Vorheriger Artikel
Schutz der Mitarbeitenden
Wilhelm Brandenburg-Betriebe vom TÜV zertifiziert
Nächster Artikel
BGHW: Roland Kraemer übernimmt
„Dranbleiben an den Veränderungen in der Arbeitswelt“
ArticleId: 3148magazineLekkerland testet ein Pilotprojekt mit dem Krankenhausbetreiber Sana Kliniken. In zwei Self-Checkout-Stores zahlen Kundinnen und Kunden Snacks und Getränke eigenständig am Terminal. Die Lösung wird aktuell auch in der Lekkerland-Zentrale in Frechen getestet.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/2/5/csm_Lekkerland_Self_Checkout__standard_teaser_2a6491ebb8.jpgLekkerland testet Self-Checkout-KioskPilotprojekt
Pilotprojekt
Lekkerland testet Self-Checkout-Kiosk

Lekkerland testet ein Pilotprojekt mit dem Krankenhausbetreiber Sana Kliniken. In zwei Self-Checkout-Stores zahlen Kundinnen und Kunden Snacks und Getränke eigenständig am Terminal. Die Lösung wird aktuell auch in der Lekkerland-Zentrale in Frechen getestet.

Den Self-Checkout – also eine Selbstbedienungskasse – kennt man aus Supermärkten und Baumärkten. Auch REWE To Go nutzt die Lösung inzwischen an mehreren eigenen Standorten. Lekkerland testet nun erstmals einen SB-Kiosk, also eine Verkaufsstelle mit Self-Checkout-Lösung – dort erhalten Einkaufende Snacks, Getränke und Non-Food-Produkte und scannen und bezahlen sie selbstständig. Der Mini-Shop kommt ohne Verkaufspersonal aus.

Als Kunde für das Pilotprojekt konnte die Sana Kliniken AG gewonnen werden, einer der führenden Klinikbetreiber in Deutschland. In zwei Sana-Krankenhäusern – in München und in Stuttgart – steht der SB-Kiosk von Lekkerland Patienteinnen und Patienten, Mitarbeitenden und Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. 

„Die Sana Kliniken haben nach einer Möglichkeit gesucht, ihr Cafeteria-Angebot weiterzuentwickeln. Die SB-Kiosk-Lösung von Lekkerland ist gut angenommen worden, denn sie bietet ein breites Sortiment und ist 24/7 geöffnet“, berichtet Mehmet Tözge, Director Smart Store Development. Das Angebot umfasst Snacks wie Sandwiches und Wraps, gekühlte Getränke und Kaffee, Eis, Süßwaren sowie Non-Food-Produkte wie Drogerieartikel und Smartphone-Ladekabel. Der Kauf in dem Mini-Shop ist denkbar einfach: Die Einkaufenden nehmen sich die Produkte aus den Regalen bzw. Kühlschränken und scannen sie an einem Terminal, an dem sie anschließend bargeldlos bezahlen. Betrieben werden die Shops unter der Marke „Frischwerk“ jeweils von Lekkerland.

Corona-Pandemie hat Interesse an automatisierten Shops verstärkt

„Automatisierte bzw. halbautomatisierte Shopsysteme beschäftigen schon seit einiger Zeit viele Akteure im Handel“, sagt Mehmet Tözge weiter. „Diese Lösungen haben den Vorteil, dass sie rund um die Uhr zugänglich sein können, den Kunden ein sehr bequemes Einkaufserlebnis bieten und mit deutlich geringeren Personalkosten auskommen.“

„Durch die Corona-Pandemie haben einige weitere Vorteile deutlich an Bedeutung gewonnen: die Digitalisierung, das kontaktlose Einkaufen und die kontaktlose Zahlung. Die Abwesenheit von Verkaufspersonal und mögliche Zugangsbeschränkungen können die Zahl der Kontakte in automatisierten oder halbautomatisierten Shops stark senken“, so Mehmet Tözge. 

Auch in der Lekkerland-Zentrale wird eine Lösung getestet, weiterentwickelt und optimiert: Dort steht den Lekkerland-Mitarbeitenden sowie Besucherinnen und Besuchern seit November ebenfalls eine kleine Variante des SB-Kiosks zur Verfügung. Neben Snacks und Getränken gibt es dort vorübergehend auch Gerichte, die erwärmt werden können. „Für uns ist es wichtig, dass wir die Lösung und die Technologie an einem eigenen Standort testen können, um mehr Flexibilität zu haben und umfassende Einblicke zu erhalten“, erklärt Mehmet Tözge. „Die Rückmeldungen der Lekkerland-Mitarbeiter zu dem Angebot sind sehr gut.“

„Für solche nicht-öffentlichen Standorte mit überschaubarem Publikumsverkehr ist die Lösung ideal“, sagt Mehmet Tözge. Da der Zugang zum SB-Kiosk (bislang) nicht begrenzt werden kann, steigt an Standorten mit potenziell höherer Frequenz das Diebstahlrisiko deutlich.

Mein Kommentar
Auch interessant
Newsletter

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen?
Dann empfehlen Sie ihn doch Ihren Kollegen weiter.