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ArticleId: 2447magazineDas Bundeskartellamt hat am Mittwoch (9. Oktober) die Übernahme der Lekkerland AG & Co. KG durch die REWE Group freigegeben. REWE Group-Vorstandsvorsitzender Lionel Souque sieht „sehr gute Zukunftsperspektiven“ für Lekkerland unter dem Dach der REWE Group.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/b/3/csm_Zusammenschluss_mgt_st_72102e6539.jpgBundeskartellamt gibt Übernahme freiREWE Group und Lekkerland
Strategie
REWE Group
Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group und Patrick Steppe, CEO der Lekkerland AG & Co. KG
Wachsende Bedeutung von Unterwegsversorgung und Außerhaus-Verzehr

Bundeskartellamt gibt Übernahme frei

09.10.2019

Das Bundeskartellamt hat am Mittwoch (9. Oktober) die Übernahme der Lekkerland AG & Co. KG durch die REWE Group freigegeben. REWE Group-Vorstandsvorsitzender Lionel Souque sieht „sehr gute Zukunftsperspektiven“ für Lekkerland unter dem Dach der REWE Group.

Die Unterwegsversorgung und der Außerhaus-Verzehr gehören zu den stärksten Trends im Lebensmittelhandel. Künftig kann die REWE Group ihre Warenkompetenz mit der logistischen Leistungsfähigkeit und der Großhandels-Expertise von Lekkerland bündeln: Am Mittwoch (9. Oktober) hat das Bundeskartellamt die Übernahme freigegeben.

Lionel Souque, Vorstandsvorsitzender der REWE Group: „Für beide Unternehmen, die REWE Group und Lekkerland, ist die Freigabe des Zusammenschlusses durch das Bundeskartellamt eine positive Nachricht. Lekkerland als wesentlicher Teil des neuen Geschäftsbereichs ‚Convenience‘ unter dem Dach der REWE Group gewinnt dadurch sehr gute Zukunftsperspektiven. Zugleich wird die REWE Group zukünftig Großhändler im Bereich Convenience.“
 

Im Großhandel „unbedenkliche Marktanteile“

Kartellamts-Präsident Andreas Mundt stellte klar: „Im Bereich Großhandel mit Lebensmitteln kommen die REWE Group und Lekkerland auch gemeinsam nur auf unbedenkliche Marktanteile von unter zehn Prozent.“

Betrachte man verschiedene Kundengruppen, seien die REWE Group und Lekkerland zwar bei der Belieferung von Tankstellen und etwa Kiosken gemeinsam der „mit Abstand stärkste Anbieter“. Allerdings beschränke die starke Nachfragemacht der großen Mineralölgesellschaften die Handlungs- und Preissetzungsspielräume. „Auch für kleine und mittlere Tankstellenbetreiber gibt es hinreichende Ausweichmöglichkeiten“, betonte Mundt.

Beschaffungsseite „sehr genau abgeklopft“


Auf Beschaffungsseite hatte das Kartellamt die geplante Übernahme mit Blick auf die Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel „sehr genau abgeklopft“, wie das Kartellamt mitteilte. Das Ergebnis: Der Zuwachs durch Lekkerland bleibe mit insgesamt unter 0,5 Prozent gering. Zudem liege die Auswahl der Produkte, die in den Regalen der Tankstellen platziert werden, überwiegend in der Hand der Mineralölgesellschaften.
 
Das Bundeskartellamt hatte im Rahmen der Prüfung nach eigener Aussage über 120 Wettbewerber, Lieferanten und Kunden befragt und Gespräche mit Marktteilnehmern und Verbänden geführt. Der Zusammenschluss war schließlich am 9. September 2019 beim Bundeskartellamt angemeldet worden und wurde nun, genau einen Monat später, freigegeben.

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