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Hart an der Grenze zur Realität
ArticleId: 1886magazineEin Turmfalkenpaar brütet am Rande einer Apfelplantage in Wachtberg bei Bonn. Der Obstbauer nimmt am Pro-Planet-Apfelprojekt teil, bei dem REWE Group und NABU sich für den Artenschutz einsetzen. Die Turmfalken können Sie nun während der Brut und der Entwicklung ihrer Jungen live beobachten.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/b/5/csm_NabuTurmfalken_mgt_st_4d5e61518b.jpgSchlüpfen von Turmfalken-Jungen live beobachtenPro-Planet-Apfelprojekt
Foto: Dorothea Bellmer
Lesedauer: 2 Minuten
Pro-Planet-Apfelprojekt
Schlüpfen von Turmfalken-Jungen live beobachten
Seit einigen Jahren brütet ein Turmfalkenpaar am Rande einer Apfelplantage in Wachtberg bei Bonn. Der Obstbauer nimmt am Pro-Planet-Apfelprojekt teil, bei dem REWE Group und NABU sich für den Artenschutz auf Apfelplantagen einsetzen. Die Turmfalken können Sie nun während der Brut und der Entwicklung ihrer Jungen live beobachten.

Foto: Nabu/Olaf Titko

Über die Kamera im Nistkasten kann man die Turmfalken beim Brüten - und mit ein wenig Glück sogar die Jungen beim Schlüpfen live beobachten. Nach dem Schlüpfen werden die Jungfalken ab der fünften bis sechsten Woche den Kasten häufiger verlassen. Da auch eine Außenkamera angebracht ist, kann auch das jeder live verfolgen. Dass sich die Turmfalken gerade dort ihren Platz gesucht haben, freut nicht nur die Artenschützer, sondern auch den Obstbauern. Denn die Falken fressen etwa drei Mäuse pro Tag und helfen so bei der biologischen Schädlingsbekämpfung, Wühlmäuse können den Wuchs von Obstbäumen stark beeinträchtigen. Die Turmfalken halten also die Ausbreitung der Wühlmäuse in Schach und machen den Einsatz von Pestiziden überflüssig.
Mehr als 250 Obstbauern in 13 Anbauregionen dabei
Gemeinsam mit der Bodensee-Stiftung und der REWE Group setzt sich der NABU seit 2010 im Rahmen des Pro Planet-Apfelprojekts für mehr biologische Vielfalt im konventionellen Apfelanbau ein. Mit mehr als 250 Obstbauern in 13 Anbauregionen entwickeln und testen die Partner Maßnahmen, die die Biotop-, Arten- und Sortenvielfalt auf den Produktionsflächen erhöhen können. Was sich ökologisch und ökonomisch bewährt, soll über das Projekt hinaus in der Obstbaupraxis Schule machen.

300 Hektar Blühstreifen, 1.700 Hochstamm-Obstbäume und 6.000 Vogel-Nistkästen bereichern mittlerweile die Obstplantagen und angrenzende Flächen. 
Davon profitieren auch die Obstbauern. So wirken viele Vogelarten als natürliche Schädlingsbekämpfer, weil sie schädigende Insekten oder Mäuse vertilgen. Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge sichern zudem die Bestäubung der Apfelblüten.

Die Äpfel erhalten anschließend das Nachhaltigkeitslabel Pro Planet der REWE Group mit dem Zusatz „Artenvielfalt schützend“. Damit wissen auch Kunden im Supermarkt, dass sie mit dem Kauf dieser Äpfel einen naturverträglicheren Obstanbau unterstützen.
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