-Supermärkte entgegen: „Drei Viertel unserer Mitarbeiter in den Supermärkten sind Frauen. Sie sind im Durchschnitt 42 Jahre alt, sehr viele arbeiten in Teilzeit. Wir haben also Zehntausende Frauen bei REWE, die Tag für Tag Kassieren und Kinderbetreuung, Bedienung an der Servicetheke und Pflege von Angehörigen in Einklang bringen müssen“, erklärte sie das REWE-Engagement. „Die gleichen familienorientierten Maßnahmen für alle REWE-Mitarbeiter einzuführen, ist uns bei REWE daher ein sehr wichtiges Anliegen. Menschen, die diese beiden zentralen Lebensbereiche gut miteinander in Einklang bringen können, sind zufriedener, wechseln seltener den Arbeitgeber und setzen sich mehr für ihr Unternehmen ein.“

Damit das klappt, hat sich REWE mit der berufundfamilie gGmbH einen unabhängigen Experten an die Seite geholt. Kernelement des Audits ist eine gemeinsame Vereinbarung. Sie enthält alle familienfreundlichen Ziele und Maßnahmen, die in den nächsten drei Jahren verbindlich in allen zertifizierten Märkten umgesetzt werden. Die Inhalte wurden von den Mitarbeitern, Führungskräften und Verantwortlichen aus den Supermärkten und den Verwaltungsstandorten des Konzerns gemeinsam erarbeitet. Dadurch ist gewährleistet, dass die vereinbarten Ziele und Maßnahmen den Bedürfnissen und Anforderungen der Marktmitarbeiter und Märkte gerecht werden.

Die Zertifizierung „audit berufundfamilie“ ist nicht der erste Schritt von REWE, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Einklang zu bringen. So gibt es bereits seit Längerem in allen REWE-Filialen bundesweite Angebote für ein ausgeglichenes Familien- und Berufsleben. Dazu gehören Ansprechpartner für persönliche Krisen genauso wie die Möglichkeit, eine Auszeit für die Pflege von Angehörigen zu beantragen. Auch sind die Marktchefs für das Thema grundsätzlich sensibilisiert und aufgeschlossen. Wo es geht, werden familiäre Verpflichtungen bei der Planung der Arbeitszeiten berücksichtigt.

Teambesprechungen, Familienfreizeiten, Gesundheitsförderung...

Das Zertifikat wird als eine Art „Vorschusslorbeeren“ für Handlungsabsichten und geplante Maßnahmen vergeben, mit der alle beteiligten REWE-Akteure die Vereinbarkeit von Beruf und Familie messbar verbessern wollen.

Alle Maßnahmen finden sich, unterteilt in acht Handlungsfelder, in der von REWE-Vorstand Lionel Souque und Dr. Daniela Büchel unterschriebenen „Zielvereinbarung“. Als Beispiele seien an dieser Stelle Maßnahmen für die Handlungsfelder „Arbeitsorganisation“ und „Service für Familien“ vorgestellt:
 
Ziel: „Wir verbessern fortlaufend unsere Arbeitsorganisation und Zusammenarbeit.“
Maßnahmenbeispiele: regelmäßiger Austausch durch Teambesprechungen, vorausschauende Personaleinsatzplanung (mind. 14 Tage im Voraus), die Bildung altersgemischter Teams zur gegenseitigen Unterstützung, bedarfsorientiert gesundheitsfördernde Maßnahme und mehr.

Ziel: „Wir unterstützen unsere Mitarbeiter mit Service-Angeboten bei ihren Familienaufgaben.“
Zu den Maßnahmen gehören: Unterstützung in schwierigen Lebenslagen durch die LoS!-Beauftragten, Familienfreizeitangebote, Pflegeleitfäden mit wertvollen Tipps für betroffene Angehörige und mehr.

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