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ArticleId: 25newsREWE stellt die Preisauszeichnung auf elektronische Regaletiketten um. Die Technik, die auch bei E-Book-Readern zum Einsatz kommt, lässt sich inzwischen wirtschaftlich betreiben - und bringt den Märkten zahlreiche Vorteile.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/d/7/csm_21882415_standard_f39291561c.jpgE-Etiketten bei REWEPreisauszeichnung
REWE-Mitarbeiter Christian Milzarek beim „Verheiraten“ der Etiketten mit dem Produkt
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Preisauszeichnung
REWE stellt auf elektronische Etiketten um

REWE stellt die Preisauszeichnung auf elektronische Regaletiketten um. Die Technik, die auch bei E-Book-Readern zum Einsatz kommt, lässt sich inzwischen wirtschaftlich betreiben - und bringt den Märkten zahlreiche Vorteile.

Zunächst hält die innovative Technologie „Electronic Shelf Labeling" (ESL) in neu- und wiedereröffneten Märkten Einzug. Die Vorteile sind klar: deutlich geringerer Aufwand bei Preisänderungen, Nachhaltigkeit wegen der Reduzierung des Papierverbrauchs, Preissicherheit für Kunden und Marktmitarbeiter, weil Kassen- und Regalpreis immer identisch sind. Und bei einer Fehlübertragung gibt es eine Rückmeldung. Kurzum: Das Marktpersonal wird dank der im Schnitt 15.000 Etiketten pro Markt entlastet und hat mehr Zeit für Ware und Kunden.

„Der Aufwand für die Umstellung lohnt sich, denn die elektronische Preisauszeichnung bedeutet abgesehen von der Preissicherheit auch eine deutliche Arbeitserleichterung bei normalen Preisänderungen", meint Arthur Sattler, REWE-Kaufmann aus Ebersberg, stellvertretend für viele Kaufleute und Marktmanager.

Technik aus E-Book-Readern

Dass es die schon seit längerem verfügbare Technik bislang nur in Vorzeigemärkte geschafft hat, lag vor allem an den hohen Anschaffungskosten und dem großen Wartungsaufwand für die Etiketten. Doch nun, mit dem Einsatz der aus E-Book-Readern bekannten E-Paper-Technologie werden die ESL-Etiketten wirtschaftlich attraktiv, sowohl in der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb. Da die Etiketten kaum Strom benötigen, hält eine Batterie mehrere Jahre lang, laut der drei Hersteller mindestens fünf Jahre. „Die segmentbasierte Lösung mit eingeschobenem Etikett hat sich bewährt", fasst Jens Siebenhaar, Leiter Informationstechnologie bei der REWE Group, die bisher gesammelten Erfahrungen und die Reaktionen der Kunden zusammen.

ESL steht für alle Warengruppen und Sortimente - von regional bis international - zur Verfügung. Ausnahmen sind (noch) Obst und Gemüse sowie Tiefkühlkost. Bei letzterer stellen die zweistelligen Minusgrade eine große Herausforderung an die Technologie dar.

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