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ArticleId: 1301magazineGekauft – und dann im Kühlschrank vergessen. Zu viel gekocht oder falsch gelagert: Gründe dafür, dass Lebensmittel im Müll landen gibt es viele. Dabei lassen sich viele Lebensmittelabfälle im Haushalt vermeiden. one zeigt die sieben besten Tipps.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/f/8/csm_TT01_01_foodwaste_mgt_standard_2ce29a1d7c.jpgSieben Tipps gegen Food WasteWeniger in die Tonne
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Sieben Tipps gegen Food Waste
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Gekauft – und dann im Kühlschrank vergessen. Zu viel gekocht oder falsch gelagert: Gründe dafür, dass Lebensmittel im  Hausmüll landen  gibt es viele. Nach einer vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Studie der Universität Stuttgart wirft jeder Bundesbürger pro Jahr gut 81 Kilogramm Lebensmittel weg. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern geht auch ins Geld: Nach Schätzung der Wissenschaftler haben die weggeworfenen Waren einen Wert von etwa 230 Euro.  Dabei lassen sich viele Lebensmittelabfälle im Haushalt vermeiden. one stellt die sieben besten Tipps vor.

1. Richtig planen

Bereits beim Einkauf entscheiden wir über Lebensmittelabfälle. Indem wir zu viel ins unseren Einkaufswagen packen – weil alles im Markt so lecker aussieht, weil wir nicht wissen, was wir wirklich benötigen oder weil wir uns zu Mehrkäufen verführen lassen. Deshalb: Vor dem Einkauf prüfen, welche Lebensmittel noch vorrätig sind und welche vordringlich aufgebraucht werden müssen und überlegen, was in den nächsten Tagen auf dem Speiseplan stehen soll.

2. Überlegt einkaufen

Packen wir wirklich nur das in den Einkaufskorb, was wir wirklich brauchen? Frisches und leicht Verderbliches sollte man möglichst erst kurz vor dem Verzehr kaufen. Wer keine großen Mengen braucht, greift besser zu kleinen Packungen – sonst ist die Gefahr groß, dass der nicht benötigte Rest irgendwann doch in die Tonne wandert. 

3. Klug aufbewahren

Viele Lebensmittel bekommen Macken oder werden rasch unverzehrbar, weil sie im Haushalt falsch gelagert werden. Das lässt sich vermeiden – mit einer  Grundausstattung von verschließbaren Dosen, Frischhaltefolien, Obstschalen sowie einer Brotbox und Kenntnissen über das 1 X 1 der Lagerung. Zum Beispiel sollte geöffneter Jogurt oder Quark stets mit Frischhaltefolie abgedeckt werden. Nicht verbrauchter Konserveninhalt  gehört in saubere, dicht verschließbare Behälter aus Glas, Metall oder Kunststoff.

4. Schlau einräumen

Der Kühlschrank hat verschiedene Kältezonen. Unten im Gemüsefach ist es besonders kühl; dorthin gehört kälteverträgliches Obst und Gemüse. Rucola und frische Blattsalate ab besten aus der Packung nehmen und in ein sauberes, feuchtes Geschirrtuch wickeln. So hält sich der Salat im Gemüsefach länger frisch. Die Glasplatte ist der beste Ort für leicht Verderbliches wie Fleisch und Fisch. In der Mitte sind Käse und Milchprodukte gut aufgehoben, und die Fläche ganz oben eignet sich gut für die Aufbewahrung von Selbstgekochtem. In die Tür gehören Eier, Butter und Getränke.Achtung: Nicht alles ist im Kühlschrank gut aufgehoben. Mangos oder Zitrusfrüchte kommen aus der Wärme und mögen es nicht frostig.

5. Genau hinschauen

Lebensmittel sind unterschiedlich gekennzeichnet. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum, sondern eine Empfehlung des Herstellers, das Produkt bis dahin aufzubrauchen. Bis zu diesem Datum garantiert er die spezifischen Eigenschaften des Produkts wie Geschmack, Geruch und Farbe – vorausgesetzt es ist ungeöffnet und wird richtig gelagert. Mit Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ist ein Lebensmittel also nicht automatisch schlecht.  Einige besonders leicht verderbliche Produkte tragen ein Verbrauchsdatum. Ist das überschritten, gibt’s leider nur noch eins: Ab damit in die Tonne! 

6. Gut platzieren

In einem vollen Kühlschrank verliert man oft die Übersicht und öffnet dann zu früh Neues. Die Lösung: Platz einrichten, an dem die Dinge stehen, die bald verbraucht werden sollten. Außerdem regelmäßig prüfen, bei welchen Produkten das Haltbarkeitsdatum bald abläuft und diese ganze nach vorne stellen.

7. Beste Reste

Sie haben ein Gericht gekocht und noch einige Zutaten übrig? Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: Was für Gerichte lassen sich daraus basteln? Zahlreiche Inspirationen finden Sie dazu nicht nur in Kochbüchern, sondern auch im Netz. Reste von bereits gekochten Mahlzeiten lassen sich prima einfrieren. Dasselbe gilt für Obst – das man zerkleinert und gefroren beispielsweise toll für Smoothies verwenden kann. Es gibt viele Möglichkeiten, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Großmutter wusste schon: Wenn man einlegt, einweckt, trocknet oder einfriert, hat man noch sehr lange was davon!

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