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ArticleId: 1825magazineWie kann ein Unternehmen vom Wissen der Mitarbeiter noch mehr profitieren? Indem es den Kollegen die Möglichkeit gibt, sich auf kurzem Wege zu vernetzen und sie ermutigt, über ihre Arbeit zu reden – kurz: Working Out Loud. one stellt die neue Methode vor.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/3/f/csm_Working_out_Loud_Kick_off_mgt_st_644cde74d6.jpgArbeite und rede darüberREWE Systems: Working Out Loud
Lesedauer: 2 Minuten
Working out Loud bei der REWE Systems
Arbeite und rede darüber
von Judith Morgenschweis
Wie kann ein Unternehmen vom Wissen der Mitarbeiter noch mehr profitieren? Indem es den Kollegen die Möglichkeit gibt, sich auf kurzem Wege zu vernetzen und sie ermutigt, über ihre Arbeit zu reden – kurz: Working Out Loud.

„Working out Loud ist eine zielgerichtete Entdeckungsreise, die man in der Verbundenheit der Gruppe unternimmt.“ Ramona Swhajor hatte gleich zur Einführung der neuen Methode 32 Mitreisende für sich gewinnen können. Die Kollegin aus dem Bereich IT-Wissen der REWE Systems hatte informell zu dem Kick-Off-Event eingeladen. „So startet die WOL-Bewegung meist: Über sogenannte Graswurzel-Initiativen beginnen sich Mitarbeiter innerhalb von Konzernen auszutauschen. WOL ist eine mögliche Antwort auf eine immer komplexer werdende Welt.“, erklärt Ramona Swhajor.

Ramona Swhajor

Später soll WOL in das Qualifizierungsangebot, beispielsweise beim Onboarding neuer Mitarbeiter der REWE Systems, aufgenommen werden. So geschehen bei Daimler, wo Melanie Raßloff die strategische Implementierung von Working Out Loud im Konzern verantwortet. Sie berichtete in einem kurzen Impulsvortrag über ihre Erfahrungen und warum das Vernetzen der Mitarbeiter für Daimler inzwischen unverzichtbar und der Schlüssel für mehr Agilität und Innovationskraft geworden ist.

Bei WOL wird nicht lange geredet, sondern schnell gehandelt. In einer ersten Übung bildeten die Teilnehmer Kleingruppen, sogenannte Circles, und diskutierten über mögliche Ziele. Ramona Swhajor wird nur zu Beginn die Teilnehmer begleiten und mit der Selbstlernmethode vertraut machen. Ein Circle arbeitet grundsätzlich selbstorganisiert: Zusammensetzung, Terminfindung, Tempo oder Priorisierung finden ohne Externe statt und bauen auf die intrinsische Motivation der Teilnehmer. Ein weiterer Schritt hin zur agilen und lernenden Organisation.

Wer die Methode ausprobieren möchte, kann sie kontaktieren und mitmachen.  Kollegen, die einen Circle suchen, sind ebenfalls unter ramona.swhajorrewe-groupcom an der richtigen Stelle. 
So funktionert Working out Loud
Working out Loud ist eine noch junge, informelle Lernmethode, die darauf abzielt Netzwerke im Unternehmen zu bilden. Der Grundgedanke ist, dass diese bei der Erreichung eines persönlichen Ziels unterstützen. Teilnehmer erleben wie sie kollaborativ zusammenarbeiten können. Dadurch wird das Vertrauen unter Kollegen gestärkt. Es gibt keinen, der sein Wissen bewacht, denn Wissen wird bereitwillig geteilt.  Einer der Vordenker von WOL, John Stepper, hat die 5 Prinzipien von WOL formuliert:
  • Beziehungen
  • Großzügigkeit
  • Sichtbare Arbeit
  • Zielgerichtetes Entdecken
  • Wachstumsorientiertes Denken
Methodik: Die Methode besteht aus einem 12-wöchigen Programm. Kollegen finden sich in 4er- bis 5er-Gruppen zusammen und treffen sich einmal pro Woche für eine Stunde - virtuell oder in Person. Die Methode baut ganz auf die freiwillige Bereitschaft der Einzelnen. In den Circles üben die Teilnehmer selbstorganisiert, anhand eines Begleitprogramms, den Circle Guides, ihr Ziel zu erschließen und zu erreichen. 

Viele große Unternehmen von Daimler über BOSCH bis zur Deutschen Post/DHL haben bereits WOL Circles etabliert. 

Weitere Infos zu aktuellen Weiterbildungsangeboten der REWE Group lesen Sie in unserem one_Top-Thema „Neues Lernen“
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