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ArticleId: 504newsNur zusammen können die Herausforderungen gemeistert werden. Darin waren sich Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter auf der Betriebsrätekonferenz einig. Entsprechend optimistisch blickte Gastgeber Andreas Ratzmann nach vorn.https://one.rewe-group.com/fileadmin/_processed_/1/8/csm_BR_nlt_standard_a6bf324139.jpgGemeinsam gegen den WettbewerbBetriebsrätekonferenz 2015
Rund 250 Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter waren nach Willingen gekommen
„Wir machen einen guten Job, aber andere klauen uns die Schau – das kann doch nicht sein!“ Ginge es nach dem GBR-Vorsitzenden Andreas Ratzmann, würde durchaus häufiger über das Positive auch geredet
„Wir müssen schneller und einfacher werden!“, forderte Alain Caparros, Vorstandsvorsitzender der REWE Group
Die Tagungspausen boten reichlich Gelegenheit zur Information
Frisches aus der den REWE Group-Produktionsbetrieben war zur Stärkung willkommen
Die Kollegen vom Gesundheitsmanagent standen für Fragen zur Verfügung
Blickte auf ein gutes Jahr für REWE zurück: Vollsortiment-Vorstand Lionel Souque
Stolz auf neue Kunden für PENNY: Vorstand Jan Kunath
Kommunikativ: Informationsaustausch zwischen den Vorträgen
Das winterliche Willingen gab die Kulisse für die Betriebsrätekonferenz
Beruf & Leben
REWE Group
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Betriebsrätekonferenz 2015
Gemeinsam gegen den Wettbewerb

Nur zusammen können die Herausforderungen gemeistert werden. Darin waren sich Unternehmensführung und Arbeitnehmervertreter auf der Betriebsrätekonferenz einig. Entsprechend optimistisch blickte Gastgeber Andreas Ratzmann nach vorn.

Die gute Nachricht vorab: Auch in diesem Jahr ist das übertarifliche Weihnachtsgeld gesichert, solange sich die wirtschaftliche Lage weiterhin positiv entwickelt. Dieses Versprechen gab REWE Group-Chef Alain Caparros unter dem lautstarken Applaus der rund 250 Betriebsräte und Arbeitgebervertreter am 5. März in Willingen. Dabei war diese frohe Kunde nicht die einzige, die Topmanagement und Betriebsräte mit ins Sauerland gebracht hatten.

Mitarbeiterforen bei PENNY

Andreas Ratzmann, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates (GBR), schloss nahtlos an die Vorjahreskonferenz an. „Ich fange da an, wo ich letztes Jahr aufgehört habe: mit PENNY. Vielen Dank, Herr Kunath, Sie und Ihre Mannschaft, aber gerade auch die Kolleginnen und Kollegen in den Märkten, Lägern und Verwaltungen haben einen tollen Job gemacht“, lobte Ratzmann unter anderem die Wiedereinrichtung von Mitarbeiterforen bei PENNY im vergangenen Jahr.

Der angesprochene Discount-Vorstand Jan Kunath nahm den Ball dankbar an und reichte das Lob an alle PENNY-Mitarbeiter weiter. Ihrem Einsatz sei es zu verdanken, dass PENNY im vergangenen Jahr neue Kunden gewinnen konnte. Insgesamt sei PENNY 2014 ein gutes Stück vorangekommen. „Wir sind in der zweiten Halbzeit angekommen“, ermunterte Kunath die Anwesenden, nicht nachzulassen und weiter am Ball zu bleiben. Um sich noch flexibler und erfolgreicher gegen den Wettbewerb behaupten zu können, sollen die Marktleiter ab diesem Jahr mehr Verantwortung übertragen bekommen.

Konstruktives Miteinander

Für Andreas Ratzmann sind die Zahlung des 13. Gehaltes und die Übernahme von Azubis in Vollzeit die beste Bestätigung für die langjährige konstruktive Zusammenarbeit von Unternehmensleitung und Arbeitnehmern. So habe sich der Mut, als Betriebsrat auch die eine oder andere unpopuläre Entscheidung mitzutragen (zum Beispiel die Verlängerung der Öffnungszeiten) im Nachhinein ausgezahlt. Dass manch traditionsreicher Name in seiner Existenz bedroht oder bereits vom Markt verschwunden ist, liege, so Ratzmann, auch an der Sturheit mancher Verantwortlicher und Arbeitnehmervertreter.

REWE Group im Wettbewerb
REWE-Chef Alain Caparros blickte auf das aktive Wettbewerbsumfeld, das insgesamt erneut intensiver geworden sei. Im konzernweiten Vergleich bleibe REWE der „Treiber für den Zuwachs“. Damit das so bleibt, forderte der Vorstandsvorsitzende eine noch intensivere Kundenorientierung. „Der Massenmarkt ist vorbei. Wir müssen unsere Kunden pflegen, damit sie zufrieden sind und weiter zu uns kommen. Der Kunde ist kein Kunde mehr, sondern ein Gast“, appellierte er an alle Mitarbeiter, die Kunden besonders herzlich zu behandeln.

Vollsortimentsvorstand Lionel Souque setzte sogar noch einen drauf: „REWE ist im Jahr 2020 die Nummer eins für unsere Kunden“, gab er das ambitionierte Ziel vor. Weiter auf der Agenda der SGE Vollsortiment steht der Ausbau des E-Commerce-Geschäftes unter Nutzung von Omnichannel, der Verknüpfung aller Vertriebskanäle. Meilenstein im vergangenen Jahr war die Einführung der REWE-Payback-Karte, die zur guten Umsatzentwicklung beigetragen habe.

Alle Ziele lassen sich jedoch nur mit guten Mannschaften erreichen, darin sind sich Betriebsräte und Management einig. Geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren, qualifiziert aus- und weiterzubilden und dauerhaft zu motivieren, wird darum eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sein.

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