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Verpackungen auf dem Prüfstand
REWE und PENNY sparen 7.000 Tonnen Plastik pro Jahr
ArticleId: 2161magazineDie REWE Group reduziert Verpackungen und Ressourcenverbrauch. Bei den Trinkhalmen stehen Mehrweg-Alternativen kurz vor der Listung – und auch an den Bedientheken arbeitet REWE daran, Mehrweg-Frischeboxen für Fleisch und Wurst den Weg zu ebnen.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/f/8/csm_Plastikreduktion_Fakten_mgt_st_4c9f727b30.jpgWattestäbchen mit Papierschaft und der letzte StrohhalmWeniger Plastik in den Märkten
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REWE Group
Weniger Plastik in den Märkten

Wattestäbchen mit Papierschaft und der letzte Strohhalm

22.01.2019

Von Mehrweg-Netzen für Obst & Gemüse bis zur Abschaffung der Plastik-Trinkhalme: Die Initiativen zur Reduktion von Verpackungen und Ressourcenverbrauch bei der REWE Group sind vielfältig. Bei den Trinkhalmen stehen Mehrweg-Alternativen kurz vor der Listung – und auch an den Bedientheken arbeitet REWE daran, Mehrweg-Frischeboxen für Fleisch und Wurst den Weg zu ebnen.

Seit dem 15. Oktober 2018 bietet REWE Mehrweg-Frischenetze als Alternative für den Knotenbeutel an und appelliert an die Kunden, vermehrt zu losem Obst und Gemüse zu greifen, das einen verpackungsfreien Einkauf ermöglicht.

Im Juli 2018 verkündete die REWE Group, Einweg-Plastikhalme aus dem Sortiment zu nehmen. Ab Frühjahr 2019 bieten die Märkte stattdessen nachhaltigere Alternativen aus FSC/PEFC zertifiziertem Papier und Edelstahl an. Zuvor hatte REWE jedes Jahr rund 40 Millionen Einweg- Plastikhalme verkauft. Bis Ende 2020 will die REWE Group darüber hinaus sämtliches Plastik-Einweggeschirr aus dem Sortiment streichen. Darunter fallen alle Einweg-Teller, -Becher, -Schalen und -Besteck aus Plastik, von denen jährlich insgesamt 146 Millionen Stück innerhalb der REWE Group verkauft werden.

Ab Anfang Februar ersetzen REWE und PENNY die „today“ Wattestäbchen durch einen qualitativ gleichwertigen Artikel mit Papierschaft. Die Vorratsbox (Inhalt 300 Stück) als Papierschachtel kann mittels eines Nachfüllbeutels dauerhaft wiederverwendet werden. Das Einsparpotenzial liegt bei 196 Tonnen Kunststoff im Jahr.

REWE arbeitet mit Hochdruck daran, eine praktikable Mehrweglösung für Fleisch, Wurst und Käse an den REWE-Bedienungstheken zu finden. An immer mehr Standorten prüft REWE die Mehrweg-Frischebox. Um den hygienerechtlichen Anforderungen zu genügen und einen maximalen Verbraucherschutz zu gewährleisten, wurde ein mit dem REWE-Qualitätsmanagementsystem abgestimmtes Verfahren entwickelt. Mit dem Handhabungskonzept für die Märkte ist die Basis geschaffen, um für die Zustimmung der jeweils zuständigen Veterinärämter zu werben.

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Weitere Beispiele sind das „Natural Branding“ von Süßkartoffeln sowie die Reduzierung der Materialstärken von Plastik, Karton und Glas. Darüber hinaus sind viele Folienverpackungen auf Klebebanderolen oder Klebeetiketten umgestellt worden. Es kommt Graspapier bei Schachteln verpackter REWE Bio-Birnen oder Recyclat  bei Plastikflaschen für z.B. Flüssigwaschmittel zum Einsatz. Ebenso werden beispielsweise die bei REWE erhältlichen Salatschalen künftig flächendeckend aus besser recycelbarem Polypropylen hergestellt. Bis Ende 2020 sollen zudem alle Papierverpackungen auf zertifiziertes Altpapier oder zertifizierte Frischfaser umgestellt werden.

Auch in Kooperationen mit Markenherstellern unterstützt REWE nachhaltiges Engagement: Die soziale Lebensmittelmarke „share“ bietet als erster Hersteller in Deutschland sein Mineralwasser nur noch in Flaschen aus wiederverwertetem Plastik (Recyclat) an. Allein „share“ vermeidet dadurch über 200.000 Kilogramm Plastikmüll pro Jahr. Damit ist REWE im deutschen Lebensmitteleinzelhandel der erste Händler, der in seinen Märkten eine Mineralwasserflasche aus 100 Prozent Recyclat anbietet.

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